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Das alte Leid: Kuppelportale

Lustmensch Bei telepolis heult ein Mädchen über ihren Misserfolg bei der Interweb-gestützten Partnersuche in den einschlägigen Singlebörsen. Erst lobt sie die kommerziellen Angebote:
Möchte man kein kurzes Abenteuer, ein paar Flirts oder einen One-/Two-Night-Stand, so ist man mit den großen, kostenpflichtigen und auch nicht ganz billigen Internetvermittlungsagenturen am besten beraten, denn dort wird nicht sofort angebaggert, was das Zeug hält, versucht, sich mit "Dirty Talk" in Stimmung zu bringen oder auf "Teufel komm raus", ein Treffen zu vereinbaren mit dem einzigen Ziel, eine heiße Bettgeschichte zu erleben.


Dann stellt sie aber fest, dass das Geld zum Fenster rausgeworfen war:
Allerdings musste ich feststellen, dass wir (das System und ich) bei der Männerauswahl kein sehr glückliches Händchen hatten, von beziehungsunfähigen Machos über hypersensible Egomanen bis hin zu sehr netten, aber noch bei der Mutter bzw. im Haus der Exfrau lebenden "Jungs", die die Altersgrenze von 30 dennoch schon weit überschritten hatten, war alles dabei. Herzzerbrechenderweise stellte sich auch mein Kugelmensch, ein sehr sympathischer Schriftsteller und "kosmisch" erster Kontakt, als egoistischer und bindungsunfähiger Neurotiker heraus.

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