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Doofe deutsche Sprache
Schade, dass der deutschen Sprache so viele, wichtige Wörter fehlen.


Donnerstag, 22. Oktober 2009
Danke fürs Gespräch, liebe ZDF.reporter
Ich möchte mich auf diesem Weg herzlich für den Beitrag über »Hasch-Plantagen« bedanken, der heute in der Sendung »ZDF.reporter« (sic!) ausgestrahlt wurde. Insbesondere dafür, dass man einen Menschen als »Experten du jour« präsentiert hat, der die Aussage traf, dass die Unterscheidung zwischen »weichen« und »harten« Drogen aufgrund des höheren THC-Gehaltes moderner Rauchhanfzüchtungen gar nicht mehr gültig sei.
Der Beitrag hat wohl jedem Kiffer, egal ob ehemalig oder noch aktiv, nochmal in Erinnerung gerufen, was man von der Kompetenz von »ZDF.reportern« und ihren Experten zu halten hat.
Interessanterweise konnte jeder, mit dem ich mich jemals darüber unterhalten habe, folgende Aussage bestätigen: Wann immer das Fernsehen über ein Thema berichtet, mit dem ich mich auskenne, stelle ich fest, dass die vermittelten »Informationen« verkürzt, verdreht, verfälscht oder schlicht erfunden sind. Jeder Zocker, der mal einen Bericht über sog. »Killerspiele« gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Ich hab den Verdacht, dass man daraus eine allgemeingültige Regel ableiten kann.
Liebe »ZDF.knechtkinder«, konzentriert Euch doch bitte auf Eure Kernkompetenz und schürt noch ein bisschen Schweinegrippenpanik oder Demographieangst. Danke.
Der Beitrag hat wohl jedem Kiffer, egal ob ehemalig oder noch aktiv, nochmal in Erinnerung gerufen, was man von der Kompetenz von »ZDF.reportern« und ihren Experten zu halten hat.
Interessanterweise konnte jeder, mit dem ich mich jemals darüber unterhalten habe, folgende Aussage bestätigen: Wann immer das Fernsehen über ein Thema berichtet, mit dem ich mich auskenne, stelle ich fest, dass die vermittelten »Informationen« verkürzt, verdreht, verfälscht oder schlicht erfunden sind. Jeder Zocker, der mal einen Bericht über sog. »Killerspiele« gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Ich hab den Verdacht, dass man daraus eine allgemeingültige Regel ableiten kann.
Liebe »ZDF.knechtkinder«, konzentriert Euch doch bitte auf Eure Kernkompetenz und schürt noch ein bisschen Schweinegrippenpanik oder Demographieangst. Danke.
Geschrieben von Marc
in Lustmensch, Medienjunkie
um
21:36
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Samstag, 10. Oktober 2009
Überragender Erfolg von Sony
Wenn die fortwährende Weiterentwicklung eines MMOGs aufgegeben wurde (oder nur noch halbherzig betrieben wird) und es daher am Ende seines Lebenszyklus angekommen ist (sprich: wenn die Mehrzahl der User es verlassen hat, weil es langweilig wurde), ist es durchaus sinnvoll, die Zahl der Server zu reduzieren, damit die verbliebenen Spieler nicht durch überwiegend leere Spielwelten rennen müssen.
Was dabei heraus kommt, wenn jede Kommunikation mit den Kunden durch die Marketingabteilung muss, demonstriert Sony mit einer Mail, die versucht, sogar den langsamen Tod von SWG noch als Erfolg zu verkaufen:
»Weil das Abschalten von einem Dutzend Server beim letzten Mal ein solch überragender Erfolg war, schalten wir jetzt das nächste Dutzend ab.« — Kommen Marketingmenschen gar nicht auf den Gedanken, dass das ein bisschen albern wirkt?
Was dabei heraus kommt, wenn jede Kommunikation mit den Kunden durch die Marketingabteilung muss, demonstriert Sony mit einer Mail, die versucht, sogar den langsamen Tod von SWG noch als Erfolg zu verkaufen:
Dear Star Wars Galaxies™ Account Holder,
Due to the overwhelming success of the recent Free Character Transfer Service, we want to inform you that on October 15, 2009, at 5:00 PM PDT, Sony Online Entertainment (SOE) will close the following 12 Star Wars Galaxies servers: […]
»Weil das Abschalten von einem Dutzend Server beim letzten Mal ein solch überragender Erfolg war, schalten wir jetzt das nächste Dutzend ab.« — Kommen Marketingmenschen gar nicht auf den Gedanken, dass das ein bisschen albern wirkt?
Sonntag, 6. September 2009
T-Home-Entertain-Speedport-Schrottrouter
Ich hab den Verdacht, dass unser Telekom-T-Home-Entertain-VDSL-Router, ein Speedport W-721V (aus dem Hause AVM), vor einer Weile eine frische Firmware bekommen hat. Ich war’s nicht, jedenfalls nicht absichtlich, aber ich hatte wohl darauf verzichtet, die »EasySupport«-Funktion, die sich um automatische Firmware-Upgrades kümmert, abzuschalten.
Die Bugs, die mit der alten Firmware auftraten, konnte ich verschmerzen, weil ich sie umgehen konnte. Dass der Router z.B. schlampig mit NAT-Verbindungen umging, war mir egal, weil fast alle meine Verbindungen über ein VPN laufen.
Die neue Firmware aber bringt anscheinend einen frischen Bug mit, der mich nicht mehr kalt lässt: unser Nutzungsprofil scheint dazu zu führen, dass der Router mehrfach täglich neu startet. Und ich meine damit nicht, dass er die DSL-Verbindung neu aufbaut. Nein, er bootet und vermerkt das auch korrekt als »Neustart des Geräts« in seinem Log.
Die Entertain-Störungsannahme hatte von einem solchen Problem natürlich noch nie gehört und bot erst mal den Austausch an. In der Hoffnung, dass ich so vielleicht ein Modell mit alter Firmware bekommen könnte, stimmte ich dem Austausch zu. Satz mit »X«: Das Austauschgerät kam — wohl frisch refurbished direkt aus dem Servicecenter — auch gleich mit der aktuellen Version 64.04.74, dafür aber ohne jedes Zubehör… insbesondere ohne Netzteil. Das fand ich schade, weil ein defektes Netzteil durchaus eine Erklärung für das unregelmäßige Durchbooten des Routers sein könnte.
Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich kein bisschen überrascht war, als einige Stunden nach dem Austausch des Routers plötzlich das Internet mal wieder weg war und die Lämpchen am Router erzählten, dass er gerade aufgewacht sei und, noch schlaftrunken, nach einer DSL-Verbindung suche.
Die Entertain-Störungsstelle hatte von einem solchen Problem natürlich noch nie gehört — ich frage mich, wie oft ich anrufen muss, bis das Problem jedem bekannt ist — und schlug vor, das alte Netzteil einfach mal in eine andere Steckdose zu stecken. Na bitte, da will ich mal nicht so sein, ich hab sogar ein Verlängerungskabel genommen und es an eine andere Sicherung gehängt.
Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich kein bisschen überrascht sein werde, wenn das Internet gleich wieder weg ist.
Wenn ich mit meinem Verdacht richtig liege, dass die Firmware ein Problem hat, das nur bei bestimmten Nutzungsprofilen sichtbar wird, dann könnte die Wlan-Funktion einen maßgeblichen Anteil daran haben. Am Anfang trat das Problem nämlich nur sporadisch auf, d.h. ein- bis zweimal am Tag. Erst seit ich ein Wlan-nutzendes Händi habe, bootet der Router (gefühlt) alle paar Stunden. Ich hab auch schon erlebt, dass er mehrfach hintereinander bootete — just als das Händi seine Podcastfeeds aktualisieren und viele neue Podcasts herunterladen wollte. Mag ein Zufall sein, muss aber nicht.
Bei der Telekom finde ich leider keine alten Firmware-Revisionen, aber dafür den Quellcode der Router-Software, zusammen mit der »GNU GERNAL PUBLIC LICENSE« (sic).
> wait
Time passes.
Ich hätte gleich richtig googeln sollen, ich Hirni. Im T-Home-Forum gibt es einen 15-seitigen Thread zu genau diesem Problem (»Speedport 721V seit firmware update ständige reboots«). Nein, es liegt wohl nicht am Wlan, sondern an der Zahl der gleichzeitig geöffneten Verbindungen - da alles außer Wlan-Traffic bei mir über eine einzige VPN-Verbindung läuft, tritt der Fehler bei mir entsprechend nur auf, wenn viele Wlan-Verbindungen gleichzeitig aufgebaut werden, also z.B. wenn mein Händi versucht, zwei Dutzend Podcasts gleichzeitig zu aktualisieren.
Abhilfe bringt wohl z.Zt. nur ein Gerätewechsel.Ich bin mal gespannt, was die »Endgerätehotline« mir morgen anbietet. Mal sehen, was die kostenpflichtige Entertain-Technik-Hotline mir sofort anbietet. Irgendwas müssen die für ihr Geld ja leisten. (Dies tippe ich übrigens, während ich nach der (gefühlt) siebenunddreißigsten Schilderung des Problems in der kostenpflichtigen Warteschlange hänge. Der Agent klang verblüffend zuversichtlich. Ich bin gespannt, ob er es schafft, mir das Nachfolgemodell W 920V zu organisieren.)
Ich finde übrigens, dass es nicht für die Entertain-Hotline spricht, dass sich ein Problem, das dem »T-Home Team« im Forum seit Monaten bekannt ist und das ganz offensichtlich zahlreiche Kunden betrifft, nicht bis ins Callcenter durchspricht. Man könnte dahinter fast Absicht vermuten: mit einer Verzögerungstaktik — »Setzen Sie das Gerät doch mal auf die Werkseinstellungen zurück und richten Sie es komplett neu ein.« — »Probieren Sie es doch mal mit einem Austauschgerät!« — »Probieren Sie doch mal eine andere Steckdose!« — »Wackeln Sie doch mal am Kabel!« — »Richten Sie die Antenne doch mal gen Mekka aus!« — kann man das Problem vielleicht aussitzen, bis eine korrigierte Firmware zur Verfügung steht. Mal ganz abgesehen davon, dass es auch kein gutes Bild auf die Telekom und ihren Hardwarelieferanten (AVM?) wirft, dass eine offensichtlich nicht ausreichend getestete Firmware-Version auf die Router der Kunden gepushed wird und drei Monate später immer noch kein Bugfix verfügbar ist.
Auch bei der Telekom gilt das SPRUSKO-Prinzip: Schund produzieren, um Schund zu konsumieren.
Nachtrag, 10. September 2009: Natürlich kam wieder ein Speedport W 721V. Jetzt haben wir davon drei Stück hier stehen. Es kristallisiert sich heraus, dass es bei der Telekom von heute (im Gegensatz zu der Telekom, bei der ich mein Praktikum gemacht hab) zwischen »Telekom-Mitarbeitern, die im direkten Kundenkontakt stehen« und »Telekom-Mitarbeitern, die Entscheidungen treffen dürfen« keine Schnittmenge mehr gibt. Besser noch: die beiden Teilmengen reden anscheinend auch nicht mehr direkt miteinander. Als Kunde hat man zwar reichlich Kontakt mit der ersten Gruppe (bei meinem Telefonat eben durfte ich mein Problem z.B. mal wieder mit drei unterschiedlichen Personen besprechen), aber jemand mit Entscheidungsbefugnis kriegt man natürlich nicht ans Rohr — bestenfalls darf man dabei zuhören, wie der aktuelle Gesprächspartner eine Bitt-Mail an die Entscheider verfasst.
Nachtrag, 25. September 2009: Nach ewigem Hin und Her und zahlreichen leeren Versprechungen hab ich resigniert. Statt weiter um ein funktionierendes Austauschgerät für den Schrottrouter zu betteln, werde ich eben jenes jetzt für einen kleinen monatlichen Obulus (<€4) mieten. Zum einen, weil die Kommunikation mit dem Vertrieb schneller und freundlicher verläuft als die mit der Störungsstelle oder mit der Abteilung für »Kaufrückabwicklung«, zum zweiten, weil bei einem Mietgerät auftretende Probleme per Definition in die Zuständigkeit der Telekom fallen (bei einem »Kaufgerät« ist das ja offensichtlich nicht so einfach) und zum Dritten, weil ich zu faul bin, mir auf eBay ein VDSL-Modem zu schießen und mit pfSense eine eigene Lösung zu basteln.
Nachtrag, 1. Oktober 2009: Ende gut, alles gut. Beim ersten Speedport W 920V, den die Telekom lieferte, war Wlan kaputt. PEBKAC konnte ich mit relativ hoher Sicherheit ausschließen, weil ich die Wlan-Konfiguration mit den Austauschgeräten für den W 721V bereits ausgiebig geübt hatte. Ich durfte mich an der kostenpflichtigen Endgerätehotline nacheinander mit drei verschiedenen Technikern auf die Fehlersuche begeben — »Und das Wlan-Lämpchen am Router leuchtet wirklich?« — bevor mir ein Austauschgerät angeboten wurde.
Da will ich mich auch gar nicht drüber beschweren: ich kann gut nachvollziehen, dass es sich vermutlich bei 99,9% aller »Wlan ist kaputt«-Probleme nicht um Hardwarefehler des Routers handelt, da stellt man lieber doppelt und dreifach sicher, dass man alle Einstellungen überprüft hat.
»Und jetzt schauen Sie mal unten rechts auf dem Bildschirm, sehen sie da einen Fernseher, aus dem Wellen kommen?« Ja, ich musste für die Troubleshoots das Notebook ins Windows booten, Linux oder Wlan-fähige Händies unterstützt die Telekom-Endgerätehotline nicht.
Der neue W 920V war heute in der Post und tut endlich das, was der W 721V bis zu dem Firmwareupdate im Juni auch tat. Geht doch!
Die Bugs, die mit der alten Firmware auftraten, konnte ich verschmerzen, weil ich sie umgehen konnte. Dass der Router z.B. schlampig mit NAT-Verbindungen umging, war mir egal, weil fast alle meine Verbindungen über ein VPN laufen.
Die neue Firmware aber bringt anscheinend einen frischen Bug mit, der mich nicht mehr kalt lässt: unser Nutzungsprofil scheint dazu zu führen, dass der Router mehrfach täglich neu startet. Und ich meine damit nicht, dass er die DSL-Verbindung neu aufbaut. Nein, er bootet und vermerkt das auch korrekt als »Neustart des Geräts« in seinem Log.
Die Entertain-Störungsannahme hatte von einem solchen Problem natürlich noch nie gehört und bot erst mal den Austausch an. In der Hoffnung, dass ich so vielleicht ein Modell mit alter Firmware bekommen könnte, stimmte ich dem Austausch zu. Satz mit »X«: Das Austauschgerät kam — wohl frisch refurbished direkt aus dem Servicecenter — auch gleich mit der aktuellen Version 64.04.74, dafür aber ohne jedes Zubehör… insbesondere ohne Netzteil. Das fand ich schade, weil ein defektes Netzteil durchaus eine Erklärung für das unregelmäßige Durchbooten des Routers sein könnte.
Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich kein bisschen überrascht war, als einige Stunden nach dem Austausch des Routers plötzlich das Internet mal wieder weg war und die Lämpchen am Router erzählten, dass er gerade aufgewacht sei und, noch schlaftrunken, nach einer DSL-Verbindung suche.
Die Entertain-Störungsstelle hatte von einem solchen Problem natürlich noch nie gehört — ich frage mich, wie oft ich anrufen muss, bis das Problem jedem bekannt ist — und schlug vor, das alte Netzteil einfach mal in eine andere Steckdose zu stecken. Na bitte, da will ich mal nicht so sein, ich hab sogar ein Verlängerungskabel genommen und es an eine andere Sicherung gehängt.
Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich kein bisschen überrascht sein werde, wenn das Internet gleich wieder weg ist.
Wenn ich mit meinem Verdacht richtig liege, dass die Firmware ein Problem hat, das nur bei bestimmten Nutzungsprofilen sichtbar wird, dann könnte die Wlan-Funktion einen maßgeblichen Anteil daran haben. Am Anfang trat das Problem nämlich nur sporadisch auf, d.h. ein- bis zweimal am Tag. Erst seit ich ein Wlan-nutzendes Händi habe, bootet der Router (gefühlt) alle paar Stunden. Ich hab auch schon erlebt, dass er mehrfach hintereinander bootete — just als das Händi seine Podcastfeeds aktualisieren und viele neue Podcasts herunterladen wollte. Mag ein Zufall sein, muss aber nicht.
Bei der Telekom finde ich leider keine alten Firmware-Revisionen, aber dafür den Quellcode der Router-Software, zusammen mit der »GNU GERNAL PUBLIC LICENSE« (sic).
> wait
Time passes.
Ich hätte gleich richtig googeln sollen, ich Hirni. Im T-Home-Forum gibt es einen 15-seitigen Thread zu genau diesem Problem (»Speedport 721V seit firmware update ständige reboots«). Nein, es liegt wohl nicht am Wlan, sondern an der Zahl der gleichzeitig geöffneten Verbindungen - da alles außer Wlan-Traffic bei mir über eine einzige VPN-Verbindung läuft, tritt der Fehler bei mir entsprechend nur auf, wenn viele Wlan-Verbindungen gleichzeitig aufgebaut werden, also z.B. wenn mein Händi versucht, zwei Dutzend Podcasts gleichzeitig zu aktualisieren.
Abhilfe bringt wohl z.Zt. nur ein Gerätewechsel.
Ich finde übrigens, dass es nicht für die Entertain-Hotline spricht, dass sich ein Problem, das dem »T-Home Team« im Forum seit Monaten bekannt ist und das ganz offensichtlich zahlreiche Kunden betrifft, nicht bis ins Callcenter durchspricht. Man könnte dahinter fast Absicht vermuten: mit einer Verzögerungstaktik — »Setzen Sie das Gerät doch mal auf die Werkseinstellungen zurück und richten Sie es komplett neu ein.« — »Probieren Sie es doch mal mit einem Austauschgerät!« — »Probieren Sie doch mal eine andere Steckdose!« — »Wackeln Sie doch mal am Kabel!« — »Richten Sie die Antenne doch mal gen Mekka aus!« — kann man das Problem vielleicht aussitzen, bis eine korrigierte Firmware zur Verfügung steht. Mal ganz abgesehen davon, dass es auch kein gutes Bild auf die Telekom und ihren Hardwarelieferanten (AVM?) wirft, dass eine offensichtlich nicht ausreichend getestete Firmware-Version auf die Router der Kunden gepushed wird und drei Monate später immer noch kein Bugfix verfügbar ist.
Auch bei der Telekom gilt das SPRUSKO-Prinzip: Schund produzieren, um Schund zu konsumieren.
Nachtrag, 10. September 2009: Natürlich kam wieder ein Speedport W 721V. Jetzt haben wir davon drei Stück hier stehen. Es kristallisiert sich heraus, dass es bei der Telekom von heute (im Gegensatz zu der Telekom, bei der ich mein Praktikum gemacht hab) zwischen »Telekom-Mitarbeitern, die im direkten Kundenkontakt stehen« und »Telekom-Mitarbeitern, die Entscheidungen treffen dürfen« keine Schnittmenge mehr gibt. Besser noch: die beiden Teilmengen reden anscheinend auch nicht mehr direkt miteinander. Als Kunde hat man zwar reichlich Kontakt mit der ersten Gruppe (bei meinem Telefonat eben durfte ich mein Problem z.B. mal wieder mit drei unterschiedlichen Personen besprechen), aber jemand mit Entscheidungsbefugnis kriegt man natürlich nicht ans Rohr — bestenfalls darf man dabei zuhören, wie der aktuelle Gesprächspartner eine Bitt-Mail an die Entscheider verfasst.
Nachtrag, 25. September 2009: Nach ewigem Hin und Her und zahlreichen leeren Versprechungen hab ich resigniert. Statt weiter um ein funktionierendes Austauschgerät für den Schrottrouter zu betteln, werde ich eben jenes jetzt für einen kleinen monatlichen Obulus (<€4) mieten. Zum einen, weil die Kommunikation mit dem Vertrieb schneller und freundlicher verläuft als die mit der Störungsstelle oder mit der Abteilung für »Kaufrückabwicklung«, zum zweiten, weil bei einem Mietgerät auftretende Probleme per Definition in die Zuständigkeit der Telekom fallen (bei einem »Kaufgerät« ist das ja offensichtlich nicht so einfach) und zum Dritten, weil ich zu faul bin, mir auf eBay ein VDSL-Modem zu schießen und mit pfSense eine eigene Lösung zu basteln.
Nachtrag, 1. Oktober 2009: Ende gut, alles gut. Beim ersten Speedport W 920V, den die Telekom lieferte, war Wlan kaputt. PEBKAC konnte ich mit relativ hoher Sicherheit ausschließen, weil ich die Wlan-Konfiguration mit den Austauschgeräten für den W 721V bereits ausgiebig geübt hatte. Ich durfte mich an der kostenpflichtigen Endgerätehotline nacheinander mit drei verschiedenen Technikern auf die Fehlersuche begeben — »Und das Wlan-Lämpchen am Router leuchtet wirklich?« — bevor mir ein Austauschgerät angeboten wurde.
Da will ich mich auch gar nicht drüber beschweren: ich kann gut nachvollziehen, dass es sich vermutlich bei 99,9% aller »Wlan ist kaputt«-Probleme nicht um Hardwarefehler des Routers handelt, da stellt man lieber doppelt und dreifach sicher, dass man alle Einstellungen überprüft hat.»Und jetzt schauen Sie mal unten rechts auf dem Bildschirm, sehen sie da einen Fernseher, aus dem Wellen kommen?« Ja, ich musste für die Troubleshoots das Notebook ins Windows booten, Linux oder Wlan-fähige Händies unterstützt die Telekom-Endgerätehotline nicht.
Der neue W 920V war heute in der Post und tut endlich das, was der W 721V bis zu dem Firmwareupdate im Juni auch tat. Geht doch!
Geschrieben von Marc
in Kabelfreak
um
15:44
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Tags für diesen Artikel: atypisches Nutzerverhalten, Connectivity, Dehemm, FAIL, Hardware, Knechtkind, T-Home
Freitag, 21. August 2009
Sondernewsletter am Arsch, Samsung!
Hört mal, liebe Werbeonkels und -tanten bei Samsung,
wenn ich bei Euch aus irgendeinem Grund mal meine Mailadresse hinterlassen muss und mir dabei extra die Mühe mache, alle von Euch freundlicherweise schon gesetzten Häkchen in den »Ich den Werbemails von Samsung und sonstwem erhalten«-Checkboxen zu löschen, dann bedeutet das nicht: »Ich will zwar normalerweise keine Werbemails haben, aber wenn Ihr eine Eure Reklame besonders wichtig findet, dann dürft Ihr sie mir ausnahmsweise trotzdem schicken!«
Dass Samsung Teile des Werbeetats dafür verballert, die Dopingwettkämpfe dieser Welt zu unterstützen, schindet bei mir keinen Eindruck. Ich will weder an Euren Sportartikelgewinnspielen teilnehmen noch meine »Produkte registrieren« (Übersetzung: »meine persönlichen Daten beim Hersteller abliefern, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu bekommen«).
Drum hab ich flugs ans Ende der Nachricht geblättert, um den da den Link zum endgültigen Abbestellen des Spams zu suchen. Statt dessen finde ich da diesen Hinweis:
Geile Argumentation. Ich übersetz das mal: »Du willst keine Reklame von uns? Du kannst uns mal am Arsch lecken.«
Auch so.
Mit freundlichem Gruß,
der Samsung-Produkte-jetzt-erst-recht-nicht-Registrierer
Nachtrag, 28. August 2009: Wunder der Technik: Man kann den »Sondernewsletter« jetzt abbestellen, auch wenn man ihn nie abonniert hatte… (via Kommentar — danke, Stefan!)
wenn ich bei Euch aus irgendeinem Grund mal meine Mailadresse hinterlassen muss und mir dabei extra die Mühe mache, alle von Euch freundlicherweise schon gesetzten Häkchen in den »Ich den Werbemails von Samsung und sonstwem erhalten«-Checkboxen zu löschen, dann bedeutet das nicht: »Ich will zwar normalerweise keine Werbemails haben, aber wenn Ihr eine Eure Reklame besonders wichtig findet, dann dürft Ihr sie mir ausnahmsweise trotzdem schicken!«
Dass Samsung Teile des Werbeetats dafür verballert, die Dopingwettkämpfe dieser Welt zu unterstützen, schindet bei mir keinen Eindruck. Ich will weder an Euren Sportartikelgewinnspielen teilnehmen noch meine »Produkte registrieren« (Übersetzung: »meine persönlichen Daten beim Hersteller abliefern, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu bekommen«).
Drum hab ich flugs ans Ende der Nachricht geblättert, um den da den Link zum endgültigen Abbestellen des Spams zu suchen. Statt dessen finde ich da diesen Hinweis:
»Eine Abmeldung des Newsletters ist nicht erforderlich, da dies ein einmaliger Sondernewsletter ist.«
Geile Argumentation. Ich übersetz das mal: »Du willst keine Reklame von uns? Du kannst uns mal am Arsch lecken.«
Auch so.
Mit freundlichem Gruß,
der Samsung-Produkte-jetzt-erst-recht-nicht-Registrierer
Nachtrag, 28. August 2009: Wunder der Technik: Man kann den »Sondernewsletter« jetzt abbestellen, auch wenn man ihn nie abonniert hatte… (via Kommentar — danke, Stefan!)
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