Bei genauer Prüfung dieser Seiten hab ich festgestellt, dass »Neu!« für ein echtes Blog deutlich zu wenig Trivialitäten enthält, also versuch ich’s mal mit einer neuen Rubrik: dem Tagebuch. Die Hauptrollen im heutigen, ersten Eintrag spielen ein Kater und zwei DVDs.
Wir haben ein neues, viertes Familienmitglied: ein Tierheim in der Umgebung hat uns mit einem neurotischen Kater versorgt, der seinen bisherigen Namen, Sascha, sichtlich nicht leiden kann. Ulli nennt ihn Kater, Niklas nennt ihn Asterix, ich komm nicht drüber hinweg, dass er kastriert ist: »Noballs« ist anderthalb Jahre alt, grau mit einer luchsähnlichen Gesichtszeichnung und einer rosa Nasenspitze.
Die ersten beiden Tage hat er fast durchgängig unter oder hinter irgendwas verbracht, gestern abend hat er zum ersten Mal richtig das Haus erkundet und heute scheint er schon seine zukünftigen Stammplätze zu beanspruchen. Ich hab ihn schon mehrere Male gekrault und erst ein halbes Dutzend Kratzwunden – das ist ein vergleichsweise guter Schnitt. Allerdings hab ich keinen Schimmer, wie ich ihn demnächst in die Transportbox kriegen soll, um ihn zum Tierarzt zu bringen. Ich schätze, für den Griff in den Nacken bleibt mir nur eine einzige Chance... Falls dies also auf absehbare Zeit der letzte Eintrag in meinem Blog sein sollte...
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Mittwoch, 20. Juni 2001
Ein Kater und zwei DVDs
Geschrieben von Marc
in Lustmensch, Medienjunkie
um
01:28
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Dienstag, 1. Februar 2000
Futurama: Die Simpsons treffen die Jetsons
Letztes Wochenende bin ich über Matt Groenings neues Projekt gestolpert. Futurama vereint meine beiden Lieblingsgenres: Science Fiction und Cartoons.
Fry, ein Pizzafahrer aus dem zwanzigsten Jahrhundert, wird Sylvester 1999 bei einer Pizzalieferung in ein Cryo-Institut versehentlich für tausend Jahre eingefroren und muss sich in der Zukunft mit verrückten Wissenschaftlern, wagemutigen Raumschiffkapitänen, furchterregenden Außerirdischen und menschenverachtenden Robotern auseinandersetzen.
Der Humor ist – wie bei den Simpsons –- eher erwachsen, die Serie ist voller Anspielungen und Zitate (gerade deshalb prophezeie ich, dass sie ab Frühmittsommerspätherbst 2001 bei Pro7 synchronisativ bereinigt im Kinderprogramm laufen wird). Die erste Staffel gibt’s als MPEG- oder Realvideo-Briefmarken im Netz (wer suchet, der findet). Highly recommended.
Fry, ein Pizzafahrer aus dem zwanzigsten Jahrhundert, wird Sylvester 1999 bei einer Pizzalieferung in ein Cryo-Institut versehentlich für tausend Jahre eingefroren und muss sich in der Zukunft mit verrückten Wissenschaftlern, wagemutigen Raumschiffkapitänen, furchterregenden Außerirdischen und menschenverachtenden Robotern auseinandersetzen.
Der Humor ist – wie bei den Simpsons –- eher erwachsen, die Serie ist voller Anspielungen und Zitate (gerade deshalb prophezeie ich, dass sie ab Frühmittsommerspätherbst 2001 bei Pro7 synchronisativ bereinigt im Kinderprogramm laufen wird). Die erste Staffel gibt’s als MPEG- oder Realvideo-Briefmarken im Netz (wer suchet, der findet). Highly recommended.
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