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Extras

Medienjunkie Ich glaube, es war im Frühjahr, als ich über eine US-Comedy namens "The Office" stolperte. Im Stil von Mockumentaries wie "Spinal Tap" oder "Best In Show" gedreht, präsentiert die Serie den alltäglichen Wahnsinn des Bürolebens und lebt dabei von den krass überzeichneten, aber dennoch nicht total unrealistischen Typen.

Ich schwärmte in einem IRC-Channel von der Serie und musste mich belehren lassen, dass es sich "nur" um das entschärfte, ach, weichgespülte US-Remake einer vier Jahre alten BBC-Serie handelte. Ist das nicht bizarr? Dass die Amis fremdsprachige Filme neu drehen, weil man dem US-Publikum weder Synchronisation noch Untertitelung zumuten kann, ist ja ein alter Hut ("Nikita" und "Point of No Return", "La Cage Aux Folles" und "The Birdcage", "3 hommes et un couffin" und "Three Men and a Baby", "Abre los Ojos" und "Vanilla Sky", "Solyaris" und "Solaris"), aber dass man auch den Humor einer britischen Serie auf amerikanische Verhältnisse anpassen muss, war mir neu.

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Endlich: der Hitchhiker-Film kommt!

Medienjunkie Ain't It Cool News hat den ersten Bericht aus einer Testvorstellung des "Per Anhalter durch die Galaxis"-Films. Alan Rickman als Marvin's Stimme! Stephen Fry als Stimme des Anhalters! Der Rapper Mos Def als Zaphod Beeblebrox? Und wer zum Teufel ist Martin Freeman (Arthur Dent)? Am 6. Mai (oder am 29. April, je nachdem wem man vertraut) sollen es die Amis erfahren, etwa um die gleiche Zeit auch die Nutzer von Tauschbörsen, am 16. Juni soll's dann die deutsch kaputtsynchronisierte Version geben.

Nachtrag, 17. April 2005: Der Film wurde von Touchstone produziert, einer Tochterfirma von Disney (Platz 99 auf der "Forbes Global 2000"-Liste für 2005), einem von sieben Mitgliedern der MPAA und einem Mitglied der RIAA. Beide sind Interessenvertretungen der großen Konzerne in der Unterhaltungsindustrie, die aktiv die Entrechtung und Verfolgung ihrer Konsumenten betreiben – durch massiven Lobbyismus, durch Klagewellen und nicht zuletzt (zumindest wird immer wieder damit gedroht) durch Computerterrorismus, wie das absichtliche Einschleusen von Schadprogrammen in P2P-Tauschbörsen. Das ist genug Grund für mich, mir den Film nicht im Kino anzusehen und die DVD nicht zu kaufen.

Nachtrag, 26. Juni 2006: Martin Freeman hab ich inzwischen z.B. im englischen Original von "The Office" entdeckt. Ja, der ist cool. Das macht den Hitchhiker-Film aber leider nicht besser.

Review: Black Adder II - The Historic Second Series (DVD)

Medienjunkie Auch wenn die Fortpflanzungsversuche von Prinz Edmund (auch bekannt als "The Black Adder") in der ersten Staffel gänzlich erfolglos blieben, muss er es doch irgendwie geschafft haben, einen Stammbaum zu begründen, denn sein Nachfahre Lord Edmund Blackadder vergnügt sich sechzig Jahre später am Hof von Queen Elizabeth.

In der zweiten Staffel der britischen Comedy-Serie erleben wir Rowan Atkinson gänzlich frei von jeder Mr. Bean-Attitüde als arroganten und hinterlistigen Lord Blackadder, der zwischen 1558 und 1603 um die Gunst der infantilen und ständig kichernden Queenie Elizabeth ringt.

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Review: The Black Adder - The Historic First Series (DVD)

Medienjunkie Black Adder ist eine englische Comedy-Serie, die von 1983 bis 1989 in vier Staffeln mit insgesamt 26 Folgen (plus zwei Specials) die Geschichte der Familie Blackadder vom 15. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg verfolgt. Rowan Atkinson, den meisten sicher als Mr. Bean bekannt, spielt durch die Jahrhunderte die Titelrolle - in der ersten Staffel Prinz Edmund, der sich selbst den Kampfnamen "schwarze Natter" gibt und Kalif an Stelle des Kalifen sein will.

In dieser Staffel gibt Atkinson einen trotteligen Black Adder mit Bean-Mimik, der als Sohn von Richard IV. an dessen Hof von 1485 bis 1498 um Güter, Titel und die Gunst eines Vaters kämpft, der sich nicht mal seinen Namen merken kann. Unterstützung enthält Edmund durch seinen Freund Percy (Tim McInnerny) und seinen Diener Baldrick (Tony Robinson) – wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

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