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Logitech Support++ Shop--

KabelfreakSpielkind Ich hab im Logitech-Shop ein Lenkrad bestellt, weil der Support, der mir bei einem Problem nicht helfen konnte, mir — zum Trost — einen fetten Rabattcode (35%!!!!einself!!) geschenkt hat.

"Guten Tag, ich hab einen Artikel in Ihrem Shop bestellt, der als 'nicht vorrätig' markiert ist. Können Sie mir verraten, wann ich ungefähr mit der Lieferung rechnen kann?" — "Nein, das wissen wir auch nicht." — "Äh, gibt es da denn Erfahrungswerte?" — "Nein, es gibt auch keine Erfahrungswerte." — "Das heißt, es kann sein, dass der Artikel erst nächstes Jahr geliefert wird?" — "Ja, das kann gut sein."

Srsly, WTF, Logitech?

Wir haben 2010. Da sollte es doch möglich sein, Kunden und Supportmitarbeiter wenigstens ungefähr über Lieferzeiten zu informieren, oder?

They're not just heckling you this time!

Spielkind Trotz meines Sony-Boykotts konnte ich nicht widerstehen: dank Guitar Hero II und Zweitgitarre liefere ich mir heiße Gitarrenduelle mit der besten Lebensgefährtin von allen. Okay, sie spielt noch auf dem leichten Schwierigkeitsgrad, ich schon auf dem mittleren... aber wir werden beide immer besser. Und während ich erst noch zweifelte, ob ich mit den vielen unbekannten Titeln glücklich werden würde, hab ich jetzt ein paar neue Lieblingssongs — darunter natürlich auch "Free Bird"! GH2 ist tatsächlich noch besser als GH1. Wenn man jetzt noch die Songs von GH1 mit der Spielmechanik von GH2 und den verbesserten (weil einfacheren) Hammer-Ons und Pull-Offs spielen könnte...

Der letzte Teil der NFS-Serie, Need for Speed: Carbon, ist eine relativ glücklose Mixtur aus seinen Vorgängern, hat überraschend wenig Content, aber doch seine (kurzen) hellen Momente. Ich bin nach wenigen Stunden schon fast mit dem Karrieremodus der abgespeckten Billigversion durch (war ein Präsent). Die Vollpreisversion für €60 wird als Collector's Edition vermarktet und hat wohl ein paar Rennen und Autos mehr. Besonders enttäuschend finde ich, dass mein Logitech-Lenkrad nur im 200°-Kompatibilitätsmodus funktioniert. Das konnten andere NFS-Titel schon mal besser, in NFS: Underground 1 & 2 wurde das Lenkrad in den 900°-Modus geschaltet.

Meine Online-Pokerkarriere macht erst mal Pause. Nachdem auf meiner bevorzugten Pokersite praktisch keine US-Amerikaner mehr spielen, weil ihnen ein neues Gesetz das Abholen ihrer Spielgewinne erschwert, und daher deutlich weniger los ist (gefühlt ca. 20% des früheren Volumens) hab ich mir den Großteil meiner Bankroll per Scheck ausbezahlen lassen — der Scheck war nach einigen Tagen da, ich hab ihn vor ein paar Tagen bei meiner Bank eingereicht und warte jetzt darauf, dass der Betrag meinem Konto gutgeschrieben wird. Was ich noch auf meinem Pokerkonto belassen hatte, hab ich dann dank einer überraschend hartnäckigen Pechsträne in einem Rutsch verloren... gut, dass ich meine Schäfchen schon im Trockenen hatte. Die Kumpels spielen blöderweise auf Pokersites, die keine Java-Clients anbieten — die Windowsclients laufen zwar auch in Cedega, aber haben hier und da kleinere Macken. Und nur zum Pokern in Windows umbooten zu müssen, würde mir zu sehr auf den Sack gehen. Warum sollte ich den Rake ausgerechnet da produzieren, wo man offensichtlich nur Windows-Benutzer als Kunden haben will? Bis ich eine Linux-freundliche Alternative gefunden habe, beschränke ich mich auf das Live-Spiel mit den Kumpels, gucke vielleicht am Wochenende bei einem EPT-Tournier zu und schau mir gelegentlich eine Folge "High Stakes Poker" an.

Ungläubiges Staunen: Support bei Logitech

KabelfreakSpielkind Ich muss mal 'ne kurze Nörgelpause einlegen — nicht im Sinne einer Pause zum Nörgeln, sondern einer Pause vom Nörgeln...

Mit der Gitarre von Guitar Hero und meinem PS2-Force-Feedback-Lenkrad im Gepäck machte ich mich gestern auf den Weg von Saarbrücken nach Dortmund. Schon am Bahnhof in Saarbrücken war mir klar, dass ich vergessen hatte, das Netzteil des Lenkrads einzupacken. Na, wird schon kein teures Schaltnetzteil sein, dachte ich bei mir, der Stecker ist auch nix besonderes, da kriegt man bestimmt günstig Ersatz bei Conrad oder so.

In Dortmund angekommen, schrieb ich den Logitech-Support an, mit der simplen Bitte, mir die Spezifikationen des Netzteils für das Logitech Driving Force Pro zu nennen.

Wenige Stunden später hatte ich Antwort: eine freundliche Logitech-Mitarbeiterin hatte die gewünschten Daten für mich rausgesucht, schlug mir aber gleichzeitig vor, mir kostenlos ein Ersatznetzteil zu schicken. Kaum fünf Minuten, nachdem ich meine Anschrift im Logitech-Supportcenter eingetragen hatte, hatte ich schon eine Mail, die mir bestätigte, dass der Versand des Netzteils in die Wege geleitet sei und dass es in etwa zehn Werktagen bei mir eintreffen würde.

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und ich freu mich schon auf F1 06 und NFS Carbon.

Nachtrag, 27. Februar 2007, gerade mal zwei Werktage nach der letzten Mail: Das Päckchen mit dem Netzteil ist angekommen.

Alles, was ich im Leben wissen musste, hab ich aus Grand Theft Auto gelernt

Spielkind [Hinweis an die RSS-Feed-Leser (ich hab welche! ich hab welche!): Ich erlaube mir mal wieder, Uralt-Content aus 2003 zu recyclen... Wer weiß schon, wie lange man noch über Killerspiele schreiben kann, jetzt wo Beckstein intuitiv erkannt hat, dass man auch als erwachsener Killerspieler jederzeit zum Terroristen oder Amokläufer werden kann. Wenn er für ein Verbot der Killerspiele sorgt, werde ich sie mir auf anderem Weg besorgen und das gesparte Geld für seine Zuzahlung beim Zahnarzt spenden, damit sich der Kinderschreck endlich mal die Kauleiste renovieren lassen kann.]

Zum ersten Mal hab ich Grand Theft Auto vor langer Zeit auf dem PC gespielt, ich bin nicht sicher, ob es GTA oder GTA II war — jedenfalls war's noch 2D und man guckte von oben auf die Spielwelt. GTA III, Vice City und San Andreas hab ich auf der PlayStation genossen. Und jedesmal war ich beeindruckt von den Verbesserungen zur Vorversion. Der Staat San Andreas mit den drei Städten Los Santos, San Fierro und Las Venturas und dem Hinterland dazwischen ist schlicht beeindruckend.

Alles, was ich im Leben wissen musste, hab ich aus Grand Theft Auto: Vice City gelernt...

  • Man kann nie zu viele blau-grüne Hawaii-Hemden besitzen.

  • Die wichtigsten Leute haben die größten Händies.

  • Alle Sünden werden mir vergeben, sobald ich meinen Wagen umlackieren lasse.

  • Das Geld liegt auf der Straße.

  • Wenn man die richtigen Leute kennt, regelt sich der Rest von alleine.

  • Ein Sonnenuntergang wirkt nur mit Lensflare echt.

  • Wo ein Wille ist, ist auch eine Rampe.

  • Wenn man Karriere machen will, muss man über Leichen gehen.

  • Motorradfahren macht mehr Spaß als Autofahren, ist aber auch gefährlicher.

  • Autos, die auf dem Dach liegen, fangen innerhalb weniger Sekunden unausweichlich an zu brennen und explodieren kurz darauf.

  • Polizisten haben keine Augen im Hinterkopf.

  • Man kann nie zu viele Freizeitanzüge mit hochgekrempelten Ärmeln besitzen.

  • Das Militär schießt zuerst, und stellt danach die Fragen.

  • Wenn aus einem kleinen Verkehrsunfall ein Massaker wird, ist immer die Polizei schuld.

  • Man kann nie zu viele Trainingsanzüge besitzen.

  • Seilen sich die Jungs aus den Polizeihubschraubern ab, wird es langsam Zeit, sich auf den Weg zu machen.

  • Man kann nie zu viele Polizeiuniformen besitzen.

  • Auf rotem Teppich fallen Blutlachen kaum auf.



Tipps und Tricks aus meinem Leben als Schwerstkrimineller:

  • Die versteckten Gonzos sollte man möglichst früh suchen und einsammeln, weil das später aufgrund der aufgestauten Antipathien mancher Gangs gegen Tommi recht knifflig werden kann. Ähnliches gilt für Sprünge und Amokläufe. Bei zahlreichen Missionen ist es auch durchaus hilfreich, wenn man sich auch in den Hinterhöfen ein bisschen auskennt... und beim Einsammeln der Gonzos sieht man recht viel davon.

  • Wenn man auf dem Motorrad sitzt, kann man das Gewicht nicht nur zu den Seiten sondern auch nach vorne oder hinten verlagern, um damit Wheelies und ähnliche Kunststückchen zu machen oder bei Sprüngen dafür zu sorgen, dass man sicher auf zwei Rädern landet.

  • Wer bis zur dritten Mission von Cortez ("Guardian Angels" - "Schutzengel") genug Geld zusammengespart hat, um sich eine Wohnung mit Garage zu leisten, kann sich einen fast unkaputtbaren Wagen organisieren: wenn Cortez bei der Mission stirbt, bleibt der Washington stehen, in dem er vorgefahren ist. Dieser Wagen ist - wohl weil er bei erfolgreich absolvierter Mission in der folgenden Spielszene vorkommt - kugelsicher, feuerfest und gegen mechanische Schäden immun. Sogar Explosionen in nächster Nähe übersteht man in diesem Wundergefährt unbeschadet - nur im Wasser versenken oder auf's Dach legen darf man es nicht.

  • Besagte Cortez-Mission "Guardian Angels" war übrigens für mich reflexlosen Grobmotoriker die erste wirklich schwere Mission... ich hab sie nur mit Zeitlupencheat geschafft - bis ich realisierte, dass die Zeit zwischen dem Einnehmen der Position auf der Treppe und dem Eintreffen der Haitianer ausreicht, um sich das nur wenige Schritte entfernte Adrenalin einzuwerfen.

  • Sunshine Autos hat Garagen direkt gegenüber einer Lackiererei. Sobald man den Autohandel erworben hat, parkt man eine 600er in der zweiten Garage von links, stellt sie so auf, dass sie direkt in Richtung Lackiererei zeigt und wenn man mal wieder mit dem Hubschrauber unterwegs war und reichlich Sternchen gesammelt hat, landet man einfach auf dem Hof direkt über den Garagen, springt über die Mauer herunter, schwingt sich auf das Motorrad und braust ins Spray'n'Paint'n'Pay'n'Go.

  • Geld im Schlaf verdienen: schnapp dir einen Bus und stell dich an eine geeignete Bushaltestelle. Jeder vorbeikommende Passant wird einsteigen und dir $5 dafür zahlen, stundenlang in einem überfüllten, stehenden Bus sitzen zu dürfen.



Die Anzahl der Cheat-Codes für San Andreas ist beeindruckend - dass so viele davon veröffentlicht sind, haben wir übrigens der Tatsache zu verdanken, dass jemand den Parallel-Port seines PCs an einen PS/2-Controller rangefuddelt hat, um programmgesteuert möglichst viele der Tastenkombination herauszufinden. Die gleiche Technik wird in Kürze sicher auf zahlreiche alte und neue PS/2-Spiele angewendet...

Review: Midnight Club Street Racing (PS2)

Spielkind Auf der Suche nach einem brauchbaren Rennspiel für meine PS2 bin ich über Midnight Club Street Racing gestolpert und prompt für eine ganze Weile daran hängen geblieben. In etwa zwei Dutzend Fahrzeugen rast man durch Manhattan und die Londoner City, mal einfach nur zum Spaß, mal auf dem Weg zur Weltmeisterschaft.

PS2-Spiele sind übertrieben teuer. Unter hundert Mark geht fast nichts, für aktuelle Hits zahlt man gerne mal 120 oder so. Unter diesem Aspekt verlangt man von einem Spiel natürlich einiges an Spielspaß, damit sich diese Investition auch auszahlt. Für hundert Mark kann man schließlich 'ne Menge Spiele aus der Videothek ausleihen, mehrfach ins Kino gehen oder 'ne heiße Nummer schieben.

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