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Nachtrag zu Weihnachten

LustmenschMedienjunkie Über das Blog des Filmemachers Kevin Smith bin ich über ein bizarre Videopostkarte gestolpert. Zu spät für letzte Weihnachten, aber gerade rechtzeitig für's nächste Fest — Ihr wisst ja, Ostern ist bald schon wieder vorbei und kurz danach geht's los mit Schokoladenweihnachtsmännern und Jingle Bells in der Endlosschleife.

Die Domain ist natürlich auf eine Werbeagentur registriert... ich bin gespannt, in welche virale Werbekampagne ich mich da einspannen lasse.

Kleinkram

KabelfreakLustmenschMedienjunkieSchwarzseherSpielkind Die EFF stellt den Interessenverbänden von Fono- und Filmindustrie unangenehme Fragen. Bruce Schneier vertieft, warum Geheimdienste Terroristen nicht einfach aus ihren Datenbanken raussuchen können. AOL will keine Mitglieder mehr haben und Mail für alle machen. freenet wird vielleicht verschachert. Rudi Carrell, Hohepriester der totgeprobten Einfachpointe und Erzfeind der Spontaneität, hat seinen letzten Witz gerissen. Die Amis entblöden sich nicht, Internetpoker zu verbieten, aber dafür interessieren sie sich nach vierzig Jahren wieder für die Wirkung von Shrooms. Christopher Campbell nimmt The Rock nochmal unter die Lupe.

Ich hab mich einige Tage lang von einem Windowsspiel in Beschlag nehmen lassen... eigentlich wollte ich auch darüber bloggen, aber dann hab ich erfahren, dass der Entwickler aufgekauft wurde. Für den neuen Besitzer mach ich nun mal keine Werbung. Nicht für Geld und nicht für lau.

Jubelperser in Stralsund
Währenddessen leiden Menschen unter dem Besuch des Onkels aus Amerika, mal hier, mal da (Stichwort: teuerste Grillparty der Welt) und bald dort. Doyle Brunson erzählt, dass er immer eine .357 Magnum trug und ich lande endlich mal wieder "in the green"... erster in einem 30-Mann-Turnier und Platz 15 in einem Turnier mit über 400 Teilnehmern.

Holländische Natursektliebhaber versorgen sogar McDonalds-Filialen (vorübergehend) mit Frauenmündern als Pissoirs. Chuck Norris schläft nicht, er wartet! Endlich hat jemand rausgefunden, wozu das Internet gut ist. Ein Dienst namens newsmap bereitet Google News übersichtlich auf. Der böse, weil proprietäre und gleichzeitig erfolgreiche Skype-Krempel wurde angeblich per Reverse Engineering in China nachgebaut – vielleicht gibt's dann ja irgendwann einen freien Skype-Client, der auch Open Source-Fanatiker wie mich am Skypehype teilnehmen lässt?

Review: Shade (2003)

Medienjunkie Die beste Ex von allen hat mich, vermutlich als Reaktion auf meinen Blogeintrag zum Thema Pokerfilme, auf Shade hingewiesen. In meinen Augen ist der Film in der IMDB mit (z.Zt.) 6,4 noch deutlich überbewertet. Regisseur und Drehbuchautor Damian Nieman hatte besagten Schatten, konnte sich aber wohl so gut verkaufen, dass man ihm hochkarätige Schauspieler zur Verfügung gestellt hat. Von dem, was die abgeliefert haben, bleibt allerdings nicht viel übrig.

Die Highlights sind die Kartentricks im Vorspann. Wer zu einem beliebigen Zeitpunkt meint, abschalten zu müssen, kann das also guten Gewissens tun. Und wer es trotzdem bis zur "SM-Szene" schafft, verdient die Enttäuschung (wer die Pointe trotzdem hören möchte, möge weiterlesen).

Selbst als Pokerenthusiast kann man dieses lausige Pseudoremake von Der Clou guten Gewissens überspringen und statt dessen Tilt gucken, die Serie gibt's sicher auch bald auf DVD.

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