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Videoload sagt: HD wird nicht "der Renner"

KabelfreakMedienjunkie Ich finde VDSL spannend, schon wegen des dicken Upstreams. VDSL gibt's nur zusammen mit einem "Entertain"-Paket und einem Festplattenrecorder. Wenn ich mir sowas schon neben den Fernseher stelle, würde ich eventuell auch gerne eine bequeme Videoplattform nutzen — "kaufen" würde ich da natürlich nichts, ist ja alles DRM-verkrüppelt, aber einen Film für kleines Geld (ein paar Euro) für 24h zu mieten, wär ja durchaus eine Alternative zu einer "normalen" Videothek, zumal wir keine brauchbare Videothek vor der Tür haben, sondern immer (zweimal) durch halb Dortmund fahren müssen.

Also hab ich mal bei "Videoload", der virtuellen Videothek der Telekom, rumgeklickt und dann beim Support angerufen:

Ich: "Ich hab bei Durchsicht Ihres Angebots festgestellt, dass von den ca. 140 HD-Filmen, die Sie anbieten, drei aus 2007 sind, alles andere ist älter. In der Top10-Liste der Filme in Standardauflösung sind aber schon sieben Filme aus 2008. Was können wir da denn in Punkto HD für die Zukunft erwarten?"

Videoload: "Da brauchen Sie nichts mehr zu erwarten, HD wird nicht 'der Renner' werden."


Der Videoload-Supporter begründete das damit, dass "die Mehrzahl unserer Kunden" weder über VDSL noch über ausreichend dimensionierte Hardware zum Abspielen von HD-Content verfüge. Ein Teufelskreis! Die Kunden können HD nicht abspielen, deshalb wird kaum HD-Content angeboten, und deshalb wollen die Kunden auch kein "Entertain", mit dem sie HD abspielen könnten.

Da die Telekom sowohl der einzige VDSL-Anbieter als auch Betreiber von Videoload ist, wäre es ein leichtes, aus diesem Teufelskreis auszubrechen: mehr HD-Content macht auch VDSL interessanter. Aber vermutlich ist man in Bonn zu sehr damit beschäftigt, rumzuschnüffeln, wer rumgeschnüffelt hat. (© hotshelf)

Die machen es einem echt nicht leicht, die Augenklappe abzulegen. Arrrr!

Einzugstagebuch

Kabelfreak • Einzugstermin minus fünf Tage: den Server bong, das lokale Netz und den VDR eden in Betrieb genommen
Wenn man beim Kernelbauen die Unterstützung für RAID-5 verschlampt, darf man sich nicht wundern.

• Einzugstermin minus vier Tage: DSL, VoIP-Telefonie
Schau an, wenn ein Telefonanschluss gekündigt wird, geht wohl keiner wirklich hin und schaltet den DSLAM ab, drum nutze ich die DSL-Reste des Vormieters (der schon vor einer ganzen Weile hier ausgezogen ist).

• Einzugstermin minus ein Tag: erste NetVista wiederbelebt
Da ist doch ein bisschen was an Konfiguration fällig: die Kisten waren zuletzt in Betrieb, bevor ich bong nach dem Plattencrash neu aufgesetzt hab, und meine alte Workstation yerbouti, die sie mit X versorgt hat, existiert nicht mehr.

• Einzugstermin: Fernseher und Drucker
Ich hab noch ein bisschen an den NetVistas rumgefummelt und festgestellt, dass Streaming vom VDR auf die NetVistas mangels Muckis wohl nicht tun wird. Die NetVistas sind wohl doch nur als Surfterminals und Musikmaschinen brauchbar, das kriegen sie ganz gut hin. Aber ich muss wohl anfangen, mich nach einem flexiblen Streamingkästchen umzugucken... sowas wie AppleTV, aber halt mit etwas mehr Hirn und etwas weniger Vendor Lock-in. Vielleicht so'n MediaMVP... mal sehen, ob ich eins auf eBay günstig schnappen kann.

• Einzugstermin plus ein Tag: der dicke Rechner der besten Lebensgefährtin läuft, mein dickes Ding läuft, der erste Subwoofer dröhnte ein herzliches "Hallo Nachbarn, wir sind da!"
Der VDR eden hat wieder zwei DVB-S-Karten, meine Workstation bigswifty verwöhnt mich wieder mit Compiz und mein Notebook cotl ("City of Tiny Lights") wird jetzt für die nächste Runde Service bei Samsung vorbereitet (Ubuntu-Live-CD zum Testen für den Samsung-Support brennen, Daten sichern, private Daten löschen, Platte mit Zufall vollschreiben, Samsung-Word-Dokument ausfüllen und anrufen, damit das Notebook abgeholt wird). ISDN wurde geschaltet, DSL ist weiterhin auf DSL-1500-Niveau. Da stimmt was nicht. Der Subunternehmer, der den Auftrag ursprünglich ausgeführt hat, hat wohl Kabelsalat verursacht. Das mit dem Auslagern von Mitarbeitern in Serviceagenturen bewährt sich aus Kundensicht nicht wirklich, aber ist halt billiger und die Profite steigen. Bis sich ein Telekomiker kümmern kann, vergeht ein Tag.

• Einzugstermin plus zwei Tage: Festnetztelefonie, schnelles DSL, sterbende Amigas
Die neue Telefonanlage ist angekommen (ein Eumel — totaler Overkill, muha!) und versorgt uns mit Analogtelefonie für das Tchibofunkfon der besten Lebensgefährtin von allen und für mein gutes, altes MultiTel (Fotos & Details folgen). Mit einem Tag Verzögerung haben wir funktionierendes DSL16k... ich sitze wohl mal wieder praktisch auf dem DSLAM: ich hab tatsächlich schon was mit 1,6MB/s Durchsatz runtergeladen.

• Einzugstermin plus drei Tage: VDR generalüberholt
Mein VDR spielt nach dem Update von 1.4.1 auf 1.5.7 wieder einigermaßen. Plugins: mplayer & mp3 (hat muggle wieder abgelöst), pilotskin, streamdev-server, epgsearch, femon, skinsoppalusikka, zaphistory und natürlich sc. Dazu noch ein paar Tools wie infosatepg und tvm2vdr, damit auch hirntote Sender wie Comedy Central im elektrischen Programmführer (EPG) auftauchen, und vdradmin-am als Weboberfläche für eine komfortable Suche im EPG und zum Starten von Livestreams oder der Wiedergabe von Aufzeichnungen (nach einem kleinen, schmuddeligen vdradmin-Hack tut das jetzt sowohl auf Windows- wie auch Linux-Clients, lang lebe VLC).

All die schönen Sender...

KabelfreakMedienjunkie Im November bin ich aus Krefeld nach Saarbrücken gezogen, seither ist mein VDR etwas unterbeschäftigt. Im Moment empfange ich ARD, ZDF und S3, der Rest scheint vor der Antennendose in meiner Wohnung rausgefiltert zu werden. Und dies scheinen meine Optionen zu sein:
  • ein normaler analoger Kabelanschluss mit ein paar Programmen
  • Kabel Digital mit ein paar mehr Programmen, dafür müsste ich aber die DVB-S-Karten in meinem VDR durch DVB-T-Karten ersetzen
  • eine Schüssel auf's Dach tun und wie bisher DVB-S nutzen und viele Programme sehen können.
    Die dritte Option scheint mit Abstand die beste und günstigste zu sein. Auch wenn ich dann weiter auf die angeblich so witzige (oder war das Wort "lächerliche"?) Horoskopshow auf Saar TV verzichten muss.

Kernel-Downgrade, Hardware-Upgrade

KabelfreakMedienjunkie Hmmm. Kernel 2.4.25 hat sich auf der VDR-Maschine eden nicht bewährt. Nach wenigen Stunden Betriebszeit traten sporadisch NFS-Fehler ("Stale NFS handle") auf - damit war kein stabiler Betrieb möglich, also hab ich den Schritt zurück zu 2.4.22 gemacht und schon sind diese Probleme verschwunden. Leider hat das Update immer noch nix an den korrupten Aufnahmen mancher Privatsender geändert. Und ich muss mich wohl nochmal um die Codecs kümmern - ich hab .avi-Dateien gefunden, die ich vor dem Update abspielen konnte, jetzt aber erst mal nicht mehr.

Das Erfolgserlebnis des Tages: aus apostrophe wurde bong - und das völlig reibungslos. bong lief mit der alten Hardware jahrelang stabil, weigerte sich aber, zusätzliche Speicherriegel zur Kenntnis zu nehmen, und das Hantieren mit den wachsenden Datenmengen war nicht mehr unbedingt spaßig. Nach dem Umbau ist bong ein Athlon XP 2000 mit 512 MB RAM und ein paar hundert GB Plattenplatz (mit dem sie jetzt viel schneller reden kann), spielt Router zwischen den DSL-Strippen und dem lokalen Netz, Webproxy und NFS-/SMB-Fileserver. Totaler Overkill, aber man gönnt sich ja sonst nix.

NetVista-Update, bigswifty, apostrophe, VDR-Update

KabelfreakMedienjunkie So, die NetVistas machen jetzt dank esound auch Töne, wenn auch nur mit ein paar ausgewählten Audioquellen, die nicht nur über den esd abspielen können, sondern dabei auch die Environment-Variable EPLAYER berücksichtigen, die die Ausgabe auf das gerade genutzte Terminal umleitet. Gnome-Events und diverse Audioplayer funktionieren, für Video ist das Setup eh nicht geeignet (der NSC-Driver läuft hier z.Zt. nur mit 'noaccel', über's Netz scheinen die Video-Erweiterungen von X11 nicht zu greifen und die NetVista-CPU hat nicht so furchtbar viel Spucke), ärgerlich ist aber, dass ich keinen Browser mit Ton versorgen konnte. Mit Mozilla-ähnlichen Browsern soll das zwar mit esddsp funktionieren, aber sobald das Flash-Plugin ein Applet mit Ton abzuspielen versucht, hängt der ganze Browser. Ohne esddsp wird das Applet zwar abgespielt, aber halt ohne Ton. Das wird noch.

Die neue Spielekonsole für die beste Lebensgefährtin von allen ist eingetroffen. apostrophe, die alte Spielekonsole und Workstation, war vor einigen Wochen mit einem Plattenfehler abgeraucht und für aktuelle Spiele eh nicht mehr ausreichend. Die neue Kiste bigswifty sorgt mit einem P4, reichlich RAM und so 'ner ekligen neuen NVidia-Karte jetzt dafür, dass ihr "Trials of Atlantis" wieder Spaß macht. Die Grafikkarte ist, nebenbei erwähnt, in Debian/sarge anscheinend nur mit dem Closed-Source-Treiber zum Laufen zu bekommen, was dank des neuen nVidia-Installers aber nur wenige Minuten kostet.

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