Man sucht sich einen Job bei einem Online-Casino, besorgt sich dort Zugriff auf einen Account, der die Hole Cards (die verdeckten Karten) der anderen Spieler sehen kann — das sind genau die Accounts, die laut der bisherigen Versicherungen aller Online-Casinos überhaupt gar nie nich existieren — und trifft mit diesem Zusatzwissen halt in jeder Hand und in jeder Situation die perfekte Entscheidung: man legt hin, wenn man nicht gewinnen kann, man blufft, wenn kein Gegner callen kann, man raised, wenn man die beste Hand hat, egal wie schwach sie ist.
Sowas lässt sich ohne Kenntnis der verdeckten Karten natürlich schwer oder gar nicht nachweisen. Der Dauergewinner könnte ja einfach gut sein oder Glück haben oder beides. Es sei denn, es findet sich eine Petze im Online-Casino, die einem der Beschissenen Excel-Dateien mit den vollständigen Daten mehrerer Tourniere, bei denen der gleiche Bescheißer aktiv war, zukommen lässt. Dateien, in denen neben allen Hole Cards auch die IP-Adressen der Spieler und der Tournierbeobachter enthalten sind. IP-Adressen, von denen eine direkt ins Online-Casino weist.
So geschehen bei Absolute Poker, einem der größten Online-Casinos. (via Schneier on Security)
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Samstag, 20. Oktober 2007
Wenn schon, dann richtig: So bescheißt man beim Online-Pokern
Dienstag, 8. August 2006
Hollywood springt auf den Pokerzug auf
Neue Hollywoodmachwerke, die in der Pokerwelt spielen: Lucky You, ein Drama mit Drew Barrymore und Robert Duvall, Smokin’ Aces , eine Actionkomödie mit Ben Affleck, und The Grand, eine »Mockumentation« im Stil von Best in Show mit Jason Alexander (George aus Seinfeld).
(via The Poker Gazette).
Die taz fasst das Pokerphänomen nochmal für jene zusammen, die die Entwicklung bisher verpasst haben.
(via The Poker Gazette).
Die taz fasst das Pokerphänomen nochmal für jene zusammen, die die Entwicklung bisher verpasst haben.
Montag, 26. Juni 2006
Bad Beat bei Raab
Ach, wie gern würd ich doch mit Stefan Raab um €100.000 pokern und ihm dabei erzählen, wie armselig ich ihn und seine Sendung finde, ach, ich würde gleich über den ganzen Sender und das Privatfernsehen per se herziehen. Ist ja live. Aber erst mal muss ich mich darauf beschränken, mich über EuroPoker.net aufzuregen. Der arme Admin der Site stellt anscheinend seit Tagen jeden Abend gegen zehn auf’s Neue fest, dass es nicht so schlau ist, Fernsehwerbung für eine Site zu schalten, die keine ausreichenden Leistungsreserven hat.
Aber von vorne... TV Total und EuroPoker.net veranstalten gemeinsam eine Werbeaktion. Noch den ganzen Juni finden täglich drei oder vier Pokertourniere (No-Limit Texas Hold’em) mit jeweils 2400 Mitspielern statt, nur die fünf Besten aus jedem Tournier bekommen die Möglichkeit, am 1. Juli an einem weiteren Onlinetournier teilzunehmen und wer das schließlich für sich entscheidet, nimmt in Person an der TV Total-Pokernacht teil, bei der es um echtes Geld geht.
"Bad Beat bei Raab" vollständig lesen »
Aber von vorne... TV Total und EuroPoker.net veranstalten gemeinsam eine Werbeaktion. Noch den ganzen Juni finden täglich drei oder vier Pokertourniere (No-Limit Texas Hold’em) mit jeweils 2400 Mitspielern statt, nur die fünf Besten aus jedem Tournier bekommen die Möglichkeit, am 1. Juli an einem weiteren Onlinetournier teilzunehmen und wer das schließlich für sich entscheidet, nimmt in Person an der TV Total-Pokernacht teil, bei der es um echtes Geld geht.
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Freitag, 23. Juni 2006
Shuffle up and... Deal!
Es gibt nicht wirklich viele erfolgreiche Filme, in denen das Pokern eine zentrale Rolle spielt. Die Klassiker des Genres sind wohl Cincinnati Kid (Steve McQueen, Edward G. Robinson) und Rounders (Matt Damon, Edward Norton, John Turturro). High Roller konzentriert sich auf die menschliche Entwicklung des Protagonisten Stu Unger, auch in Bube, Dame, König, grAs kommt mir das Pokern zu kurz und dient nur dazu, eine Lawine von Verwicklungen ins Rollen zu bringen.
Demnächst will ein neuer Film in die Ränge der Pokerfilmklassiker aufsteigen: in Deal hilft ein alternder Spieler (Burt Reynolds) einem Nachwuchstalent auf die Sprünge, lehrt ihn, den Gegner statt der Karten zu spielen. Klingt vertraut, oder? Sowas hatten wir doch schon in Scorseses Die Farbe des Geldes (halt mit Pool statt Poker) oder in Last Exit Reno mit Phillip Baker Hall, dem Erstlingswerk von Paul Thomas Anderson.
Demnächst will ein neuer Film in die Ränge der Pokerfilmklassiker aufsteigen: in Deal hilft ein alternder Spieler (Burt Reynolds) einem Nachwuchstalent auf die Sprünge, lehrt ihn, den Gegner statt der Karten zu spielen. Klingt vertraut, oder? Sowas hatten wir doch schon in Scorseses Die Farbe des Geldes (halt mit Pool statt Poker) oder in Last Exit Reno mit Phillip Baker Hall, dem Erstlingswerk von Paul Thomas Anderson.
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