Ich tendiere dazu, Blog und Twitterfeed in den Winterschlaf zu versetzen und meine Aktivitäten vorerst auf Google+ zu konzentrieren. Falls jemand ‘ne Einladung braucht: Ihr wisst ja, wie man mich erreicht.
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Dienstag, 12. Juli 2011
Winterschlaf
Mittwoch, 11. August 2010
Contra Pro Netzneutralität
Ich wurde eben aufgefordert, mich als Unterzeichner bei einer Aktion »Pro Netzneutralität« zu beteiligen. Ich hab mich spontan dagegen entschieden:
Wenn die Aktion nicht im Sand verläuft, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit von der SPD oder rot-grün instrumentalisiert. Dafür geb ich mich nicht her.
Statt dessen stimme ich »mit den Füßen« ab und bereite ich mich gerade darauf vor, meine Brücken Richtung Evil Google abzubrechen. Den Google Reader bin ich schon so gut wie los, ich muss noch eine Mailadresse umziehen und die YouTube-Abos auf RSS umstellen, dann kann ich meinen Account löschen. Vielleicht bin ich ja nicht der einzige.
(Es ist halt viel einfacher, einfach irgendwo per Klick zu unterschreiben, statt auf die Google Adsense-Einnahmen zu verzichten, gell?)
Nachtrag, 12. August 2010: Namen, mit denen man sich schmücken will, werden übrigens nachträglich zu Erstzeichnern umsortiert.
Nachtrag, 14. August 2010: Fefe zum Thema. Danke.
- Die Site hat einen Facebook-»Like«-Button. Das war ein erstes Indiz, dass sie nicht von den üblichen Netzpolitik-Verdächtigen stammt, die würden nämlich vermutlich nicht ohne Not jeden Zugriff auf die Seite an einen US-Konzern melden.
- Die Silbe »PRO« ist für mich für die nächsten Jahre verbrannt, dank »PRO NRW«.
- Die Adresse des Verantwortlichen im Impressum ist das Willy-Brandt-Haus. Die SPD kriegt von mir nicht mal einen feuchten Händedruck, geschweige denn meine virtuelle oder reale Unterschrift. Ich darf mal kurz daran erinnern, welche Netzpolitik die SPD betrieben hat, als sie Gelegenheit dazu hatte, z.B. die Netzsperren in Nordrhein-Westfalen (erfolgreich) und im Bund (noch nicht erfolgreich) oder die Vorratsdatenspeicherung (für die, Franktionszwang sei Dank, sogar mehrere SPD-MdB gestimmt haben, die davon ausgingen, dass das Gesetz verfassungswidrig ist).
Und nicht zuletzt das geradezu unanständige Astroturfing während der Gauck-Kampagne — das hat mich richtig angekotzt und das ist erst ein paar Wochen her. Natürlich gibt es zwischen der Gauck-Kampagne und dieser neuen Kampagne auch wieder personelle Überschneidungen. - Der Verantwortliche selbst möchte gern in den Bundestag, er tritt für die SPD in Berlin im Bezirk Prenzlauer Berg an. Der hat jedes bisschen Aufmerksamkeit bitter nötig, er lag da 2009 nämlich nur auf Platz 3, weit hinter Christian Ströbele, dem einzigen Grünen, dem ich meine Stimme theoretisch anzuvertrauen bereit wäre. Sogar die Kandidatin der Linken hatte mehr Wähler.
Wenn die Aktion nicht im Sand verläuft, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit von der SPD oder rot-grün instrumentalisiert. Dafür geb ich mich nicht her.
Statt dessen stimme ich »mit den Füßen« ab und bereite ich mich gerade darauf vor, meine Brücken Richtung Evil Google abzubrechen. Den Google Reader bin ich schon so gut wie los, ich muss noch eine Mailadresse umziehen und die YouTube-Abos auf RSS umstellen, dann kann ich meinen Account löschen. Vielleicht bin ich ja nicht der einzige.
(Es ist halt viel einfacher, einfach irgendwo per Klick zu unterschreiben, statt auf die Google Adsense-Einnahmen zu verzichten, gell?)
Nachtrag, 12. August 2010: Namen, mit denen man sich schmücken will, werden übrigens nachträglich zu Erstzeichnern umsortiert.
Nachtrag, 14. August 2010: Fefe zum Thema. Danke.
Montag, 5. November 2007
Das Google-Ärger-o-Meter
Ein Kollege, der sicher ungenannt bleiben möchte, machte mich auf die Ergebnisse folgender Google-Suchen aufmerksam:
»ärger mit amazon«: 20 Treffer
»ärger mit arcor«: 589 Treffer
»ärger mit aol«: 984 Treffer
»ärger mit 1&1«: 1530 Treffer
»ärger mit t-online«: 2220 Treffer
»ärger mit frauen«: 2560 Treffer
»ärger mit google«: 4520 Treffer
»ärger mit microsoft«: 5110 Treffer
»ärger mit der telekom«: 11900 Treffer
»ärger mit windows«: 12300 Treffer
»ärger mit ebay«: 14900 Treffer
»ärger mit freenet«: 67100 Treffer
Die Anführungszeichen gehören tatsächlich zum Suchbegriff, ohne sie sehen die Ergebnisse anders aus... Und, ja, auch wenn das den Spaß verdirbt: es gibt einen technischen Grund dafür, der eher wenig mit tatsächlichem »Ärger mit freenet« zu tun hat. (Oder, wie ein anderer Kollege kommentierte: »Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.«)
»ärger mit amazon«: 20 Treffer
»ärger mit arcor«: 589 Treffer
»ärger mit aol«: 984 Treffer
»ärger mit 1&1«: 1530 Treffer
»ärger mit t-online«: 2220 Treffer
»ärger mit frauen«: 2560 Treffer
»ärger mit google«: 4520 Treffer
»ärger mit microsoft«: 5110 Treffer
»ärger mit der telekom«: 11900 Treffer
»ärger mit windows«: 12300 Treffer
»ärger mit ebay«: 14900 Treffer
»ärger mit freenet«: 67100 Treffer
Die Anführungszeichen gehören tatsächlich zum Suchbegriff, ohne sie sehen die Ergebnisse anders aus... Und, ja, auch wenn das den Spaß verdirbt: es gibt einen technischen Grund dafür, der eher wenig mit tatsächlichem »Ärger mit freenet« zu tun hat. (Oder, wie ein anderer Kollege kommentierte: »Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.«)
Donnerstag, 15. März 2007
Google hält personalisierte Suchdaten "nur noch" zwei Jahre lang
Für Google ist es offensichtlich ein großes Ding, wenn sie künftig personalisierte Logs der Suche nicht mehr ewig halten, sondern nur noch anderthalb bis zwei Jahre lang. Dann werden sie natürlich nicht weggeworfen, sondern anonymisiert. Man weiß ja nie, wann man sie nochmal braucht. (Details bei Telepolis)
Glücklicherweise gibt’s für Firefox CustomizeGoogle, ein Addon, das Google von vornherein einen Teil der Arbeit abnimmt und dem Anwender einen Hauch mehr Anonymität verschafft (ganz abgesehen vom optionalen Ausblenden von Werbung und der Erweiterung der Google-Ergebnisseite um alternative Suchmaschinenlinks). Vgl. auch Rotfuchserweiterungen.
Glücklicherweise gibt’s für Firefox CustomizeGoogle, ein Addon, das Google von vornherein einen Teil der Arbeit abnimmt und dem Anwender einen Hauch mehr Anonymität verschafft (ganz abgesehen vom optionalen Ausblenden von Werbung und der Erweiterung der Google-Ergebnisseite um alternative Suchmaschinenlinks). Vgl. auch Rotfuchserweiterungen.
Geschrieben von Marc
in Kabelfreak, Schwarzseher
um
02:00
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Mittwoch, 12. Juli 2006
Kleinkram
Die EFF stellt den Interessenverbänden von Fono- und Filmindustrie unangenehme Fragen. Bruce Schneier vertieft, warum Geheimdienste Terroristen nicht einfach aus ihren Datenbanken raussuchen können. AOL will keine Mitglieder mehr haben und Mail für alle machen. freenet wird vielleicht verschachert. Rudi Carrell, Hohepriester der totgeprobten Einfachpointe und Erzfeind der Spontaneität, hat seinen letzten Witz gerissen. Die Amis entblöden sich nicht, Internetpoker zu verbieten, aber dafür interessieren sie sich nach vierzig Jahren wieder für die Wirkung von Shrooms. Christopher Campbell nimmt The Rock nochmal unter die Lupe.
Ich hab mich einige Tage lang von einem Windowsspiel in Beschlag nehmen lassen... eigentlich wollte ich auch darüber bloggen, aber dann hab ich erfahren, dass der Entwickler aufgekauft wurde. Für den neuen Besitzer mach ich nun mal keine Werbung. Nicht für Geld und nicht für lau.
Währenddessen leiden Menschen unter dem Besuch des Onkels aus Amerika, mal hier, mal da (Stichwort: teuerste Grillparty der Welt) und bald dort. Doyle Brunson erzählt, dass er immer eine .357 Magnum trug und ich lande endlich mal wieder »in the green«... erster in einem 30-Mann-Turnier und Platz 15 in einem Turnier mit über 400 Teilnehmern.
Holländische Natursektliebhaber versorgen sogar McDonalds-Filialen (vorübergehend) mit Frauenmündern als Pissoirs. Chuck Norris schläft nicht, er wartet! Endlich hat jemand rausgefunden, wozu das Internet gut ist. Ein Dienst namens newsmap bereitet Google News übersichtlich auf. Der böse, weil proprietäre und gleichzeitig erfolgreiche Skype-Krempel wurde angeblich per Reverse Engineering in China nachgebaut – vielleicht gibt’s dann ja irgendwann einen freien Skype-Client, der auch Open Source-Fanatiker wie mich am Skypehype teilnehmen lässt?
Ich hab mich einige Tage lang von einem Windowsspiel in Beschlag nehmen lassen... eigentlich wollte ich auch darüber bloggen, aber dann hab ich erfahren, dass der Entwickler aufgekauft wurde. Für den neuen Besitzer mach ich nun mal keine Werbung. Nicht für Geld und nicht für lau.
Jubelperser in Stralsund
Holländische Natursektliebhaber versorgen sogar McDonalds-Filialen (vorübergehend) mit Frauenmündern als Pissoirs. Chuck Norris schläft nicht, er wartet! Endlich hat jemand rausgefunden, wozu das Internet gut ist. Ein Dienst namens newsmap bereitet Google News übersichtlich auf. Der böse, weil proprietäre und gleichzeitig erfolgreiche Skype-Krempel wurde angeblich per Reverse Engineering in China nachgebaut – vielleicht gibt’s dann ja irgendwann einen freien Skype-Client, der auch Open Source-Fanatiker wie mich am Skypehype teilnehmen lässt?
Geschrieben von Marc
in Kabelfreak, Lustmensch, Medienjunkie, Schwarzseher, Spielkind
um
20:58
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