Die ersten drei Staffeln von »Peep Show« (IMDB, Wikipedia), einer Comedy-Serie des britischen Privatsenders Channel 4, gibt’s auf DVD und auf einschlägigen Videoportalen. Für Britcom-Liebhaber: Highly recommended!
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Mittwoch, 7. März 2007
Kleinkram: Peep Show
Montag, 8. Januar 2007
Little Boxes on the Hillside
Ich bin zufällig auf eine nette, kleine Sitcom namens Weeds gestoßen, die vom Pay-TV-Sender Showtime produziert wird. Story: Nach dem Ableben ihres Ehemannes entdeckt eine Vorstadt-Mom den Verkauf von Gras als Einnahmequelle. Ich hab beim Reingucken in die ersten beiden Staffeln viel und schallend gelacht. Wer ans Interweb angeschlossen ist und einschlägige Quellen kennt oder DVDs aus den Staaten oder Kanada importiert, will vielleicht mal einen Blick darauf werfen.
Nachtrag, 22. Juni 2007: Die Serie läuft jetzt anscheinend in Deutschland auf einem dieser Sender, auf dem sich Dauerwerbesendungen mit Telefonbetrügereien abwechseln.
Nachtrag, 20. Februar 2008: Andreas fühlt sich vom Titelsong inspiriert.
Nachtrag, 22. Juni 2007: Die Serie läuft jetzt anscheinend in Deutschland auf einem dieser Sender, auf dem sich Dauerwerbesendungen mit Telefonbetrügereien abwechseln.
Nachtrag, 20. Februar 2008: Andreas fühlt sich vom Titelsong inspiriert.
Geschrieben von Marc
in Lustmensch, Medienjunkie
um
16:50
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Dienstag, 27. Juni 2006
WM06: Hach, ist der Rasen so schön grün...
Ich war ja lange einfach nur genervt von der WM06, aber inzwischen hab ich mich damit angefreundet und mir meine kleinen Highlights rausgepickt. Nicht nur, dass man während der Übertragungen der Spiele z.B. richtig komfortabel und vollkommen ungestört von anderer Kundschaft shoppen kann, nein, dank der WM seh ich regelmäßig Interviews mit Franz Beckenbauer und Lukas Podolski – und die sind für mich mit enormem Spaßfaktor verbunden. Die beiden reden, als wären sie Parodien ihrer selbst. Beckenbauer ist zu Beginn jeder Antwort bemüht ernst, überrascht sich dann aber immer selbst mit einer Pointe und verfällt – he he – in seine typische Lachspreche, während Poldi sprechen tut, alsober ein’ Original-WM-Fußball inde Backe steggnhabn tut. Vielleicht hätte er mit seinem Logopäden nicht nur Elfmeterschießen üben sollen?
Kinder und Blogger können grausam sein.
Nachtrag, 30. Juni 2006: Klose ist auch witziger als gedacht (via Webchew).
Kinder und Blogger können grausam sein.
Nachtrag, 30. Juni 2006: Klose ist auch witziger als gedacht (via Webchew).
Samstag, 20. August 2005
Extras
Ich schwärmte in einem IRC-Channel von der Serie und musste mich belehren lassen, dass es sich »nur« um das entschärfte, ach, weichgespülte US-Remake einer vier Jahre alten BBC-Serie handelte. Ist das nicht bizarr? Dass die Amis fremdsprachige Filme neu drehen, weil man dem US-Publikum weder Synchronisation noch Untertitelung zumuten kann, ist ja ein alter Hut (»Nikita« und »Point of No Return«, »La Cage Aux Folles« und »The Birdcage«, »3 hommes et un couffin« und »Three Men and a Baby«, »Abre los Ojos« und »Vanilla Sky«, »Solyaris« und »Solaris«), aber dass man auch den Humor einer britischen Serie auf amerikanische Verhältnisse anpassen muss, war mir neu.
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Mittwoch, 4. Mai 2005
The Hitchhiker's Guide to Hollywood
»Themes« (Schemata?) sind was feines. Früher hatten wir zwei »Themes« zur Auswahl: wir konnten uns beim Kauf eines Monitors zwischen »grün« und »bernstein« entscheiden.
Dann kamen die Klickibunti-Computer und jedes zweite Programm ließ uns aus Paletten unsere Lieblingsfarben auswählen. Wer das ausprobierte, lebte danach eine nicht genau definierte, aber kurze Zeit mit dem visuellen Obstsalat auf dem Bildschirm – optische Heterogenität kann die Orientierung erleichtern, muss aber nicht – bevor er oder sie zu den Voreinstellungen zurück kehrte. Unser territoriales Bedürfnis ließ sich einfacher und ansprechender mit einer schlichten Hintergrundgrafik befriedigen.
Die »Themes« von heute geben dem Benutzer immer noch die Illusion, auf das Geschehen in seinem Computer (oder »Händi« oder wo auch immer »Themes« Einsatz finden) Einfluss zu haben, auch wenn sich das darauf beschränkt, aus einer Liste von vorgegebenen Kombinationen von Farben, Grafiken und Klängen die am wenigsten abstoßende Kombination auszuwählen.
Anscheinend gibt’s jetzt in den USA auch eine Textverarbeitung für Drehbücher, die mit Themes arbeitet. Irgendwer hat da den Standard-Hollywood-Film eingeladen und dann das »Hitchhiker«-Theme ausgewählt. Und rausgekommen ist der Standard-Hollywood-Film in Hitchhiker-Farben, mit Hitchhiker-Grafiken und Hitchhiker-Klängen.
Nachtrag, 15. März 2023: Produzenten, Drehbuchautor und Regisseur des Films gehörten, zusammen mit allen Verantwortlichen bei Disney, zu den ersten, die an die Wand gestellt wurden, als die Revolution kam.
Dann kamen die Klickibunti-Computer und jedes zweite Programm ließ uns aus Paletten unsere Lieblingsfarben auswählen. Wer das ausprobierte, lebte danach eine nicht genau definierte, aber kurze Zeit mit dem visuellen Obstsalat auf dem Bildschirm – optische Heterogenität kann die Orientierung erleichtern, muss aber nicht – bevor er oder sie zu den Voreinstellungen zurück kehrte. Unser territoriales Bedürfnis ließ sich einfacher und ansprechender mit einer schlichten Hintergrundgrafik befriedigen.
Die »Themes« von heute geben dem Benutzer immer noch die Illusion, auf das Geschehen in seinem Computer (oder »Händi« oder wo auch immer »Themes« Einsatz finden) Einfluss zu haben, auch wenn sich das darauf beschränkt, aus einer Liste von vorgegebenen Kombinationen von Farben, Grafiken und Klängen die am wenigsten abstoßende Kombination auszuwählen.
Anscheinend gibt’s jetzt in den USA auch eine Textverarbeitung für Drehbücher, die mit Themes arbeitet. Irgendwer hat da den Standard-Hollywood-Film eingeladen und dann das »Hitchhiker«-Theme ausgewählt. Und rausgekommen ist der Standard-Hollywood-Film in Hitchhiker-Farben, mit Hitchhiker-Grafiken und Hitchhiker-Klängen.
Nachtrag, 15. März 2023: Produzenten, Drehbuchautor und Regisseur des Films gehörten, zusammen mit allen Verantwortlichen bei Disney, zu den ersten, die an die Wand gestellt wurden, als die Revolution kam.
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