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    <subtitle type="html">...und hinterher war wieder alles Satire</subtitle>
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            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-26T17:05:20Z</published>
        <updated>2010-09-01T09:25:51Z</updated>
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        <title type="html">Wieder mal eine seltsame SMS aus Indien</title>
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                Was ist nur mit den Indern los? Erst schicken sie mir <a href="http://mutantenstadl.de/archives/520-SMS-Datenmuell.html" title="Mutantenstadl: SMS-Datenmüll">Datenmüll</a>, jetzt Bibelverse:<br />
<br />
<!-- s9ymdb:198 --><img class="serendipity_image_center" width="430" height="248" src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/smsgenesis.png" alt=""  /><br />
<br />
WTF?<br />
<br />
Nachtrag, 1. September 2010: WHAT THE FUCK? Uganda??<br />
<br />
<!-- s9ymdb:199 --><img class="serendipity_image_center" width="467" height="218" src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/smsgenesis2.png" alt=""  /><br />
<br />
Psalm 139:20 (KJV).<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>atypisches Nutzerverhalten</dc:subject>
<dc:subject>Telefon</dc:subject>

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        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-20T13:11:32Z</published>
        <updated>2010-08-27T00:47:09Z</updated>
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        <title type="html">Der Stromausfall</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Am Mittwoch morgen fiel bei mir zum dritten Mal in diesem Jahr der Strom aus. Mal wieder für über eine Stunde. Diesmal hab ich mir erlaubt, bei meinem regionalen Stromanbieter, den Dortmunder Stadtwerken, nachzufragen, was Sache ist:<br />
<br />
<blockquote>Schönen guten Tag,<br />
<br />
ich wohne seit einigen, wenigen Jahren in $ortsteil in $strasse.<br />
<br />
Heute morgen, so zwischen 4:30 und 6:30, ist in $ortsteil für ein bis zwei Stunden der Strom ausgefallen. Das war das zweite Mal binnen relativ kurzer Zeit.<br />
<br />
Aus meinem eigenen Arbeitsumfeld weiß ich, dass &mdash; wegen der halbwegs konsequent totgeschwiegenen, aber dennoch real existierenden Weltwirtschaftskrise 2.0 &mdash; in vielen Firmen ein Sparzwang ausgerufen wurde.<br />
<br />
Wurde für die Dortmunder Stadtwerke auch das große Sparen angesagt?<br />
<br />
Und, wenn ja, gibt&rsquo;s einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Sparen und den Stromausfällen? (Und wenn es so wäre, dürften Sie das <strike>zugeben</strike> einräumen?)<br />
<br />
Bitte verstehen Sie meine Anfrage nicht falsch:<br />
<br />
<ul><li>mir ist kein wirtschaftlicher Schaden durch den Stromausfall entstanden;</li><br />
<li>ich bin nicht mal Stromkunde bei Ihnen, sondern bei Lichtblick, weil ich sichergehen will, dass ich nicht für Atomstrom zahle und dass ein Konzern wie RWE so wenig wie möglich an mir verdient, und ich nicht sicher bin, ob das bei DEW21-Strom der Fall wäre;</li><br />
<li>ich bin total glücklich mit den restlichen Dienstleistungen von DEW21, ich bin insbesondere begeistert von der Wasserqualität (derart begeistert, dass ich inzwischen kein Wasser und keine Säfte mehr aus dem Laden nach Hause schleppe, sondern Saft-Konzentrat mit Leitungswasser verdünne).</li></ul><br />
<br />
Ich bin bloß neugierig und frage mich, ob es Zeit wird, mir für mein kleines, privates Heimrechenzentrum eine USV anzuschaffen, damit die Rechner wenigstens Zeit haben, sauber runterzufahren.<br />
<br />
Mit freundlichem Gruß,<br />
$name, $ortsteil</blockquote><br />
<br />
Die Antwort kam schon am nächsten Tag:<br />
<br />
<blockquote>Sehr geehrter Herr $name,<br />
<br />
zunächst einmal vielen Dank für Ihre Email.<br />
<br />
In der Tat hatte DEW21 am 18.08.10 gegen 05:00 Uhr eine Mittelspannungsstörung (Netzfehler) die zum Stromausfall geführt hat. Desweiteren können Sie möglicherweise auch 02.08.10 von einer Stromstörung betroffen gewesen sein. Hierfür möchten wir uns natürlich entschuldigen.<br />
<br />
Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass Störungen im Stromnetz nicht mit einem weltwirtschaftlichen Sparzwang zusammen hängen. Selbstverständlich ist DEW21 bemüht kostengünstig zu arbeiten und zu wirtschaften, dies geht aber auf keinen Fall zu Lasten der Versorgungssicherheit unserer Kunden. Als Beispiel kann ich Ihnen mitteilen, dass der bundesweite Durchschnitt im Bereich &raquo;Stromausfall&laquo; bei 17 Minuten pro Einwohner pro Jahr liegt, bei DEW21 sind es lediglich sechs Minuten. <br />
<br />
Ein für den Bereich Strom zuständiger Kollege hat mir gerade mitgeteilt, dass eine USV bei Rechnern mit wichtigen Daten immer eine gute Lösung darstellt. Unsere Versorgungsqualität liefert allerdings keinen Grund sich eine solche anzuschaffen.<br />
<br />
Wir freuen uns, dass unser Wasser Ihnen so gut schmeckt und Sie mit DEW21 zufrieden sind. Bei Interesse, da Sie ja Lichtblickkunde sind, schauen Sie sich gerne unter www.dew21.de unsere zertifizierten Grünstromprodukte an.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<br />
i.A. Dr. $dew21_name<br />
Unternehmenskommunikation</blockquote><br />
<br />
Ich konnte mir nicht verkneifen, hierauf zu antworten:<br />
<br />
<blockquote>Sehr geehrte Frau Dr. $dew21_name,<br />
<br />
vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort auf meine Mail vom Mittwoch.<br />
<br />
Sie schreiben:<br />
<br />
<blockquote>Als Beispiel kann ich Ihnen mitteilen, dass der bundesweite Durchschnitt im Bereich &raquo;Stromausfall&laquo; bei 17 Minuten pro Einwohner pro Jahr liegt, bei DEW21 sind es lediglich sechs Minuten.</blockquote><br />
<br />
Das ist beruhigend zu hören, das bedeutet ja, dass ich &mdash; rein statistisch gesehen &mdash; mindestens für die nächsten zehn Jahre nicht mehr mit Stromausfällen rechnen muss. Richtig?<br />
<br />
<blockquote>Wir freuen uns, dass unser Wasser Ihnen so gut schmeckt und Sie mit DEW21 zufrieden sind. Bei Interesse, da Sie ja Lichtblickkunde sind, schauen Sie sich gerne unter www.dew21.de unsere zertifizierten<br />
Grünstromprodukte an.</blockquote><br />
<br />
Ich würde nur allzu gerne auf dieses Angebot eingehen, weil ich kommunale oder regionale Lieferanten immer vorziehe, wenn mir die Wahl bleibt.<br />
<br />
Ich verfüge leider nicht über Fachwissen in diesem Bereich, mir ist lediglich bekannt, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, herkömmlichen Strom &raquo;grünzurechnen&laquo; &mdash; $eine_firma verkauft z.B. Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken oder so, auf dem tolle, grünliche Labels pappen, der aber unterm Strich wirklich gar nix dazu beiträgt, die Energieversorgung in Deutschland in die (in meinen Augen) richtige Richtung zu bewegen.<br />
<br />
Es fehlt mir also einfach die Möglichkeit, einzuschätzen, ob ich durch einen Wechsel zu DEW21 tatsächlich &raquo;etwas Gutes tue&laquo;, oder ob ich da nur auf Marketingaugenwischerei reinfalle und schlussendlich mehr von meinem Geld bei RWE landet, um dort für Propagandakampagnen für Atom- und Kohlestrom oder die <strike>Bestech</strike> Beeinflussung von politischen Entscheidungsträgern eingesetzt zu werden.<br />
<br />
Dass DEW21 intensivst mit RWE zusammenarbeitet, erweist sich ja schon bei einer einfachen Google-Suche nach &raquo;RWE DEW21&laquo;. Da erfährt man dann, dass die Hälfte von DEW21 der RWE gehört.<br />
<br />
Netter Versuch!<br />
<br />
Nix für ungut,<br />
-- <br />
$name, $ortsteil</blockquote><br />
<br />
Ich könnte wetten, dass ich hierauf keine Antwort mehr bekommen werde. Falls doch, werde ich die gerne hier nachtragen.<br />
<br />
Nachtrag, 27. August 2010: Es kam noch eine Antwort, aber das war nur ein bedeutungsloser Marketingspruch.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Dehemm</dc:subject>
<dc:subject>FAIL</dc:subject>
<dc:subject>Konsumverweigerung</dc:subject>
<dc:subject>Marketing</dc:subject>
<dc:subject>Weltwirtschaftskrise 2.0</dc:subject>

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        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-27T00:25:22Z</published>
        <updated>2010-08-27T00:25:22Z</updated>
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                <a href="http://www.youtube.com/watch?v=niJWmdnxEFc&amp;hd=1" title="FUCK SONY ENTERTAINMENT"><FONT SIZE="5">&raquo;FUCK SONY ENTERTAINMENT&laquo;</FONT></a> auf YouTube (via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/08/27/sids-song-uber-gesperrte-youtube-videos/" title="Sids Song über gesperrte Youtube-Videos">Nerdcore</a>).<br />
 
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        <dc:subject>Abmahnwahn</dc:subject>
<dc:subject>Geld regiert die Welt</dc:subject>
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<dc:subject>Musik</dc:subject>
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-08-26T16:47:34Z</published>
        <updated>2010-08-26T16:47:34Z</updated>
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                Hätten wir ihn totgeschwiegen, würde er sich vielleicht nicht dumm und dämlich verdienen.<br />
<br />
<!-- s9ymdb:197 --><img class="serendipity_image_center" width="459" height="206" src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/bestseller.png" alt=""  /><br />
 
            </div>
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            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-25T15:23:11Z</published>
        <updated>2010-08-25T16:05:50Z</updated>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ein Kollege hatte mir ein interessantes Angebot weitergeleitet: ein kleiner Netgear-GE-Switch zu einem, dank mitgeliefertem Gutschein-Code, sehr attraktiven Preis. Ich hab bestellt.<br />
<br />
Am folgenden Tag bekam ich eine Mail, die mich &mdash; ohne jede Erläuterung &mdash; darüber informierte, dass die Gutschrift storniert worden sei.<br />
<br />
Ich hab meine Bestellung dann natürlich komplett storniert. Mein gleichzeitig geäußerter Wunsch, dass meine Adressdaten aus den Datenbanken des Lieferanten gelöscht werden sollen, wurde ignoriert. Meinen Account im Webshop könne ich selbst &raquo;deaktivieren&laquo;, wurde mir geantwortet. Ich hab daraufhin auf §35 BDSG verwiesen: schließlich ist offensichtlich kein Kaufvertrag zustande gekommen, sonst hätte der Lieferant die Bestellung ja nicht nachträglich und einseitig zu seinen Gunsten ändern können. Es gibt also keinen Grund, warum die Firma weiterhin über meine Daten verfügen können sollte, weder im Webshop noch in der Fibu. Genügt der Hinweis auf das Bundesdatenschutzgesetz noch nicht, werde ich in Erwägung ziehen, mich an meinen Datenschutzbeauftragten zu wenden.<br />
<br />
Nur mal so als Hinweis&hellip; hätte die Stornierung der Gutschrift eine erläuternde, entschuldigende Formulierung enthalten, sowas wie &raquo;Wir bitten um Verständnis, dass uns ein technischer Fehler unterlaufen ist, als wir den Gutschein angekommen haben&laquo;, wäre alles gut gewesen. Der Grundpreis des Switches wäre immer noch attraktiv genug gewesen um die Bestellung aufrecht zu erhalten. Aber so eine schlechte Kundenkommunikation kann ich aus prinzipiellen Erwägungen nicht mit Umsatz belohnen. Im Gegenteil, ich werde alles daran setzen, dass die Kommunikation mit mir den Lieferanten mehr als die €3,99 kostet, mit denen er mich ursprünglich auf www.¢¥b€rport.de gelockt hatte.<br />
 
            </div>
        </content>
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            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2006-06-25T13:43:25Z</published>
        <updated>2010-08-16T10:16:25Z</updated>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Unter der Überschrift liefert <a href="http://nilzenburger.blogspot.com/2006/06/es-ist-zum-kotzen.html"  title="Es ist zum Kotzen...">Es ist zum Kotzen...</a> liefert der Blogger für den Weltfrieden das Lied des Tages: <a href="http://media14.roadkast.com/romanel/ich%20mahn%20dich%20ab.mp3"  title="Ich mahn Dich ab!">Ich mahn Dich ab!</a> (via <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/74671"  title="heise online: Was war. Was wird.">WWWW</a>)<br />
<br />
Nachtrag, 19. Juni 2008: Ich hab den Song neu verlinkt, der alte Link litt unter &raquo;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bit_rot" title="Wikipedia (en): Bit rot">bit rot</a>&laquo;.<br />
<br />
Nachtrag, 16. August 2010: Mittlerweile ist auch der aktualisierte Link verrottet. Sorry.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Abmahnwahn</dc:subject>
<dc:subject>Kapitalismus</dc:subject>
<dc:subject>Musik</dc:subject>
<dc:subject>P2P</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/524-Contra-Pro-Netzneutralitaet.html" rel="alternate" title="Contra Pro Netzneutralität" />
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-08-11T13:25:29Z</published>
        <updated>2010-08-14T05:33:06Z</updated>
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        <title type="html">Contra Pro Netzneutralität</title>
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                Ich wurde eben aufgefordert, mich als Unterzeichner bei einer Aktion &raquo;Pro Netzneutralität&laquo; zu beteiligen. Ich hab mich spontan dagegen entschieden:<br />
<br />
<ul><li>Die Site hat einen Facebook-&raquo;Like&laquo;-Button. Das war ein erstes Indiz, dass sie nicht von den üblichen Netzpolitik-Verdächtigen stammt, die würden nämlich vermutlich nicht ohne Not jeden Zugriff auf die Seite an einen US-Konzern melden.</li><br />
<li>Die Silbe &raquo;PRO&laquo; ist für mich für die nächsten Jahre verbrannt, dank &raquo;PRO NRW&laquo;.</li><br />
<li>Die Adresse des Verantwortlichen im Impressum ist das Willy-Brandt-Haus. Die SPD kriegt von mir nicht mal einen feuchten Händedruck, geschweige denn meine virtuelle oder reale Unterschrift. Ich darf mal kurz daran erinnern, welche Netzpolitik die SPD betrieben hat, als sie Gelegenheit dazu hatte, z.B. die Netzsperren in Nordrhein-Westfalen (erfolgreich) und im Bund (noch nicht erfolgreich) oder die Vorratsdatenspeicherung (für die, Franktionszwang sei Dank, sogar mehrere SPD-MdB gestimmt haben, die davon ausgingen, dass das Gesetz verfassungswidrig ist).<br />
<br />
Und nicht zuletzt <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2930/gauck-hype-welcher-gauck-hype" title="Spiegelfechter: Gauck-Hype? Welcher Gauck-Hype?">das geradezu unanständige Astroturfing während der Gauck-Kampagne</a> &mdash; das hat mich richtig angekotzt und das ist erst ein paar Wochen her. Natürlich gibt es zwischen der Gauck-Kampagne und dieser neuen Kampagne auch wieder personelle Überschneidungen.</li><br />
<li>Der Verantwortliche selbst möchte gern in den Bundestag, er tritt für die SPD in Berlin im Bezirk Prenzlauer Berg an. Der hat jedes bisschen Aufmerksamkeit bitter nötig, er lag da 2009 nämlich nur auf Platz 3, weit hinter Christian Ströbele, dem einzigen Grünen, dem ich meine Stimme theoretisch anzuvertrauen bereit wäre. Sogar die Kandidatin der Linken hatte mehr Wähler.</li></ul><br />
<br />
Wenn die Aktion nicht im Sand verläuft, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit von der SPD oder rot-grün instrumentalisiert. Dafür geb ich mich nicht her.<br />
<br />
Statt dessen stimme ich &raquo;mit den Füßen&laquo; ab und bereite ich mich gerade darauf vor, meine Brücken Richtung Evil Google abzubrechen. Den Google Reader bin ich schon so gut wie los, ich muss noch eine Mailadresse umziehen und die YouTube-Abos auf RSS umstellen, dann kann ich meinen Account löschen. Vielleicht bin ich ja nicht der einzige.<br />
<br />
(Es ist halt viel einfacher, einfach irgendwo per Klick zu unterschreiben, statt auf die Google Adsense-Einnahmen zu verzichten, gell?)<br />
<br />
Nachtrag, 12. August 2010: Namen, mit denen man sich schmücken will, werden übrigens <a href="http://twitter.com/Kyra2001/status/20983875075" title="Twitter: witzig, ich war mal 117, dann 144, jetzt 145">nachträglich zu Erstzeichnern umsortiert</a>.<br />
<br />
Nachtrag, 14. August 2010: <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b298da31" title="Fefes Blog: Pro Netzneutralität">Fefe zum Thema</a>. Danke.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Connectivity</dc:subject>
<dc:subject>Google</dc:subject>
<dc:subject>Konsumverweigerung</dc:subject>
<dc:subject>Volksvertreter</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/523-Brain-dump-Fotos-gucken.html" rel="alternate" title="Brain dump: Fotos gucken" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-01T13:15:01Z</published>
        <updated>2010-08-02T13:33:55Z</updated>
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        <title type="html">Brain dump: Fotos gucken</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://mutantenstadl.de/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Mein Opa war Hobbyfotograf, seine Diasammlung war legendär und die damit bestrittenen Diaabende auch. Ich hab gerade mal überlegt, welche technischen Alternativen mir zur Verfügung stehen, was ich so mit meinen Fotos anstellen kann, um &raquo;innocent bystanders&laquo; damit zu beglücken&hellip;<br />
<br />
<ul><li>Ich kann die CF-Karte aus der Kamera in den Fernseher stecken und die Bilder ohne Umwege da betrachten.<br />
<br />
<li>Normalerweise importiere ich die Fotos aber erst mal mit Picasa und packe sie auf den Fileserver. Dann kann ich schon mal auf allen Kisten per Samba, auf einigen per NFS darauf zugreifen. Fernseher, Playstation, der Conceptronic-Streaming-Client und der Windows Mediaplayer bekommen sie außerdem dank MediaTomb per UPnP/DLNA. Und die Squeezebox kriegt die gleichen Fotos von ihrem eigenen Sqeezebox-Server serviert. Leider zeigt die Mehrzahl dieser Clients nur Fotos an, die zufällig als JPG vorliegen &mdash; entweder, weil ich als JPG geknippst habe oder weil das Foto mit Picasa bearbeitet wurde. Viele Fotos hab ich aber nur im Rohformat (CRW oder ARW) auf der Platte. Ich schätze, ich muss mich mal mit der Exportfunktion von Picasa beschäftigen. Oder mit den in MediaTomb eingebauten Konvertierungsmöglichkeiten. Aber weiter in der Aufzählung&hellip;<br />
<br />
<li>Ich kann eine Daten-DVD mit Bildern brennen, die könnte dann der DVD-Player &mdash; und möglicherweise auch die PS3 &mdash; anzeigen.<br />
<br />
<li>Ich kann Picasa aus den Bildern einen Film rendern lassen (incl. Soundtrack) und den über den Conceptronic-Player abspielen, oder ihn auf eine DVD brennen und diese mit dem DVD-Player oder der Playstation (oder, mit etwas Mühe, mit der Wii) abspielen. Das Erstellen des Films klappt aber leider nicht mit dem WINE-betriebenen Picasa für Linux (&raquo;This feature is not supported for Windows 2000&laquo;) und ich habe eigentlich keine Lust, für sowas ins Windows umzubooten.<br />
<br />
<li>Ich kann die Bilder mit Picasa auch hochladen und über die Internet-Funktionen des Fernsehers aus dem Web anzeigen. Die Glotze hat Unterstützung für Picasa eingebaut, aber nicht für flickr. Bei meinem Händie ist es natürlich genau umgekehrt. Wäre ja noch schöner. Die PS3 kann seit kurzem beides. Und ich muss mir keine Gedanken um die Konvertierung machen.</ul><br />
<br />
Die beste Diashow-Funktion hat die PS3, die liefert wenigstens ein bisschen Eyecandy; der Fernseher kriegt gerade mal ein lahmes Überblenden hin, der Conceptronic-Player nicht mal das. Wenn ich jetzt bloß so schöne Bilder knipsen würde wie mein Opa&hellip;<br />
<br />
Nachtrag, 2. August 2010: Das mit dem Picasa-Film geht auch unter Windows nur in der Theorie. In der Praxis funktionierte das bei mir nur mit Einschränkungen und in einer lachhaften Auflösung. 720p oder gar 1080p kann man total vergessen: die resultierenden Dateien lassen sich weder problemlos abspielen noch in irgendwas konvertieren, was sich problemlos abspielen lässt.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Dehemm</dc:subject>
<dc:subject>Foto</dc:subject>
<dc:subject>Hardware</dc:subject>
<dc:subject>Playstation</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/521-Braun-gehoert-Gillette-gehoert-PG.html" rel="alternate" title="Braun gehört Gillette gehört P&amp;G" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-27T17:04:51Z</published>
        <updated>2010-07-30T12:26:39Z</updated>
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        <title type="html">Braun gehört Gillette gehört P&amp;G</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Da hab ich ja gestaunt. Ich wollte eine Frage an den <a href="http://www.braun.com/de/consumer-service.html?action=contact-country&amp;id=676&amp;continent=eu&amp;country=Germany&amp;Show=&amp;gc=false&amp;navigate=false" title="Braun-Kundenservice">Kundenservice von Braun</a> schicken, aber das Kontaktformular mit angegliederter FAQ kam per IFRAME von Procter &amp; Gamble.<br />
<br />
Beim Ausfüllen des Formulars stieß ich auf das Feld &raquo;Produktionscode&laquo;, glücklicherweise mit einem Link auf <a href="http://deconsumers.custhelp.com/app/answers/list_strip/kw/UPC/" title="Procter &amp; Gamble: How to Find the UPC or Production Code">&raquo;How to Find the UPC or Production Code&laquo;</a>. Ein Klick führte mich auf eine FAQ-Seite, die nur aus einem einzigen Link auf &raquo;<a href="http://deconsumers.custhelp.com/app/answers/detail_strip/a_id/8457/kw/UPC" title="Procter &amp; Gamble: Wo befindet sich der Produktionscode?">Wo befindet sich der Produktionscode?</a>&laquo; bestand. Der nächste Klick enthüllte dann die folgende Information:<br />
<br />
<blockquote><strong>Wo befindet sich der Produktionscode?</strong><br />
<br />
In jedem Karton befinden sich einzelne - in Kunststoff verpackte - Windelpakete. Die Verpackung dieser einzelnen Windelpakete wird durch eine helle Schweißnaht zusammenhalten (sic!). Auf dieser Naht befindet sich an einer Seite eine (nachträglich aufgedruckte) Nummer in schwarzer Schrift. Das ist der Produktionscode, der auch Produktionsnummer oder Chargennummer genannt wird. Bitte beachten Sie, dass in einem Karton Windelpakete mit verschiedenen Produktionscodes abgepackt sein können.</blockquote><br />
<br />
Ich hab jetzt zwar keine Erinnerung daran, dass bei der Braun-Zahnbürste auch Pampers dabei waren, aber vielleicht hab ich da bloß beim Auspacken nicht richtig aufgepasst. Die Krönung war aber die folgende Meldung nach dem Absenden meiner Anfrage, die bei mir wohl das Gefühl wecken sollte, dass meine Anfrage in guten Händen ist:<br />
<br />
<blockquote>Vielen Dank für das Einreichen Ihrer Frage. Verwenden Sie diese Referenznummer, um den Vorgang weiter zu verfolgen:<br />
<br />
Einer unserer Support-Mitarbeiter wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.<br />
<br />
Wenn Sie Ihrer Frage Informationen hinzufügen oder die Frage abbrechen möchten, gehen Sie zu Ihrem Konto und wählen Sie unter &raquo;Support-Verlauf&laquo; die Frage aus.</blockquote><br />
<br />
Die Referenznummer (&raquo;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&laquo;) hab ich mir mal notiert, auch wenn ich natürlich kein &raquo;Konto&laquo; habe und es <a href="http://deconsumers.custhelp.com/" title="deconsumers.custhelp.com">auf der Website</a> auch augenscheinlich keine Nutzerkonten oder dergleichen gibt.<br />
<br />
&hellip;und das ist ja jetzt nicht irgendeine Klitsche, sondern einer der größten Konzerne der Welt.<br />
<br />
Nachtrag, 28. Juli 2010: Keine Antwort, nicht mal die übliche automatisierte Antwortmail. Bei der Suche nach einer alternativen Kontaktmöglichkeit wurde ich mit folgender Fehlermeldung konfrontiert:<br />
<br />
<!-- s9ymdb:196 --><img class="serendipity_image_center" width="640" height="358"  src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/pg_error.png"  alt="Während der Anfrage kam es ist ein Fehler aufgetreten" /><br />
<br />
Vielleicht hab ich mich geirrt. Vielleicht kann auch einer der größten Konzerne der Welt eine Klitsche sein.<br />
<br />
Nachtrag, 30. Juli 2010: Zu meiner Überraschung kam doch eine Antwort. Ganz und gar nicht überraschen konnte allerdings die Tatsache, dass es sich bei der Antwort um einen Textbaustein handelte, der nichts mit meiner Anfrage zu tun hatte.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Dehemm</dc:subject>
<dc:subject>FAIL</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/522-Guter-Tweet,-schlechter-Tweet.html" rel="alternate" title="Guter Tweet, schlechter Tweet" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-27T20:58:59Z</published>
        <updated>2010-07-28T14:59:23Z</updated>
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        <title type="html">Guter Tweet, schlechter Tweet</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Sehr witzig, die <a href="http://www.last.fm/robots.txt" title="last.fm/robots.txt">robots.txt von last.fm</a>:<br />
<br />
<a class="serendipity_image_link"  href='http://www.last.fm/robots.txt'><!-- s9ymdb:195 --><img class="serendipity_image_center" width="252" height="295" src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/lastfmrobots.png" alt=""  /></a><br />
<br />
Glücklicherweise hab ich eben diesen Tweet zuerst gesehen&hellip;<br />
<br />
<!-- s9ymdb:193 --><a href="http://twitter.com/fasel/status/19683386030"><img class="serendipity_image_center" width="609" height="289"  src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/gutertweet.png" title="Guter Tweet" alt="Guter Tweet" /></a><br />
<br />
&hellip;und nicht diesen hier:<br />
<br />
<!-- s9ymdb:194 --><img class="serendipity_image_center" width="608" height="323"  src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/schlechter_tweet.png" title="Schlechter Tweet" alt="Schlechter Tweet" /><br />
<br />
Schade, dass er präventiv die Pointe erklärt und Isaac Asimov zum Gegenstand macht (wir machen mal so, als hätten wir den Apostroph nicht gesehen), aber wenigstens ist die URL kurz:<br />
<br />
<pre><b>http://www.last.fm/robots.txt<br />
http://bit.ly/a7tkEB die robots.txt von last.fm</b></pre><br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>FAIL</dc:subject>
<dc:subject>Sci-Fi</dc:subject>
<dc:subject>Serverhygieniker</dc:subject>
<dc:subject>Witzigkeit</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/520-SMS-Datenmuell.html" rel="alternate" title="SMS-Datenmüll" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-27T13:32:36Z</published>
        <updated>2010-07-27T22:14:23Z</updated>
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        <title type="html">SMS-Datenmüll</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://mutantenstadl.de/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Damals, als das Radio noch aus dem Äther kam (statt aus dem Internet), und bevor es den vollautomatischen Sendersuchlauf gab, hatten Radios noch fette Drehregler, mit denen man die Sender manuell suchen musste. Mein Haussender, der Saarländische Rundfunk, war am besten &raquo;ganz links&laquo; zu empfangen, auf UKW 88,0 MHz. Links davon gab&rsquo;s nix mehr. Außer manchmal. Manchmal gab&rsquo;s da seltsame Piepsgeräusche zu hören. Oder Stimmen, die Zahlenkolonnen vorlasen. Das war angeblich der Russe, der uns ausspioniert hatte und seine Ergebnisse nach Hause funkte.<br />
<br />
In den letzten Tagen haben mich zwei Kurznachrichten erreicht, die mich daran denken ließen. Eine angeblich aus Lesotho, eine aus Indien:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 640px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:191 --><img class="serendipity_image_center" width="640" height="360"  src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/sms1.jpg" title="SMS aus Lesotho" alt="SMS aus Lesotho" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Kryptische SMS aus Lesotho</div></div><br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 640px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:192 --><img class="serendipity_image_center" width="640" height="360"  src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/sms2.jpg" title="SMS aus Indien" alt="SMS aus Indien" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Kryptische SMS aus Indien</div></div><br />
<br />
Ob das wohl Russen sind, die nach Hause funken wollten, sich aber verwählt haben? Oder produziert die Telekom in ihrem SMSC einfach Base64-artigen Datenmüll mit falschen Absendern? Ich bin gespannt, ob davon noch mehr kommen.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>atypisches Nutzerverhalten</dc:subject>
<dc:subject>Telefon</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/519-Noch-ein-Grund,-sich-fuer-eine-PS3-zu-schaemen.html" rel="alternate" title="Noch ein Grund, sich für eine PS3 zu schämen" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-26T18:09:03Z</published>
        <updated>2010-07-27T10:33:33Z</updated>
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        <title type="html">Noch ein Grund, sich für eine PS3 zu schämen</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://mutantenstadl.de/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die Gruppe der PS3-Besitzer sollte sich kollektiv dafür <a href="http://mutantenstadl.de/archives/510-Warum-ich-mich-dafuer-schaeme,-eine-PS3-zu-besitzen.html" title="Mutantenstadl: Warum ich mich dafür schäme, eine PS3 zu besitzen">schämen</a>, dass sie bei Unterhaltungskonzernen wie Sony und Electronic Arts den Eindruck erweckt hat, dass bei ihr trotz Weltwirtschaftskrise 2.0 noch mehr rauszuholen ist. Ich verweise beispielsweise auf &raquo;Tiger Woods PGA Golf Tour 11&laquo;. Es handelt sich dabei um ein Vollpreisspiel, das bei Amazon z.Zt. für €62,40 erhältlich ist.<br />
<br />
Da das offensichtlich noch nicht genügt, um das stete Bemühen von Sony, die tollen Leistungen von Electronic Arts und die beeindruckenden Fähigkeiten von Tiger Woods abzugelten, bieten sich dem PS3-Besitzer im PSN-Store zusätzlich folgende Möglichkeiten, die Wirtschaft per &raquo;Micro&laquo;- oder &raquo;Nicht-ganz-so-Micro&laquo;-Payments anzukurbeln:<br />
<br />
<blockquote>=> Riviera CC (Euro 4.99)<br />
=> The Highlands (Euro 7.99)<br />
=> The Emerald Dragon (Euro 7.99)<br />
=> River Course at Blackwolf Run (Euro 7.99)<br />
=> Waialae CC (Euro 7.99)<br />
=> Intermediate Drivers (Euro 0.99)<br />
=> Advanced Drivers (Euro 1.49)<br />
=> Expert Drivers (Euro 2.49)<br />
=> Intermediate Fairway Woods (Euro 0.99)<br />
=> Advanced Fairway Woods (Euro 1.49)<br />
=> Expert Fairway Woods (Euro 2.49)<br />
=> Intermediate Wedges (Euro 0.99)<br />
=> Advanced Wedges (Euro 1.49)<br />
=> Expert Wedges (Euro 2.49)<br />
=> Intermediate Irons (Euro 0.99)<br />
=> Advanced Irons (Euro 1.49)<br />
=> Expert Irons (Euro 2.49)<br />
=> Putters Pack (Euro 2.49)<br />
=> Power - Boost Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Power - Boost Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Power - Boost Expert (Euro 2.49)<br />
=> Power - Swing Speed Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Power - Swing Speed Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Power - Swing Speed Expert (Euro 2.49)<br />
=> Accuracy - Balance Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Accuracy - Balance Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Accuracy - Balance Expert (Euro 2.49)<br />
=> Accuracy - Swing Plane Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Accuracy - Swing Plane Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Accuracy - Swing Plane Expert (Euro 2.49)<br />
=> Control - Draw Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Control - Draw Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Control - Draw Expert (Euro 2.49)<br />
=> Control - Fade Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Control - Fade Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Control - Fade Expert (Euro 2.49)<br />
=> Control - Touch Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Control - Touch Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Control - Touch Expert (Euro 2.49)<br />
=> Putting - Feel Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Putting - Feel Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Putting - Feel Expert (Euro 2.49)<br />
=> Putting - Green Read Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Putting - Green Read Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Putting - Green Read Expert (Euro 2.49)<br />
=> Putting - Swing Plane Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Putting - Swing Plane Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Putting - Swing Plane Expert (Euro 2.49)<br />
=> Putting - Tempo Intermediate (Euro 0.99)<br />
=> Putting - Tempo Advanced (Euro 1.49)<br />
=> Putting - Tempo Expert (Euro 2.49)<br />
=> Attribute Boosts and Focus (Euro 2.49)<br />
=> Super Boost Suits (Euro 2.99)</blockquote><br />
<br />
Sony und EA haben offensichtlich verstanden, welche Rolle der Pro-Shop auf einem Golfplatz spielt.<br />
<br />
<em>Kazuo Hirai-san / erstick doch dran.</em><br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Gaming</dc:subject>
<dc:subject>Geld regiert die Welt</dc:subject>
<dc:subject>Konsumverweigerung</dc:subject>
<dc:subject>Playstation</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/518-Direkte-Demokratie-ist-doof.html" rel="alternate" title="Direkte Demokratie ist doof" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-20T21:13:46Z</published>
        <updated>2010-07-20T21:13:46Z</updated>
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        <title type="html">Direkte Demokratie ist doof</title>
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                Ich hab schwer damit zu kämpfen, dass ich auf der einen Seite total für direkte Demokratie und Volksentscheide bin, dass mir aber auf der anderen Seite die Ergebnisse in der Praxis nicht in den Kram passen.<br />
<br />
Ich schiebe das gern darauf, dass die Springers und Mohns immer auf der Seite der &raquo;Anderen&laquo; sind. Ich glaube nicht, dass direkte Demokratie funktionieren kann, solange die meinungsbildenden Medien von einigen, wenigen kontrolliert werden. <br />
<br />
Ich hab heute mal auf den Seiten von bild.de und welt.de nach &raquo;Schulreform Hamburg&laquo; gesucht und ein bisschen rumgeklickt, ich hab mir hauptsächlich die Überschriften angesehen, aber auch einige Artikel aus dem Zeitraum 2009 bis Juni 2010 (da war die Wahl lt. Umfragen ja schon gelaufen) gelesen. Dabei sind mir drei Punkte aufgefallen:<br />
<br />
<ul><li>Die Website der Schulreformgegner war in jedem Artikel auf bild.de verlinkt; die Seite der Schulreformbefürworter musste ich selbst ergoogeln.<br />
<li>Populäre Gegner der Reform, gerade auch aus dem CDU-Lager, bekamen von beiden Redaktionen eigene Artikel; mir fiel nur ein einziger derartiger Artikel für Reformbefürworter auf und dabei handelte es sich ausgerechnet um &raquo;Migranten-Organisationen&laquo;. <em>Sehr subtil, liebe bild.de-Redaktion, sehr subtil.</em><br />
<li>Was eigentlich eine Abstimmung über eine Sachfrage sein sollte, wurde in fast allen Artikeln, auch in Überschriften, mit dem &raquo;Schicksal von schwarz-grün&laquo; verknüpft.</ul><br />
<br />
Aber vielleicht ist das Hamburger Bürger(sic!)votum gar kein Problem der direkten Demokratie sondern ein Problem der Arbeiterklasse (sic!), der man (seit 1933?) das Klassenbewusstsein (sic!) ausgetrieben hat, und der man die organisierte Vertretung in der Gesellschaft verweigert: die ehemalige Arbeiterpartei hat sich zur 20%-&raquo;Volkspartei der Mitte&laquo; zermodernisiert, mit Gewerkschaften kommt man anscheinend als normaler Arbeitnehmer gar nicht mehr in Berührung (ich jedenfalls in meinen bisher ca. zwanzig Jahren Arbeitsleben nicht), und wenn, dann mit &raquo;gelben&laquo; (&raquo;christlichen&laquo;) Gewerkschaften oder mit der großen Einheitsgewerkschaft, deren Vertreter so sehr in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung aufgehen, dass sie nur als Worthülsengeneratoren zu gebrauchen sind.<br />
<br />
Die gesellschaftliche Macht des Proletariats (sic!) beschränkt sich anscheinend darauf, einmal im Monat einen Schlipsträger als Pseudovertreter zu Anne Will entsenden zu dürfen, damit der sich dort eine Stunde lang freundlich mit drei INSM-Hanseln unterhält.<br />
<br />
Kein Wunder, dass die vier Parteien, die sich um den besten Platz in der Mitte des Zentrums streiten, so eine Panik vor der Kommunistischen Plattform der Linken haben. Man stelle sich vor, sie wäre damit erfolgreich, das Vokabular des Klassenkampfes (sic!) wieder in die gesellschaftliche Diskussion zu werfen!<br />
<br />
Die üblichen Newspeak-Euphemismen wären schnell entlarvt. Begriffe wie &raquo;bürgerlich&laquo;, &raquo;Leistungsträger&laquo; oder &raquo;Mittelschicht&laquo; wurden über Jahrzehnte so gründlich jeder Bedeutung entleert, dass sich fast jeder irgendwie angesprochen fühlen kann (&raquo;Für uns ist auch die Krankenschwester, die morgens um sechs ihren Dienst antritt, eine Leistungsträgerin!&laquo;) &mdash; aber wenn den Worten dann Taten folgen, erkennt man nur allzu leicht, wer mit &raquo;Leistungsträger&laquo; und &raquo;Mittelschicht&laquo; tatsächlich gemeint war (das wird Dich, lieber Leser, jetzt überraschen, aber die schichtarbeitende Krankenschwester gehört tendenziell eher nicht dazu).<br />
<br />
Unter Begriffen wie &raquo;Mittelschicht&laquo; und &raquo;Prekariat&laquo; scheinen mir die Sollbruchstellen unserer Gesellschaft verborgen zu liegen&hellip;<br />
<br />
&hellip;schon so lange und so konsequent verborgen, dass jene, die die wahre Macht im Staate haben, das nicht mehr wissen. &raquo;Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!&laquo; Schon mal gehört? Zumindest bei den Griechen und den Franzosen scheint der Spruch noch im aktiven Wortschatz zu sein.<br />
<br />
Statt dessen hält sich die eine Hälfte der Arbeiterklasse für Mittelschicht und stimmt gegen die eigenen Interessen (ich erinnere nur an das Wahlergebnis der FDP bei der letzten Bundestagswahl) und die andere Hälfte hält sich für machtloses Prekariat oder hat zu viel mit Überleben zu tun, um sich um den eher abstrakten Teil der eigenen Interessen kümmern zu können, und wählt gar nicht.<br />
<br />
Vielleicht sollte ich der Einfachheit halber so lange gegen direkte Demokratie sein, bis ich mich endlich so gut an meine bürgerliche Umgebung angepasst hab, dass ich mit ihren Entscheidungen dann auch leben wollen würde.<br />
<br />
Vielleicht hilft es ja, wenn ich bild.de als meine Browserstartseite einstelle, meinen Adblocker abschalte und RTL wieder auf die 4 lege.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Bertelsmann</dc:subject>
<dc:subject>Generalstreik</dc:subject>
<dc:subject>Medien</dc:subject>
<dc:subject>Politik</dc:subject>
<dc:subject>Propaganda</dc:subject>
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<dc:subject>Volksvertreter</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/517-Ihre-Sendung-ist-da,-aber-nicht-hier,-sondern-woanders!.html" rel="alternate" title="Ihre Sendung ist da, aber nicht hier, sondern woanders!" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-16T08:57:20Z</published>
        <updated>2010-07-16T08:57:20Z</updated>
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        <title type="html">Ihre Sendung ist da, aber nicht hier, sondern woanders!</title>
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                Als ich noch klein war, wurden Pakete noch ordnungsgemäß von einem Beamten der Deutschen Bundespost ins Haus gebracht. Unser Paketzusteller hieß Ben &mdash; so dachte ich jedenfalls. Die Erwachsenen nannten ihn so, aber nur wenn sie über, nie wenn sie mit ihm sprachen. &raquo;Ah, guggemol, do hinne kommt de Ben!&laquo; Irgendwann fand ich dann heraus, dass das Kürzel &raquo;Ben&laquo;, mit denen er nicht zustellbare Pakete zu unterschreiben schien, bloß für &raquo;Benachrichtigung&laquo; stand.<br />
<br />
Einer der Vorteile der modernen, privatisierten Postzustellung von heute ist die Abwechslung. Man hat vor Ort zahlreiche Ansprechpartner, die mehr oder weniger regelmäßig wechseln. Seit wir in Hombruch wohnen, wurden wir z.B. (gefühlt) von einem halben Dutzend DHL-FahrerInnen beliefert, Urlaubsvertretungen nicht mitgerechnet.<br />
<br />
Der DHL-Fahrer, der uns zur Zeit beliefert, leidet bedauerlicherweise wohl unter einer Allergie gegen das Schleppen schwerer Pakete &mdash; oder unsere Türklingel geht immer ausgerechnet dann kurzzeitig kaputt, wenn uns eine Lieferung mit mehr als drei Kilo zugestellt werden soll.<br />
<br />
Na ja, in ein paar Monaten kommt ja sicher wieder ein neuer Zusteller, vielleicht klappt es mit ihm oder ihr wieder besser.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Dehemm</dc:subject>

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        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-14T19:59:38Z</published>
        <updated>2010-07-14T19:59:38Z</updated>
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        <title type="html">Verbale Kraftmeierei</title>
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                Ich dokumentiere die abgegriffensten Floskeln aus der Antrittsrede meiner neuen Ministerpräsidentinnendarstellerin:<br />
<br />
<blockquote>Dies ist ein besonderer Moment für ein lebenswertes, ein starkes Nordrhein-Westfalen. Ich glaube, darin liegt auch eine große Chance, die Chance, den besten Weg für unser liebenswertes Land zu gestalten. Lassen Sie uns diese Chance nutzen, die Chance, die darin liegt, die Demokratie zu beleben – aus Liebe zu unserer lebenswerten Heimat Nordrhein-Westfalen. Wir alle sind zuallererst dem Wohle unseres liebenswerten Landes Nordrhein-Westfalen verpflichtet. Und dem wollen wir dienen. <br />
<br />
Nordrhein-Westfalen ist ein großes, ein starkes, aufregendes, interessantes, aber auch bereicherndes Land mit vielfältigen lebenswerten Regionen, mit fleißigen, engagierten und liebenswerten Bewohnerinnen und Bewohnern. Ich selbst werde alles tun, um diesen Erwartungen gerecht zu werden.<br />
<br />
Ich freue mich gemeinsam mit allen Fraktionen des Hauses auf die wechselvollen Wochen des politischen Ringens, die jetzt vor mir, vor uns liegen.<br />
<br />
Glück auf!</blockquote><br />
<br />
Aber Hauptsache &raquo;authentisch&laquo;.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Marketing</dc:subject>
<dc:subject>Sprache</dc:subject>
<dc:subject>Volksvertreter</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/510-Warum-ich-mich-dafuer-schaeme,-eine-PS3-zu-besitzen.html" rel="alternate" title="Warum ich mich dafür schäme, eine PS3 zu besitzen" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-26T10:33:05Z</published>
        <updated>2010-07-11T15:15:47Z</updated>
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        <title type="html">Warum ich mich dafür schäme, eine PS3 zu besitzen</title>
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                Ich musste gestern geänderte PSN-Nutzungsbedingungen akzeptieren, um meine PS3-Spiele weiterhin spielen zu dürfen. Ich hab sie zur Abwechslung tatsächlich mal gelesen. Hier die Kurzzusammenfassung:<br />
<br />
<blockquote><strong>Executive Summary PSN-Nutzungsbedingungen</strong><br />
<br />
Der Kunde:<br />
4x &raquo;Sie müssen&laquo;<br />
2x &raquo;Sie erklären sich (ausdrücklich) damit einverstanden&laquo;<br />
13x &raquo;Sie dürfen nicht&laquo;<br />
2x &raquo;Sie dürfen keine&laquo;<br />
1x &raquo;Sie dürfen nichts&laquo;<br />
<br />
Sony:<br />
3x &raquo;Wir können&laquo;<br />
1x &raquo;Wir sind nicht verantwortlich&laquo;<br />
2x &raquo;Wir werden versuchen&laquo;<br />
4x &raquo;Wir übernehmen keine Haftung&laquo; / &raquo;Unsere Haftung wird ausgeschlossen&laquo; / &raquo;Wir schließen jede Haftung aus&laquo;<br />
4x &raquo;Wir behalten uns das Recht vor&laquo;<br />
<br />
<small>(Ich schließe jede Haftung für die Richtigkeit dieser Angaben aus.)</small></blockquote><br />
<br />
Ein paar Schmankerl aus den Nutzungsbedingungen, Hervorhebungen von mir:<br />
<br />
<blockquote>Kinder haben keine Möglichkeit, auf Inhalte und Dienstleistungen zuzugreifen oder Spiele zu spielen, für die eine Altersbeschränkung gilt, die über dem registrierten Alter der Kinder liegt. [&hellip;] Sobald Inhalte heruntergeladen wurden, können diese von Kindern verwendet werden, deren Alter <strong>unter der Altersbeschränkung</strong> liegt.</blockquote><br />
Die Logik dahinter will sich mir nicht erschließen. Man legt für das Kind ein Unterkonto an, gibt das Alter des Kindes an und die PS3 verhindert, dass das Kind eine USK18-Scheibe einlegt und abspielt. Aber sobald der Papa eine Egoshooterdemo aus dem Store runterlädt, vergisst die PS3, wie man das Alter des Kindes mit der Altersfreigabe vergleicht?<br />
<br />
<blockquote>(xiv) Sie dürfen uns nicht falsche oder ungenaue Informationen zur Verfügung stellen, einschließlich falscher Beschwerden an unseren Kundendienst, oder während der Kontoerstellung falsche oder unpräzise Angaben machen.</blockquote><br />
Okay. Im Gegenzug darf Sony sicher auch keine ungenauen Informationen verbreiten, oder?<br />
<blockquote>Wir werden versuchen, sicherzustellen, dass die bei PSN angegebenen Preise, Bewertungen und Produktbeschreibungen präzise sind; es kann jedoch zu Fehlern kommen.</blockquote><br />
Ah. Jetzt. Ja.<br />
<br />
<blockquote><strong>Sie dürfen nichts tun, was uns</strong>, den mit uns verbundenen Unternehmen, unseren Lizenzgebern, Dienstleistern, Partnern, Mitarbeitern, Diskussionsleitern oder Benutzern <strong>schaden könnte</strong> oder die Verletzung einer Vereinbarung zwischen uns und einem mit uns verbundenen Unternehmen, einem Lizenzgeber, Dienstleister, Partner oder mit Ihnen darstellt.</blockquote><br />
Demnächst muss ich also mein Amazon-Login bei Sony abliefern, damit überprüft werden kann, ob ich bei der Amazon-Kundenbewertung wirklich allen PS3-Spielen mindestens drei Sterne gegeben habe? Und woher soll ich wissen, ob etwas, was ich tue, eine Vereinbarung zwischen Sony und einem Lizenzgeber verletzt?<br />
<br />
<blockquote>Sie können Ihr PSN-Guthaben über die von uns in Ihrem Land aktuell akzeptierte Zahlungsmethode oder eine PlayStation®Network card aufladen. Das PSN-Guthaben ist nicht Ihr persönliches Eigentum [&hellip;]</blockquote><br />
Ah, ich kaufe also gar nicht Spiele, sondern virtuelles PSN-Guthaben &mdash; und das ist dann gar nicht mehr mein Geld, sondern gehört schon Sony, aber man lässt mich freundlicherweise darüber verfügen.<br />
<br />
<blockquote>Sie können bei uns nur dann Bestellungen aufgeben, wenn Sie Einwohner bestimmter Staaten sind.</blockquote><br />
<blockquote>Sie können Video-Inhalte möglicherweise nicht herunterladen, wenn Sie sich nicht in jenem Land aufhalten, für das Sie registriert sind.</blockquote><br />
&hellip;also bloß nicht nach Burkina Faso umziehen!<br />
<br />
<blockquote>Alle Rechte an geistigem Eigentum in Bezug auf das Eigentum gehören uns und/oder unseren Lizenzgebern.</blockquote><br />
Klar, das ist ja immer so. Aber immerhin behalte ich ja die Rechte an <strong>meinem</strong> geistigen Eigentum, gell? Hier der Absatz über user-generated content:<br />
<blockquote>Sie autorisieren uns, unsere angeschlossenen Unternehmen und andere PSN-Benutzer dazu, Ihr Benutzer-Material über PSN und andere dazugehörige Dienstleistungen zu nutzen, weiterzugeben, zu kopieren, zu verändern, darzustellen und zu veröffentlichen. Sie autorisieren uns und unsere angegliederten Unternehmen außerdem dazu, Ihr Benutzer-Material zu lizenzieren, zu verkaufen und auf sonstige Art und Weise kommerziell zu verwenden [&hellip;] sowie damit für PlayStation®-Produkte und -Dienste zu werben, ohne dass Sie dafür finanziell entschädigt werden. Ohne unsere Zustimmung dürfen Sie Benutzer-Material nicht selbst kommerziell verwenden. <strong>Sie verzichten auf alle moralischen Rechte an Ihrem Benutzer-Material. Sie verzichten auf alle Urheberpersönlichkeitsrechte, die Sie an Ihrem Benutzer-Material haben mögen.</strong> Indem Sie Benutzer-Material senden, posten oder übertragen, erklären und garantieren Sie, dass Sie alle Rechte haben, um diese Benutzer-Informationen zu verwenden, posten, streamen und zu übertragen und dass Sie alle in diesem Abschnitt dargelegten Rechte gewährleisten können.</blockquote><br />
Geht das nach deutschem Recht überhaupt? Ich dachte, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Urheberrecht" title="Wikipedia: Deutsches Urheberrecht">Urheberrecht</a> sei in Deutschland unveräußerbar? Aber:<br />
<blockquote>In dem Maße, wie dies durch einschlägige Gesetze gestattet ist, sind dieser Vertrag, diese Bedingungen sowie sämtliche nicht-vertraglichen Verpflichtungen und Haftungsansprüche, die aus diesen Bedingungen oder der Nutzung von PSN resultieren oder hiermit in Verbindung stehen, <strong>gemäß den Gesetzen Englands auszulegen und zu interpretieren und der Vertrag zwischen Ihnen und uns gilt als in England zustande gekommen.</strong></blockquote><br />
Hebeln die damit das deutsche Urheberrecht aus? Ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/England" title="Wikipedia: England">England</a> überhaupt ein Staat? Ich dachte immer, England wäre nur eine Region von Großbritannien?<br />
<br />
<blockquote>Sofern dies nicht ausdrücklich von uns autorisiert wurde, dürfen Sie nicht:<br />
(i) das Eigentum oder irgendwelche Bestandteile davon <strong>gemeinsam mit irgendeiner anderen Person nutzen</strong></blockquote><br />
Um ehrlich zu sein, ich hab in den Nutzungsbedingungen nix gefunden, was mich ausdrücklich autorisieren würde, meine PS3-Spiele zusammen mit meiner Liebsten zu <strike>spie</strike> nutzen. Also hab ich ihr gesagt, dass sie künftig die Finger von der PS3 lassen soll, weil Sony das nicht so gern sieht. Sie hatte dafür volles Verständnis. &lt;facepalm&gt;<br />
<br />
<blockquote>Große Teil des Eigentums unterliegen dem Schutz einer digitalen Rechteverwaltung (Digital Rights Management, „DRM"), welche entwickelt wurde, um die Art und Weise der Nutzung und Verwendung unserer Inhalte zu überwachen. Wir sind nur deshalb in der Lage, die angebotenen Inhalte zu den aktuellen Preisen anzubieten, weil sie einer digitalen Rechteverwaltung unterliegen. Um das jeweilige Eigentum nutzen zu können, kann es erforderlich sein, dass das fragliche Gerät bei jenem PSN-Konto ordnungsgemäß aktiviert wird, mit dem der jeweilige Inhalt bestellt wurde. Wenn Sie ein Konto löschen, mit welchem bestimmte Inhalte bestellt wurden, oder Sie <strong>das fragliche autorisierte Gerät deaktivieren, verlieren Sie möglicherweise das Recht, auf das Eigentum zuzugreifen und es zu nutzen.</strong></blockquote><br />
Um das mal zu übersetzen: &raquo;PS3 kaputt? Spiele weg? Nicht unser Problem.&laquo;<br />
Nebenbei bemerkt: man darf eine PS3 auch nicht reparieren lassen, wenn sie so richtig kaputt ist. Das Passwort für PSN ist auf der PS3 gespeichert &mdash; versuch mal, das jedes Mal, wenn es benötigt wird, mit dem Controller einzugeben&hellip; das macht keiner. Wenn die Konsole also so kaputt ist, dass man das Passwort nicht mehr löschen kann (z.B. weil der Bildschirm schwarz bleibt), darf man die PS3 nicht zur Reparatur bringen, weil man damit einem Dritten Zugriff auf den PSN-Account geben würde. Einen Ausweg aus diesem Dilemma zeigt Sony nicht auf.<br />
<br />
Zu Videoinhalten sagt Sony:<br />
<blockquote>Digitalisierte Versionen von einigen Inhalten sind unter Umständen mit dem Inhalt im Originalformat oder früherer Veröffentlichungen nicht identisch, auch wenn sie unter dem selben Titel veröffentlicht wurden.</blockquote><br />
Jo, das kenn ich, da wird dann aus einem tschechischen Widerstandskämpfer ein norwegischer Atomphysiker und so.<br />
<br />
<blockquote>Um sich Video-Inhalte auf einem aktivierten Computer anzusehen, benötigen Sie die Software MediaGo Version 1.4 oder höher.</blockquote><br />
Ach, das find ich interessant. Ich war nämlich die Tage auf der Playstation-Website und wollte da im Store stöbern. Da meinte die Seite plötzlich, ich müsse jetzt &raquo;MediaGo&laquo; installieren, um mir den Store angucken zu können. Sony hätte mir also, nur damit ich mir die Liste der im Store verfügbaren Spiele angucken kann, ihre DRM-Lösung auf meinen Rechner gepackt? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rootkit" title="Wikipedia: Rootkit">Diese Arschlöcher.</a><br />
<br />
<blockquote>Von Zeit zu Zeit können wir Ihnen neue Inhalte, Dienstleistungen oder Software zur Verfügung stellen, um sicherzustellen, dass PSN bzw. Ihr PlayStation®3 Computer-Entertainment-System, Ihr PSP® (PlayStation®Portable)-System bzw. andere autorisierte Hardware-Geräte ordnungsgemäß und entsprechend unseren Richtlinien funktionieren. <strong>Solche Inhalte, Dienstleistungen oder Software können automatisch und ohne weitere Benachrichtigung heruntergeladen werden, wenn Sie sich bei PSN anmelden, und können automatische Aktualisierungen oder Upgrades beinhalten, die Ihr aktuelles Betriebssystem verändern und die Daten- oder Inhaltsverluste oder Funktions- oder Nutzenverluste mit sich bringen könnten.</strong> [&hellip;] Sie autorisieren uns hiermit, solche Inhalte, Dienstleistungen oder Software zur Verfügung zu stellen und erklären sich damit einverstanden, dass wir - in dem Maße, wie dies durch anwendbare Gesetze zulässig ist - nicht für den Verlust von Daten, Inhalten, Funktionen oder Nutzungsmöglichkeiten verantwortlich sind.</blockquote><br />
Vor einigen Wochen hat Sony die PS3-Nutzer dazu gezwungen, ein Betriebssystem-Update zu installieren, das die &raquo;Other OS&laquo;-Funktion abschaltete, d.h. man hatte als Nutzer die Wahl, <strong>entweder</strong> weiterhin seine Spiele spielen zu können <strong>oder</strong> weiterhin das Linux auf der Extrapartition nutzen zu können. Künftig muss Sony vorher nicht mehr vorher nachfragen, sondern kann ein solches Update einfach automatisch einspielen?<br />
<br />
<blockquote><strong>Wenn wir der Meinung sind,</strong> dass Sie gegen die Bedingungen dieses Vertrages oder gegen andere Nutzungsbedingungen oder -verträge im Zusammenhang mit PSN oder anderen von uns angebotenen Diensten (einschließlich der zusätzlichen Bedingungen) verstoßen haben oder die Sicherheit Ihres Kontos gefährdet ist, können wir alle von uns für erforderlich gehaltenen Maßnahmen ergreifen, um unsere Interessen zu verteidigen, einschließlich Kündigung oder Sperrung Ihres Kontos [&hellip;]. Sofern gesetzliche Vorschriften keine abweichenden zwingenden Regelungen treffen, erhalten Sie bei Beendigung oder Aussetzung Ihres Kontos aus solchen Gründen oder Ausschluss Ihres Systems keinerlei Erstattung für gekaufte Inhalte oder Dienstleistungen.</blockquote><br />
Man beachte: die schreiben da nicht &raquo;Wenn Sie gegen die Bedingungen dieses Vertrages [&hellip;] verstoßen haben&hellip;&laquo;, sondern &raquo;Wenn wir der Meinung sind, dass&hellip;&laquo;. So muss sich Sony ggf. nicht die Mühe machen, irgendwas zu beweisen. Überhaupt geht Sony mit sich selbst recht großzügig um:<br />
<blockquote>Wir behalten uns das Recht vor, PSN und alle oder einen Teil der über PSN zur Verfügung gestellten Dienstleistungen und Inhalte auszusetzen, einschließlich Service-Wartung und -Upgrades.</blockquote><br />
&raquo;&hellip;und dann guckt Ihr alle in den Mond, also immer schön weiter kaufen, damit es sich für uns lohnt.&laquo;<br />
<br />
<blockquote>Über das in diesen Bedingungen Gesagte hinaus geben wir keinerlei Garantie in Bezug auf die Qualität, Funktionalität, Verfügbarkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit oder Leistung von PSN oder von Inhalten und Dienstleistungen, die über PSN zur Verfügung gestellt werden. Wir geben keinerlei Garantie, dass PSN jederzeit verfügbar oder fehlerlos ist und übernehmen keine Haftung, wenn Sie Inhalte, Waren oder Dienstleistungen nicht erwerben können sollten.</blockquote><br />
<blockquote>Wir schließen jede Haftung für den Verlust von Daten oder nicht autorisierten Zugang zu Ihren Daten, Ihrem PSN-Konto oder PSN-Guthaben und für Schäden an Ihrer Software oder Ihrer Hardware aus, die das Ergebnis Ihrer Nutzung von PSN sind oder durch Ihren Zugang zu PSN entstehen mögen.</blockquote><br />
<blockquote>Unsere Haftbarkeit ist auf €40 (oder den Gegenwert in Landeswährung) beschränkt [&hellip;]</blockquote><br />
<br />
Die Datenschutzerklärung ist auch nicht schlecht, Schmankerl:<br />
<br />
<blockquote>Jedes Mal, wenn Sie sich bei PSN anmelden, erfassen wir ohne weitere Mitteilung automatisch Informationen wie <strong>beispielsweise</strong>:<br />
o        Ihre IP-Adresse und die MAC-Adresse Ihres Systems (die eindeutige Nummer, die das von Ihnen verwendete Netzwerk und Gerät identifiziert), das Datum und die Uhrzeit Ihrer Anmeldung.<br />
o        die von Ihnen verwendete Hardware und auf welche Weise Sie diese verwendet haben, z. B. Modell und Seriennummer, Einstellungen der Kindersicherung, Foto- und Musikeinstellungen, Remote-Play-Einstellungen, Angaben über die mit der Hardware verbundenen Geräte, welche Inhalte auf der Hardware gespeichert sind bzw. mit dieser Hardware verwendet wurden sowie weitere damit zusammenhängende Informationen.<br />
o        wie Sie PSN nutzen, z. B. welche Spiele Sie spielen, auf welche Inhalte Sie zugreifen, Ihre Downloads, welche Dienste Sie für welchen Zeitraum in Anspruch nehmen, einschließlich wie häufig Sie Chats, Message-Boards und andere Kommunikationsdienste nutzen.</blockquote><br />
<br />
<blockquote>Wenn Sie PSN-Guthaben aufladen oder Zahlungen über PSN durchführen uns für die Bearbeitung Ihrer Zahlung Ihre Zahlungsdaten, wie z. B. Ihre Kreditkartennummern, den Namen des Karteninhabers, Ausstellungs- und Ablaufdatum sowie <strong>Sicherheitscodes</strong> mitteilen. <strong>Kreditkartendaten werden für künftige Käufe gespeichert</strong> [&hellip;]</blockquote><br />
Na, ich will mal hoffen, dass der &raquo;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Card_Validation_Code" title="Wikipedia: Card Validation Code">Sicherheitscode</a>&laquo; nicht gespeichert wird, das widerspricht nämlich den Vorgaben aller mir bekannten Kreditkartenanbieter. Aber das kann Sony ja egal sein, Sony hat ja eh jede Haftung bei Missbrauch durch Sony-Mitarbeiter oder Hacker ausgeschlossen.<br />
<br />
<blockquote>4. Was machen wir mit Ihren Daten?<br />
<br />
[&hellip;] Möglicherweise werden Ihre persönlichen Daten unter Berücksichtigung der einschlägigen Gesetze gespeichert, verwendet oder offengelegt, um:<br />
    * Ihre Käufe zu bearbeiten und die Kreditwürdigkeit zu prüfen</blockquote><br />
<br />
WTF? Wieso muss Sony für einen Store, in dem man nur per Kreditkarte oder &raquo;Pre-Paid-Karte&laquo; zahlen kann, die Kreditwürdigkeit des Kunden prüfen?<br />
<br />
<blockquote>6. Datenübertragung außerhalb Europas<br />
<br />
Da es sich bei PSN um ein weltweites Angebot handelt, werden Ihre Daten zu den in der vorliegenden Datenschutzrichtlinie dargelegten Zwecken in Staaten übertragen, bzw. dort verarbeitet und gespeichert, die nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören, wie z. B. in die Vereinigten Staaten, Japan, Australien und Neuseeland. Diese Daten werden von Mitarbeitern von Unternehmen in unserem Auftrag oder im Auftrag eines Zulieferers von uns verarbeitet, welche sich außerhalb des EWR befinden und können in diesen Ländern von anderen Benutzern eingesehen werden. Die Datenschutzgesetze dieser Länder bieten eventuell nicht dasselbe Maß an Schutz wie der EWR. Möglicherweise gelten weniger Rechte in Bezug auf Ihre Daten. <strong>Wenn Sie eine solche Übertragung nicht wünschen, sollten Sie nicht auf PSN zugreifen und es nicht nutzen.</strong></blockquote><br />
<br />
Wenn ich nicht so &lsquo;n Gamingjunkie wäre, würde ich Euren Dienst unter diesen Bedingungen mit Sicherheit nicht nutzen, liebe Freunde bei Sony. Aber der Krug geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht. Und er hat schon eine Reihe von Sprüngen und Rissen.<br />
<br />
Nachtrag, 11. Juli 2010: Passend dazu ein kurzer <a href="https://w2.eff.org/ninapaley/" title="EFF: Nina Paley Cartoon">Cartoon</a> der EFF. 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>atypisches Nutzerverhalten</dc:subject>
<dc:subject>DRM</dc:subject>
<dc:subject>Gaming</dc:subject>
<dc:subject>Knechtkind</dc:subject>
<dc:subject>Playstation</dc:subject>

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    <entry>
        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/11-Take-this,-Steve!-iTunes-ohne-Bodenstaendig-2000.html" rel="alternate" title="Take this, Steve! iTunes ohne Bodenständig 2000" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2006-06-23T17:40:00Z</published>
        <updated>2010-07-08T12:13:02Z</updated>
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        <title type="html">Take this, Steve! iTunes ohne Bodenständig 2000</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <img width="220" height="97" style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://mutantenstadl.de/uploads/Illustrationen/logo.gif" alt=""  />Bern, hart rockender Wissenschaftler von <a href="http://www.bodenstandig.de/"  title="BODENSTANDIG.DE">Bodenständig 2000</a> erläutert, warum er verhindert hat, dass seine Tracks weiter bei iTunes vertrieben werden:<br />
<blockquote><em>We know that mp3 is part of our relative poverty, but Apples proprietary  digital rights management is an extremely stupid answer. I am the engineer-like type of guy (or at least an engineer-sympathizer) and I still can&rsquo;t get over these now-so-common crippling of technical possibilities. Apple&rsquo;s iPod? Yes, they look good any maybe they are the  last bastion of classical brAun-like industrial design vs. chinese-turkish styling-trash for pimps and bitches, but still: They are crippled and I don&rsquo;t buy one.<br />
1. You cannot just copy a song to an iPod and play it,  you&rsquo;ll need iTunes.<br />
2. If you buy a Bodenstandig-song at iTunes, you cannot play it on every mp3-player, you need an iPod.</em></blockquote><br />
<br />
Ich hab mir erlaubt, Bernhard von folgender Erfolgsgeschichte zu berichten:<br />
<br />
Nachdem ich mehrfach das Vergnügen hatte, einen Electro-Act namens <a href="http://physical-music.com/artists/booka_shade/booka_shade_bio.php"  title="Booka Shade Bio">Booka Shade</a> live zu sehen, schickte ich eine Mail an ihr Label <a href="http://physical-music.com/"  title="Get Physical Music">Get Physical Music</a> und wies darauf hin, dass es da diese verhältnismäßig brauchbare, günstige und kundenfreundliche MP3-Verkaufswebseite namens <a href="http://www.emusic.com/"  title="emusic">emusic</a> gibt, die sich in erster Linie dadurch auszeichnet, dass man Musik da als DRM-freie MP3-Tracks runterladen kann (natürlich wären mir die Songs im freien und besseren Ogg Vorbis-Format noch lieber, aber man kann halt nicht alles haben).<br />
<br />
Ich erhielt nie eine Antwort auf meine Mail, aber wenige Wochen nach meiner Mail tauchten die ersten Alben von Get Physical Music auf emusic auf, darunter auch welche von Booka Shade und <a href="http://physical-music.com/artists/mandy/mandy_bio_e.php"  title="M.A.N.D.Y. Bio">M.A.N.D.Y.</a>. Ich weiß nicht, ob es sich für die Künstler finanziell wirklich gelohnt hat &#x2013; aber inzwischen hat Get Physical Music bei emusic <a href="http://www.emusic.com/label/119/119288.html"  title="emusic: Get Physical Music">über 40 Alben</a> im Angebot.<br />
<br />
<a href="http://www.technozid.de/2006/07/06/bodenstandig-2000-are-opting-out-of-itunes/"  title="technozid: Bodenständig 2000 opting out of iTunes">Mehr</a> und <a href="http://www.technozid.de/2006/07/07/bodenstandig-2000-sound-bites-updated/"  title="technozid: Bodenständig 2000 sound bites updated">mehr</a> dazu.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>DRM</dc:subject>
<dc:subject>Gadgets</dc:subject>
<dc:subject>Kapitalismus</dc:subject>
<dc:subject>Konsumverweigerung</dc:subject>
<dc:subject>Musik</dc:subject>
<dc:subject>proprietäre Dateiformate</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/515-Logitech-Fanboi.html" rel="alternate" title="Logitech-Fanboi" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-07T23:33:22Z</published>
        <updated>2010-07-07T23:33:22Z</updated>
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        <title type="html">Logitech-Fanboi</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Nachdem ich mich ja kürzlich über die Schlipsträger bei Sony aufgeregt hab, die mir (zumindest temporär) jeden Spaß am Spielen versauen können, indem sie mich alle paar Wochen zwingen, zig Seiten lange Nutzungsbedingungen zu &raquo;akzeptieren&laquo; &mdash; ich bin ziemlich sicher, dass ich Sony bereits meinen erstgeborenen Sohn verpfändet und das ius primae noctis für alle meine Töchter übertragen habe &mdash; muss ich mich zur Abwechslung über Logitech auslassen.<br />
<br />
Ich benutze seit über zehn Jahren nur noch Logitech-Mäuse und die halten, trotz meines atypischen Nutzerverhaltens, immer jahrelang, mit dem Logitech-Lenkrad hab ich in GT3 zigtausend Kilometer zurückgelegt (und ich wette, dass nicht Logitech, sondern Sony dran schuld ist, dass es von vielen PS3-Spielen nur im Kompatibilitätsmodus erkannt wird) und eine Harmony One hat vor einer Weile die alte Universalfernbedienung (Kameleon) abgelöst. Nur die Logitech-Tastaturen kann ich nicht leiden, die sind nicht kettenrauchertauglich.<br />
<br />
Logitech bietet seit vielen Jahren eine Reihe von stationären Audio-Playern an (sowas nennt man wohl, zumindest bei Amazon, auch &raquo;Internet-Radio&laquo;), früher als Slimirgendwas, jetzt unter der Bezeichnung Squeezebox, Preislage so €150-300, mit einem Ausreißer auf €2000 für ein High-End-Modell. Ich hab ewig die dazugehörige Serversoftware benutzt: der Squeezebox Server (früher: Slimserver) ist ein extrem aufbohrfähiger Perl/LUA-Mediaserver, der mit meiner relativ reichhaltigen Musiksammlung vernünftig umgeht, auf Debian reibungslos läuft und dessen Web/Java-Frontend mit jedem OS hier spielt.<br />
<br />
Die Slim/Squeeze-Hardware hat mich bis vor kurzem gar nicht interessiert, die hatte so ein trockenes Stereoanlagenkomponentenflair. Bei dem neuesten Modell konnte ich aber nicht widerstehen: die Squeezebox Touch ist total niedlich und bunt, kann sich als langweiliger Digitalwecker tarnen, spielt alle Audio-Formate, die sich so über die Jahre ansammeln, sie hat Fast Ethernet (und 802.11g, aber wer will das schon bei einem stationären Gerät&hellip;), es läuft natürlich ein Linux drauf und sie spricht SSH.<br />
<br />
Und das folgende war das erste, was ich gesehen hab, als ich mich zum ersten Mal auf der Squeezebox Touch eingeloggt hab:<br />
<br />
<pre><b>bong:~# ssh 192.168.1.23<br />
root@192.168.1.23&rsquo;s password: <br />
<br />
This network device is for authorized use only. Unauthorized or improper use<br />
of this system may result in you hearing very bad music. If you do not consent<br />
to these terms, LOG OFF IMMEDIATELY.</b></pre><br />
<br />
Sowas kommt dabei raus, wenn in einer Firma nicht genug Anwälte und Marketingfritzen arbeiten um jedwede Kommunikation mit dem Kunden in das typische Korsett aus schleimiger Kundenverarsche und juristischen Drohungen zu pressen. Da hüpft mein Nerdherz. Logitech, ich bin jetzt offiziell Euer Fanboi.<br />
<br />
<small>Standard disclaimer: Ich hab keine Logitechaktien und bin in keiner Weise mit der Firma verbandelt. Und ich kann nur hoffen, dass nicht morgen rauskommt, dass Logitech seine Produkte von genitalverstümmelten Kindern in einer PCB-verseuchten Fabrik im Nigerdelta fertigen lässt, als Rohstoffe Blutdiamanten, Javanashornelfenbein und Gorillaleder verwendet oder ein Konto bei der Deutschen Bank führt.</small><br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>atypisches Nutzerverhalten</dc:subject>
<dc:subject>Dehemm</dc:subject>
<dc:subject>Empfehlung</dc:subject>
<dc:subject>Gadgets</dc:subject>
<dc:subject>Hardware</dc:subject>
<dc:subject>Linux</dc:subject>
<dc:subject>Musik</dc:subject>
<dc:subject>proprietäre Dateiformate</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/149-Zeichen,-dass-Du-nicht-mehr-zu-meiner-Generation-gehoerst....html" rel="alternate" title="Zeichen, dass Du nicht mehr zu meiner Generation gehörst..." />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2000-07-27T05:12:00Z</published>
        <updated>2010-07-07T10:33:20Z</updated>
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        <title type="html">Zeichen, dass Du nicht mehr zu meiner Generation gehörst...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Du hattest noch nie in einen Coladosenaufreißwegwerfring in der Schuhsohle stecken. Michael Jackson war schon immer weiß. Ein Tetrapack ist ein Quader, und niemals ein Tetraeder. Raider sagt Dir nix - aber Twix! Und was sind Treets?<br />
<br />
Du hast noch nie von Atari gehört. Du hast nie den originalen Pac Man&reg; gespielt. Du hast keine Ahnung, was Zaxxon ist. Ein Joystick mit nur einem Knopf? Was soll man damit denn spielen?<br />
<br />
Ein Walkman&reg; ist ein MP3-Player von Sony. Plattenspieler sind Spezialgeräte für DJs. Du hast noch nie einen Fernseher mit nur drei Programmen gesehen, geschweige denn einen Schwarz-Weiß-Fernseher mit einrastenden Programmtasten oder einen aus Holz. Wenn Dir jemand von &raquo;Schnee im Bild&laquo; erzählt, denkst Du an Wintersport.<br />
<br />
Eine Kugel Eis kostet einen Euro. Na und?<br />
<br />
&raquo;Wetten dass...&laquo; wurde schon immer von Thomas Gottschalk moderiert. Du hast nie am Freitag um 17:50 Uhr &raquo;Dick und Doof&laquo; oder &raquo;Western von gestern&laquo; im ZDF geschaut. Du hast nie &raquo;Das laufende Band&laquo; gesehen und kanntest Rudi Carrell nur aus &raquo;Sieben Tage, Sieben Köpfe&laquo;. Du kennst Alf von Melmak aber nicht Mork vom Ork. Du hast Hans Rosenthal nie springen sehen. Du kennst Robert Lembke nicht und weißt nicht, was er mit den Schweinchen gemacht hat. Du kennst das Wort Sendeschluss nicht, hast noch nie &raquo;Nachtgedanken&laquo; oder die Nationalhymne im TV gesehen. Du hast keine Ahnung, wie die Namen der Familienmitglieder von Barbapapa lauten. Wer ist TED? Drei Werbeblöcke pro Film scheinen dir ganz normal. Du hast noch nie das Gesicht der Person gesehen, die dir sagt, was als nächstes läuft.<br />
<br />
Du hast nie den Satz &raquo;Der Kandidat hat 99 Punkte&laquo; gehört. Und weißt auch nicht, was es bei 100 Punkten zu gewinnen gab: einen Gummikeks, soviele Waschmaschinen, wie man tragen kann, einen Rhetorikkurs mit Helmut Kohl oder eine Baggerfahrt durch die Eifel.<br />
<br />
Pommes kommen aus dem Backofen. Du hast noch nie einen Big Mac aus einer Styropor-Verpackung gegessen. Du weisst nicht, dass der &lsquo;&rsquo;Hamburger Royal&rsquo;&rsquo; mal Viertelpfünder hiess.<br />
<br />
Du ahnst nicht, dass Puma-Schuhe mal im Supermarkt verkauft wurden und das Spitzenmodell von Adidas nur 99 Mark gekostet hat. Du hattest als Kind keine Strumpfhosen und Schalmützen an.<br />
<br />
Du kannst nicht fassen, dass man Daten auch auf normalen Compact-Kassetten speichern kann. Du hast noch nie eine Diskette umgedreht, geschweige denn gelocht. Du hast noch nie einen Computer ohne Maus gesehen, und Du vermutest, dass Microsoft oder AOL das Internet erfunden haben. Du konntest mit Deinem Computer schon immer Bilder betrachten und Musik abspielen. Computertastaturen hatten schon immer eine Windowstaste.<br />
<br />
Du hast keine Ahnung, warum Niki Lauda immer eine Mütze trägt. Du kennst Franz Beckenbauer nur als Trainer oder Präsident des FC Bayern, und weisst nicht das er mal bei Bayern, Cosmos New York und dem HSV gespielt hat.<br />
<br />
Du kennst Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer nur ohne Brille und Seitenscheitel. Du weißt nicht, dass Frau Sommer nicht mit Dr. Sommer von der Bravo verheiratet ist, sondern bei Jakobs-Kaffee arbeitet und an Festtagen immer ein Pfund Krönung mitbringt.<br />
<br />
Du glaubst, dass die &raquo;neuen&laquo; Songs in den Charts wirklich neu sind, und dass die Leute, die nicht singen können, deshalb so viel mit den Händen zappeln, weil sie so viel zu sagen haben.<br />
<br />
Du weißt nicht, was eine Schreibmaschine ist.<br />
<br />
Herbert Grönemeyer ist ein Sänger. Du kennst höchstens ein Lied von Stevie Wonder. Du weisst nicht wer Volker Lechtenbrink ist und warum er Karo mag. Aber Umtz-Umtz gab&rsquo;s irgendwie schon immer.<br />
<br />
Du hast es noch nie im Hörer knacken hören, nachdem du die Telefonnummer per Wählscheibe gewählt hast. Du glaubst, dass 0137 die Vorwahl einer Stadt &raquo;im Osten&laquo; ist.<br />
<br />
Du kennst keine Tapeten mit riesigen, häßlichen, braun-orange-grünen Mustern.<br />
<br />
Du denkst, man könnte Mitglied im WWF-Club werden <br />
<br />
Du glaubst, dass ein VW-Käfer mindestens 50 Jahre alt sein muss und hast keine Ahnung, wo bei dem Teil der Motor sitzt oder wie er gekühlt wird. Dir ist nicht klar, dass Dir auf der Straße gelegentlich noch Autos begegnen, die man mit einer Kurbel anwerfen kann. Du hälst den Fahrer eines dicken Merzedes nicht automatisch für einen besonders angesehenen oder reichen Menschen. <br />
<br />
Was ist eine Ölkrise? Der Liter Normalbenzin kostet mehr als einen Euro und du findest das normal.<br />
<br />
Was zum Henker sind &raquo;Fingerfarben&laquo;?<br />
<br />
Alle Deine Computerspiele benötigen DirectX. Du machst Dir beim Umbau des Rechners weder Gedanken um Jumper noch um DIP-Schalter. Programmiert wird immer in einer Programmiersprache und Grafiken kommen immer aus dem Photoshop oder dem 3D-Renderprogramm.<br />
<br />
Palomino ist für dich keine Jeans-Marke, sondern ein Pferde-Art.<br />
<br />
Coca Cola ist für Dich unkaputtbar und nicht in einer Glasflasche. Du hast noch nie etwas von kleinen Bildchen in Colaflaschendeckeln gehört: Knibbelbilder!<br />
<br />
Du kennst nicht das Lied vom Herrn Rossi, der das Glück sucht. Wer zur Hölle ist Zini? Fernseher, Videorecorder und Stereoanlagen ohne Fernbedienung sind für dich unvorstellbar. Spiderman ist ein Film. Du weisst nicht wer Pan Tau ist und warum er ständig auf seinem Hut rumtippert. Du kennst weder den schwarzen Kanal mit Eduard von Schnitzler noch das ZDF-Magazin mit Gerhard Löwenthal.<br />
<br />
Du hast keine Ahnung wie man &lsquo;&rsquo;EDLIN&rsquo;&rsquo; bedient. Genaugenommen kannst Du auch mit &lsquo;&rsquo;EDIT&rsquo;&rsquo; nichts anfangen. Erst Programme/Zubehör/Editor kommt Dir irgendwie bekannt vor. <br />
<br />
Du hast noch nie was von der Roten Zora und Jack Holborn gehört.<br />
<br />
Du hast noch nie einen &raquo;Choke&laquo; gezogen, weil du noch nie einen gesehen hast und auch nicht weißt was das ist. Dein Auto hat im Winter nur den Nachteil, dass die Heizung erst nach 3 Minuten warm ist.<br />
<br />
[Die älteste Fassung dieser Seiten, die ich noch habe, stammt aus dem Juli 2000. Die Arbeit daran begann aber mit Sicherheit schon im letzten Jahrtausend. Über viele Jahre hinweg waren <a href="http://serendipity.a42.de/plugin/tag/Generation+8-bit"  title="Generation 8-bit"><strong>diese Listen</strong></a> Wikiseiten und wurden von vorbeisurfenden Altersgenossen erweitert.]<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Altern</dc:subject>
<dc:subject>Computergeschichte</dc:subject>
<dc:subject>Gaming</dc:subject>
<dc:subject>Generation 8-bit</dc:subject>
<dc:subject>Medien</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/513-SPD-endlich-wieder-regierungsfaehig.html" rel="alternate" title="SPD endlich wieder regierungsfähig" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-01T11:14:32Z</published>
        <updated>2010-07-03T11:19:08Z</updated>
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        <title type="html">SPD endlich wieder regierungsfähig</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich möchte mich hiermit bei der Delegation der Linkspartei dafür bedanken, dass sie die von mir verliehene Stimme in allen drei Wahlgängen der Grüßaugustwahl genau so abgegeben hat, wie ich sie auch selbst abgegeben hätte.<br />
<br />
Ich möchte mich aber auch bei rot-grün dafür bedanken, dass die führenden Köpfe beider Parteien überdeutlich demonstriert haben, dass sie unverändert das repräsentieren, was Menschen mit IQ>80 an der Demokratie zweifeln lässt: durchschaubares, taktisches Rumgehampel, jegliches Fehlen von Aufrichtigkeit gegenüber der Öffentlichkeit, offensichtliche Fremdsteuerung (in diesem Fall durch Friede Springer, wie zahlreiche Medien berichten) und oben drauf noch den Einsatz unlauterer Marketingmethoden (hier: virales Marketing, das Bürgerbeteiligung simulieren sollte).<br />
<br />
Wie heuchlerisch muss jemand sein, der all das als Insider weiß und dann mit ernstem Gesicht erzählt, dass die Wahl von Gauck eine Chance für die Demokratie gewesen wäre?<br />
<br />
Es gab zu keinem Zeitpunkt eine realistische Chance für den Alternativkandidaten, egal wie sehr Gabriel, Nahles &amp; Co. die Wahrheit verdrehen. Hätte rot-grün einen Kandidaten ausgewählt, der die Stimmen der Linken hätte bekommen können, wäre dieser mit Sicherheit für die schwatz-gelben Abweichler unwählbar gewesen (die hätten sich in den ersten Wahlgängen bestenfalls enthalten), folglich hätte es keinen Sieg von Wulffs Gegenkandidaten im ersten Wahlgang gegeben, auch wenn die neue Generation der Basta-Sager das jetzt behauptet. Und im dritten Wahlgang hatte Wulff die absolute Mehrheit, $gauck wäre also auch nicht gewählt worden, wenn die Linke sich nicht geschlossen enthalten hätte.<br />
<br />
Besonders aufschlussreich fand ich einen Kommentar von Thierse, der für mich eigentlich einer der wenigen verbliebenen Sympathieträger der SPD war, und der die mangelnde <strike>Unterwerfu</strike> Kooperationsbereitschaft der Linken mit dem alten Kampf zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten erklärte: &raquo;Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.&laquo;<br />
<br />
Jo, vermutlich gibt es diesen Kampf immer noch, aber die Ursachen sind längst nicht mehr historisch. Ich war daran beteiligt, Schröder zur Macht zu verhelfen, weil ich eine linke Politik für Deutschland wollte. Und was hab ich bekommen?<br />
<br />
<ul><li>Die Verschärfung des Betäubungsmittelgesetzes,<br />
<li>den Abbau von Bürgerrechten zu Gunsten von Verbraucherrechten,<br />
<li>Steuersenkungen für die Abzocker,<br />
<li>die Demontage der gesetzlichen Rentenversicherung,<br />
<li>die Deregulation der Finanzmärkte,<br />
<li>die &raquo;Flexibilisierung&laquo; des Arbeitsmarktes,<br />
<li>&raquo;Fördern und Fordern&laquo; (sprich: die Förderung von Zeitarbeit und die Forderung nach Sanktionen für Menschen, für die unsere Gesellschaft keine menschenwürdige Arbeit übrig hat),<br />
<li>die Übertragung politischer Kompetenzen an nicht demokratisch kontrollierte Gruppen (Privatisierung von Staatseigentum, Lobbyisten als Mitarbeiter in Ministerien, Konzeptionierung politischer Strategien durch Expertengremien ohne jede Beteiligung des Parteivolkes, das ja eigentlich zur Meinungsbildung beitragen sollte)<br />
<li> und die Teilnahme an imperialistischen Angriffskriegen (deren Notwendigkeit uns mit den üblichen Lügen verkauft wurde, die man vor jedem Krieg zu hören bekommt)</ul><br />
&hellip;und diese Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.<br />
<br />
Na, ich will nicht ungnädig sein, die rot-grüne Regierung hatte ja auch einen Erfolg zu verbuchen: den Abschluss eines löchrigen Vertrages zur Abschaltung alter Atomkraftwerke, der ausgehebelt werden wird, ohne dass auch nur ein einziges AKW außer Betrieb gegangen ist. Tolle Wurst.<br />
<br />
So definiert man also &raquo;Regierungsfähigkeit&laquo;: die Fähigkeit, unmittelbar nach einem Wahlsieg alles zu vergessen, was man in der Opposition oder während des Wahlkampfes vertreten hat, kombiniert mit der Kunst, nach einer vernichtenden Niederlage genau so lange Kreide zu fressen, bis die Umfragewerte wieder ein bisschen steigen. Die Linke hat gestern die Chance nicht ergriffen, von der SED-Nachfolgepartei zur SPD-Nachfolgepartei zu werden und der SPD in die Unwählbarkeit zu folgen.<br />
<br />
(<a href="http://feynsinn.org/?p=3791" title="Feynsinn:No, we Gauckn’t ">Mancher</a> <a href="http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2010/06/die-bundesprasidentenwahl-ein-lehrstuck.html" title="Oeffinger Freidenker: Die Bundespräsidentenwahl - ein Lehrstück">Linke</a> <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6059" title="NachDenkSeiten: Die Meta-Politik-Show">sieht</a> das so <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3397/stolpersteinwahl-im-sommerloch" title="Der Spiegelfechter: Stolpersteinwahl im Sommerloch">ähnlich</a> wie ich. <a href="http://www.fixmbr.de/die-linke-altbacken-und-geschichtsvergessen/" title="F!XMBR: Die Linke - altbacken und geschichtsvergessen">Andere</a> Linke sehen das alles natürlich ganz <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/8197-Sag-mir-wo-du-stehst.html" title="Duckhome: Sag mir wo Du stehst">anders</a>.)<br />
<br />
Nachtrag, 3. Juli 2010: Mein direkt gewählter Volksvertreter (SPD) <a href="http://blog.marco-buelow.de/2010/07/03/unwurdige-prasidentschaft/" title="Marco Bülow: Unwürdige Präsidentschaft">sieht das so</a>.<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>FAIL</dc:subject>
<dc:subject>Medien</dc:subject>
<dc:subject>Politik</dc:subject>
<dc:subject>Postdemokratie</dc:subject>
<dc:subject>Propaganda</dc:subject>
<dc:subject>Volksvertreter</dc:subject>

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        <link href="http://mutantenstadl.de/archives/514-Freie-Rede.html" rel="alternate" title="Freie Rede" />
        <author>
            <name>Marc</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-03T01:03:11Z</published>
        <updated>2010-07-03T01:03:11Z</updated>
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        <title type="html">Freie Rede</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Eben in den Tagesthemen gesehen:<br />
<blockquote>&raquo;Ich gebe zu, war ein bisschen aufregend, weil das auch für meine Frau und mich, die sie herzlich willkommen heißen, Premiere bedeutet.&laquo; &mdash; Christian Wulff liest mal nicht ab</blockquote><br />
Na dann.<br />
 
            </div>
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        <dc:subject>FAIL</dc:subject>
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-06-30T12:13:21Z</published>
        <updated>2010-06-30T12:13:21Z</updated>
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        <title type="html">Anagramme für &quot;Wachstumsfreundliche Defizitreduzierung&quot;</title>
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                Sieh nur, Michel: zeitaufwendigst&rsquo; Furz der CDU.<br />
<br />
Filz schuf Ideen: Du, .de, zuerst Richtung Weimar.<br />
<br />
Witziger Zuruf: Schulden machen ist die Freud&rsquo;!<br />
<br />
Gerd zischt diffus: Wir zahlen treu / in DM, ECU &amp; EU!<br />
<br />
Angie (CDU) flucht: Rest-Zierde ZDF! News um 11 Uhr.<br />
 
            </div>
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-06-27T21:39:41Z</published>
        <updated>2010-06-28T19:46:21Z</updated>
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        <title type="html">Zeitlose Zitate zur Krise (oder: Und sie wiederholt sich DOCH!) (mit Nachtrag)</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Globalisierung:<br />
<em>&raquo;Allen Völkern sollte inzwischen lebendig vor Augen geführt sein, daß das Schicksal jedes Staates mehr denn je in der Vergangenheit mit dem Schicksal seiner Nachbarn verflochten ist.&laquo;</em><br />
<br />
Unausgeglichener Außenhandel:<br />
<em>&raquo;Kein Staat kann auf die Dauer einen wirklichen Vorteil aus der Not der anderen Länder erwarten.&laquo;</em><br />
<br />
Banken-Bailout:<br />
<em>&raquo;Die verderblichen Folgen politischer Zahlungen ohne wirtschaftliche Gegenleistungen haben die gesamte Weit ohne Ausnahme in heute noch unabsehbare Bedrängnis geführt.&laquo;</em><br />
<br />
Konjunkturprogramme:<br />
<em>&raquo;Die weitschauende Initiative des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika hat leider nur eine vorübergehende Erleichterung geschaffen, so groß auch ihre Bedeutung war und so dankbar sie vom deutschen Volk empfunden wurde.&laquo;</em><br />
<br />
Sparpakete:<br />
<em>&raquo;Die Regierung nimmt es für sich als einen Erfolg in Anspruch, daß sie rechtzeitig und als erste im Kreis der großen Nationen mit entscheidenden Sparmaßnahmen in den öffentlichen Ausgaben und mit möglichster Senkung der Erzeugungskosten begonnen hat.&laquo;</em><br />
<br />
Stabile Währung:<br />
<em>&raquo;Dieses Programm hat als erste Voraussetzung die Aufrechterhaltung der Stabilität unserer Währung, an der unter keinen Umständen gerüttelt werden kann.&laquo;</em><br />
<br />
Entwicklung am Arbeitsmarkt:<br />
<em>&raquo;Daß alles nicht so falsch ist, beweist ja auch die Tatsache, daß selbst in dem Augenblick der schwersten Krise es nicht so ist, daß die Arbeitslosigkeit in den vergangenen vier Wochen in einem Umfange gestiegen ist, wie wir ihn ursprünglich nach der Lage der ganzen Weltsituation uns selbst berechnet hatten.&laquo;</em><br />
<br />
Ja, das ist der Beweis. Danke, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Br%C3%BCning#Reichskanzler_in_Krisenzeiten" title="Wikipedia: Heinrich Brüning: Reichskanzler in Krisenzeiten">Herr Brüning</a>. Die Zitate entstammen seiner Regierungserklärung vom 31. Oktober 1931.<br />
<br />
Okay, bei zwei Punkten (&raquo;Unausgeglichener Außenhandel&laquo; und &raquo;Banken-Bailout&laquo;) hab ich gemogelt &mdash; da bezog sich Brüning in Wahrheit auf die Reparationszahlungen. Und das große Konjunkturpaket kam dieses Mal nicht aus den USA, sondern aus China. Aber ist es nicht gerade zu unheimlich, wie sehr die Zitate auf die heutige Situation passen? Besonders die Bemerkung zur Arbeitslosigkeit. Anscheinend wussten die vor achtzig Jahren auch schon,<a href="http://www.google.com/search?q=site%3Anachdenkseiten.de+arbeitslosenzahlen" title="Google-Suche: Arbeitslosenzahlen auf nachdenkseiten.de"> wie man Statistiken fälscht</a>.<br />
<br />
Auch nicht schlecht: <em>&raquo;Der oberste Grundsatz für die Finanzpolitik jeden Staates, und ganz besonders natürlich für die Finanzpolitik eines Staates, der sich in einer solchen Notlage befindet wie der preussische Staat, ist der, dass nicht mehr Geld ausgegeben werden kann, als eingenommen wird. Die preussische Staatsregierung ist aus dieser Erkenntnis heraus entschlossen, dem Parlament unter allen Umständen einen ausgeglichenen Etat vorzulegen.&laquo;</em> &mdash; Otto Klepper, preussischer Finanzminister, 23. Dezember 1931<br />
<br />
Der Unterschied zwischen damals und heute ist natürlich, dass wir damals wirklich Schulden hatten, während wir heute, volkswirtschaftlich betrachtet, dem Rest der Welt gegenüber Gläubiger sind. Ja, wenn man die Staatsverschuldung auf die achtzig Millionen Bewohner Deutschlands umlegt, steht jeder mit €20.000 in der Kreide &mdash; aber dafür gehört ihm auch ein entsprechender Anteil der staatlichen Infrastruktur, u.a. fünfzehn Zentimeter Autobahn und fast ein Meter Schiene. Und wenn man alleine das Barvermögen (ja, Bargeld!) in Deutschland auf alle Bewohner verteilen würde, hätte jeder, nach Tilgung der Schulden, noch ca. €40.000 übrig (&hellip;wenn Ihr einen auf schwäbisches Milchmädchen macht, darf ich das auch).<br />
<br />
Das Problem ist in meinen Augen nicht, dass wir nicht genug haben und wir uns mit Staatsschulden an den kommenden Generationen versündigen &mdash; die kriegen nämlich nicht nur die Schulden vererbt, sondern auch die dazu gehörenden Forderungen und die damit geschaffene Infrastruktur. Das Problem ist, dass die Staatsschuld nur einer von vielen Mechanismen in unserer Gesellschaft ist, die &raquo;von unten nach oben&laquo; umverteilen. Würde, wie so oft behauptet wird, mehr &raquo;von oben nach unten&laquo; umverteilt, würden die Zahlen (z.B. der OECD oder des statistischen Bundesamtes) ja nicht Jahr für Jahr zeigen, dass sich &raquo;Wohlstandsgefälle&laquo; und &raquo;Einkommensdisparität&laquo; vergrößern.<br />
<br />
Als die USA mal so richtig nötig Geld brauchten, holten sie es sich von den Reichen. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Income_tax_in_the_United_States" title="Wikipedia (en): Income tax in the United States">Income tax in the United States</a> (Wikipedia, Hervorhebung von mir):<br />
<blockquote><ul><li>During World War I, the top rate rose to 77% and the income threshold to be in this top bracket increased to $1,000,000 ($16 million 2007 dollars); after the war, the top rate was scaled down to a low of 24% and the income threshold for paying this rate fell to a low of $100,000 ($1 million 2007 dollars).<br />
<li>During the Great Depression and World War II, the top income tax rate rose from pre-war levels. In 1939, the top rate was 75% applied to incomes above $5,000,000 ($75 million 2007 dollars). <strong>During 1944 and 1945, the top rate was its all-time high at 94% applied to income above $200,000.</strong></ul></blockquote><br />
<br />
Hat schon mal jemand was davon gehört, dass es den Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg schlecht ging, weil 1944/45 die ganzen Leistungsträger ausgewandert sind? Ich auch nicht. Und wir müssten nicht mal einen Krieg gewinnen, sondern erst mal bloß dafür sorgen, dass es keine Kinder mehr gibt, die mit knurrendem Magen zur Schule gehen, und dass sie alle, ungeachtet ihrer Herkunft, eine ordentliche Bildung bekommen können. Aber nicht mal das ist uns wichtig genug, um dafür auf die Straße zu gehen (und uns für unsere Überzeugungen ein bisschen Dresche von den Freunden und Helfern abzuholen). Die haben uns prima dressiert.<br />
<br />
Nachtrag, 28. Juni 2010: <a href="http://www.nytimes.com/2010/06/28/opinion/28krugman.html" title="New York Times: Krugman Op-Ed: The Third Depression">Krugman</a>:<br />
<br />
<blockquote>Neither the Long Depression of the 19th century nor the Great Depression of the 20th was an era of nonstop decline — on the contrary, both included periods when the economy grew. But these episodes of improvement were never enough to undo the damage from the initial slump, and were followed by relapses.<br />
<br />
We are now, I fear, in the early stages of a third depression. It will probably look more like the Long Depression than the much more severe Great Depression. But the cost — to the world economy and, above all, to the millions of lives blighted by the absence of jobs — will nonetheless be immense.<br />
<br />
And this third depression will be primarily a failure of policy. Around the world — most recently at last weekend’s deeply discouraging G-20 meeting — governments are obsessing about inflation when the real threat is deflation, preaching the need for belt-tightening when the real problem is inadequate spending.</blockquote><br />
<br />
Und warum haben wir in Deutschland dann nicht viel mehr Arbeitslose, wenn wir alles falsch machen? Na, dieser (minimale) &raquo;Aufschwung&laquo; wird einzig vom Export getrieben, das spricht dafür, dass wir gerade vom &raquo;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Inventory_bounce" title="Wikipedia (en): Inventory bounce">Inventory bounce</a>&laquo; profitieren: Firmen, die lange wenig produziert und ihr Lager abverkauft haben, erhöhen ihre Produktion, um ihr Lager wieder auf das alte Niveau zu bringen:<br />
<br />
<blockquote>Firms usually keep a certain amount of inventory. When an economy faces a recession, sales might be unexpectedly low, which results in unexpectedly high inventory. In the next period, firms cut production so that inventory will drop to their desired levels, which results in even lower GDP. Subsequently, firms might increase the production back up to maintain the usual level of inventory, which causes the GDP to bounce back. This bounce back is called an inventory bounce. (Wikipedia)</blockquote><br />
<br />
&hellip;und wenn das Wachstum überwiegend auf diesen Effekt zurück zu führen ist, ist der Spaß nicht von langer Dauer. Mal ganz abgesehen davon, dass unsere Arbeitslosenzahlen zum einen so schön sind, weil wir sie so gründlich fälschen, und dass es im Rest Europas oder auch nur des EU-Raums teilweise sehr viel schlechter aussieht &mdash; siehe oben: &raquo;Allen Völkern sollte inzwischen lebendig vor Augen geführt sein, daß das Schicksal jedes Staates mehr denn je in der Vergangenheit mit dem Schicksal seiner Nachbarn verflochten ist.&laquo;<br />
 
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        <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
<dc:subject>Kapitalismus</dc:subject>
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-06-22T16:46:36Z</published>
        <updated>2010-06-22T17:16:19Z</updated>
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                Das iehwo-Institut befragte eine nicht kommunizierte, aber feste Anzahl von Vollpreisspielekäufern nach ihren Vollpreisspielepreiswachstumserwartungen für das nächste halbe Jahr. Der daraus per Excel ermittelte und um konjunkturelle Schwankungen unbereinigte iehwo-Vollpreisspieleklima-Index beträgt für Weihnachten 2010 €80 (i.W. achtzig Euro). Dies entspricht gegenüber dem Ist-Wert von €60 für Premiumspieleangebote auf Premiumspielekonsolen einer Steigerung um über dreißig Prozent. Um eine Reaktion gebeten, erklärten führende Vollpreisspielexperten, dass eine populäre Marketingstrategie aus dem Lebensmittelhandel verstärkt Einzug in den Vollpreisspielemarkt halten könnte: die sog. <strike>Mogelpackung</strike> Single-Haushalt-gerechte Inhaltsverschlankung bei gleichbleibender Packungsgröße und stabilem Preis.<br />
 
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-06-21T13:16:30Z</published>
        <updated>2010-06-21T13:16:30Z</updated>
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                &raquo;For those about to rock, we salute you&laquo;:<br />
<br />
<blockquote>Ich gehöre ja zu jenen, und habe immer zu jenen gehört, die der Auffassung sind und waren, dass es in der Breite geboten ist, ja, die unbedingte Notwendigkeit besteht, den Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft, deren Intention das Rocken ist, einen herzlichen Gruß zu entbieten.</blockquote><br />
 
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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-06-07T10:16:49Z</published>
        <updated>2010-06-19T14:38:34Z</updated>
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        <title type="html">Gürtel (für ein Jahrzehnt) enger schnallen (mit Nachträgen)</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die Kürzung der Staatsausgaben um ein Prozent des Bruttosozialproduktes führt in der aktuellen Situation &mdash; <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/06/06/lost-decade-here-we-come/" title="Paul Krugman: The Conscience of a Liberal: Lost Decade, Here We Come">grob geschätzt</a> &mdash; zu einer Verschlimmerung der Arbeitslosigkeit um 0,75%, reduziert dafür die Schuldenlast in der Zukunft um weniger als ein halbes Prozent des Bruttosozialproduktes. <br />
<br />
Welche Folgen es hat, wenn man dem &raquo;zarten Pflänzchen&laquo; (O-Ton Merkel) die Wurzeln kappt, hat uns Japan in den 90ern vorgemacht. Wirtschaftswissenschaftler bezeichnen das, was folgte, als &raquo;verlorenes Jahrzehnt&laquo; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lost_Decade_%28Japan%29" title="Wikipedia (en): Lost Decade (Japan)">(&raquo;Lost Decade&laquo;).</a><br />
<br />
<blockquote>Wir steigen jetzt, nach der Bewältigung der Krise, in die Exit-Strategie ein.<br />
<br />
&mdash; Angela Merkel, 7. Juni 2010</blockquote><br />
<br />
Krugman scheint nicht ganz so überzeugt davon, dass die Krise schon bewältigt ist, und argumentiert, dass sich Konjunkturmaßnahmen immer noch so sehr lohnen, dass ihr Einfluss auf die Staatsverschuldung langfristig vernachlässigbar ist:<br />
<br />
<blockquote>So how much we spend on supporting the economy in 2010 and 2011 is almost irrelevant to the fundamental budget picture. Why, then, are Very Serious People demanding immediate fiscal austerity?<br />
<br />
The answer is, to reassure the markets — because the markets supposedly won’t believe in the willingness of governments to engage in long-run fiscal reform unless they inflict pointless pain right now. To repeat: the whole argument rests on the presumption that markets will turn on us unless we demonstrate a willingness to suffer, <strong>even though that suffering serves no purpose.</strong><br />
<br />
&mdash; <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/06/07/madmen-in-authority/" title="Paul Krugman: The Conscience of a Liberal: Madmen in Authority">Paul Krugman, 7. Juni 2010</a></blockquote><br />
<br />
Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass jetzt schon der Revisionismus losgeht. Die Ursache für alle aktuellen Probleme ist ja lt. Hans-Olaf Henkel und Konsorten die Staatsverschuldung Griechenlands. Dass die uns kaum jucken würde, wenn Portugal, Irland, Spanien, Italien usw. nicht als unmittelbare Folge der Finanzkrise auch in Schieflage geraten wären, wird dabei übergangen. Interessantes Argument von Bofinger <a href="http://www.phoenix.de/content/305256" title="Phoenix-Runde vom 3. Juni 2010">in einer der schönsten Phoenix-Runden des letzten Jahres</a>: vor der Finanzkrise war der deutsche Staatshaushalt ausgeglichen, die Neuverschuldung ist praktisch vollständig auf die Finanzkrise zurückzuführen (höhere Sozialausgaben, niedrigere Steuereinnahmen, Konjunkturprogramme wie die Abwrackprämie, Bankenrettungen). <strong>Wir</strong> zahlen also doch für <strong>Eure</strong> Krise.<br />
<br />
<blockquote>Wie kommt das eigentlich, dass unser Staat jetzt so hohe Defizite hat? Im Jahr 2008, bevor die Krise ausgebrochen ist, war ja alles im Gleichgewicht: da hatten wir genau so viel Einnahmen wie Ausgaben. Wenn jetzt die Ausgaben so viel höher als die Einnahmen sind, dann hat das ja nicht damit zu tun, dass mehr Geld für die Schwachen, für die Sozialhilfeempfänger ausgegeben wurde, sondern es hat damit zu tun, dass der Staat durch die Finanzmarktkrise massive Belastungen hat, dadurch dass Banken gerettet wurden, aber &mdash; das ist ganz wichtig, wenn man über diese Bankenrettung spricht &mdash; es wurden ja nicht in erster Linie die Banken gerettet, sondern die Bürger, die ihre Vermögen bei Banken und Versicherungen haben. Die sind ja gerettet worden, denn wenn die Banken nicht gerettet worden wären, dann wäre das ganze Geld bei den Banken weg gewesen. D.h., die staatlichen Mittel, die jetzt aufgewendet wurden, dienten in erster Linie den Menschen mit höheren Vermögen, mit höheren Einkommen und deswegen finde ich es völlig okay, dass dann auch diese Bürger einen höheren Teil der Belastung tragen als Bezieher von Arbeitslosengeld II. [&hellip;]<br />
<br />
Ich glaube, es ist wichtig, dass man jetzt diese Krise nicht zum Anlass nimmt, unseren Sozialstaat zu demolieren. Darin sehe ich eine riesengroße Gefahr und das ist ja auch eine Strategie, die man erkennen kann: man macht erst eine Schuldenbremse, dann senkt man massiv die Steuern, dann sagt man, jetzt hat man kein Geld mehr, und dann sagt man, man muss am Sozialstaat sparen. Das ist eine ganz gefährliche Strategie mit der man versucht, unseren Sozialstaat in einen Magerstaat umzuwandeln und ich sehe die große Gefahr, wenn man diesen Weg weitergeht &mdash; und wir sind diesen Weg im letzten Jahrzehnt schon gegangen &mdash; dass der Konsenz zur Marktwirtschaft in der breiten Öffentlichkeit schwindet. [&hellip;]<br />
<br />
Der Schuldenberg entstand durch drei Schübe: erstens: deutsche Einheit &mdash; großer Schub, der eben massiv die Verschuldung nach oben getrieben hat; war, glaube ich, unvermeidbar, oder? Die zweite Zunahme der Schulden fand statt in der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts, von 2000 bis 2005 &mdash; wissen Sie, warum? Nicht, weil der Staat seine Ausgaben erhöht hat, die hat er nämlich gesenkt, sondern weil wir massiv die Steuern gesenkt haben und der dritte Schub des Schuldenbergs war jetzt die Finanzmarktkrise &mdash; auch unvermeidbar. Von daher sind diese Schulden überhaupt nicht Ausdruck dessen, dass unser Staat nicht mit dem Geld umgehen kann &mdash; und wenn Sie mal die Staatsausgaben nehmen, bezogen auf die Wirtschaftsleistung, die so genannte Staatsquote, dann war die 1989 bei 48% und ist dann bis 2008 auf 44% gesenkt worden, was hundert Milliarden jährlich weniger bedeutet. Also das Bild des Verschwenderstaates ist schlichtweg falsch.<br />
<br />
&mdash; Peter Bofinger in der Phoenix-Runde vom 3. Juni 2010</blockquote><br />
<br />
Nachtrag, 15. Juni 2010: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5882" title="NachDenkSeiten: Das Falsche – zur falschen Zeit am falschen Ort">Die NachDenkSeiten zitieren Heiner Flassbeck:</a><br />
<br />
<blockquote>Das sogenannte Sparprogramm der schwarz-gelben Regierung wird in die Geschichte eingehen. Aber nicht als der endgültige Durchbruch in Sachen Staatsverschuldung, sondern als Beginn einer verlorenen Dekade. [&hellip;]<br />
<br />
Ohne einmal links oder rechts zu schauen, ohne die internationalen Warnungen, wie sie zuletzt der amerikanische Finanzminister Tim Geithner in Berlin in aller Deutlichkeit ausgesprochen hatte, noch einmal hören zu wollen, hat sich die Bundesregierung ein Wochenende lang aufs staatliche Sparen gestürzt und „das größte Sparprogramm der deutschen Geschichte“ geboren. Dieses Programm ist aber nicht nur, wie viele beklagen, ungerecht, einseitig und Ausdruck reinster Klientielorientierung. Nein, <strong>dieses Programm ist weltwirtschaftlich einer der größten Fehler, die je gemacht wurden.</strong> [&hellip;]<br />
<br />
Deutschland macht mit diesem Paket unbeirrt weiter, was es seit 30 Jahren als allein selig machend erkannt hat, obwohl es in der Europäischen Währungsunion damit gerade mal wieder gegen die Wand gefahren ist: Es schnallt selbst den Gürtel enger und macht die Handelspartner zu Schuldnern. Wenn sie dann zu viele Schulden haben, zeigt man mit Fingern auf sie und fordert sie auf, doch das Gleiche wie Deutschland zu tun. Die kleine logische Hürde, dass es schlicht unmöglich ist, dass alle ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Leistungsbilanzüberschüsse haben, kümmert uns nicht. Wir werden uns doch bei ideologisch bedeutsamen Fragen nicht von der Logik stören lassen.<br />
<br />
So ist das Ergebnis ganz einfach. Die Europäer gehen gemeinsam in die Deflation, weil überall der Gürtel enger geschnallt und Löhne gesenkt werden. Die kurzfristigen Gewinne an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Rest der Welt durch die Lohnsenkung und den schwachen Euro werden sie eine Weile in dem Glauben bestärken, den richtigen Weg gefunden zu haben. Dann, wenn es eigentlich schon endgültig zu spät ist, werden sie sich noch über die Aufwertung des Euro freuen, der steigt, weil die ganze restliche Welt einschließlich Chinas zum Superschuldner des Eurolandes geworden ist. Erst in der großen Krise des Jahres 2015 werden sie endgültig feststellen, dass dieses Europa keine Zukunft hat. Dann wird man den einfachen Menschen in Deutschland, die schon 15 Jahre keinerlei Einkommenszuwachs und keinen Konsumzuwachs mehr gesehen haben, wieder erklären, dass sie zu lange über ihre Verhältnisse gelebt haben.</blockquote><br />
<br />
Ich bin ja so gespannt, wer Recht behält: (wieder mal) Krugman, Bofinger &amp; Flassbeck &mdash; oder (ausnahmsweise) die, die uns auch die letzte(n) Krise(n) eingebrockt haben.<br />
<br />
Nachtrag, 19. Juni 2010: <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/06/17/magical-thinking-at-the-ecb/" title="The Conscience of a Liberal: Magical Thinking at the ECB">Wieder Krugman</a>:<br />
<br />
<blockquote>And the march to a lost decade continues. [&hellip;] I’m getting a very bad feeling about the world’s economic prospects.</blockquote><br />
 
            </div>
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        <dc:subject>Geld regiert die Welt</dc:subject>
<dc:subject>Politik</dc:subject>
<dc:subject>Propaganda</dc:subject>
<dc:subject>Weltwirtschaftskrise 2.0</dc:subject>

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            <name>Marc</name>
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        <published>2010-06-08T11:19:50Z</published>
        <updated>2010-06-18T00:12:28Z</updated>
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        <title type="html">Netz vergauckelt (mit Nachträgen)</title>
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                Wäre ich <a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/06/ein-gaukler-fur-alle.html" title="Ad Sinistram: Ein Gaukler für alle">einer</a> <a href="http://www.fixmbr.de/ich-lass-mich-nicht-vergauckeln/" title="F!XMBR: Ich lass mich nicht vergauckeln">jener</a> <a href="http://www.nachdenkseiten.de/" title="NachDenkSeiten">linken</a> <a href="http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2010/06/gauck-die-linke-und-rot-rot-grun.html" title="Oeffinger Freidenker: Gauck, die Linke und rot-rot-grün">Blogger</a>, die jeden Tag eine Wall of Text zur politischen Bildung ihrer Leser raushauen, wäre ich unglaublich frustriert darüber, wie die Netzgemeinde sich jetzt in Massen für den, von der SPD viral vermarkteten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke" title="Wikipedia: Atlantik-Brücke">Atlantikbrückengauck</a> mobilisieren lässt &mdash; wohl in der Hoffnung, schwarz-geld damit mal so richtig eins auszuwischen.<br />
<br />
Würde der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalstiftung" title="Wikipedia: Deutsche Nationalstiftung">Deutschnationalgauck</a> tatsächlich gewählt, wäre das natürlich ein herber Schlag für schwatz-gelb. Aber er muss gar nicht gewählt werden, um seine wichtigste Funktion zu erfüllen: den Abstand zwischen rosa-grün und rot zu vergrößern und eine linke Mehrheit in noch weitere Ferne rücken zu lassen. Merkt Ihr eigentlich noch was? Wie könnt Ihr gleichzeitig auf der einen Seite Hartz IV und das Sparpaket Scheiße finden und auf der anderen Seite dem Kandidaten der Bildzeitung hinterher rennen?<br />
<br />
Egal wen die Vertreter unserer Oberschicht zum Grüßaugust küren, er wird nicht mein Präsident sein, sondern ihrer.<br />
<br />
<strong>Lothar Dombrowski for President.</strong><br />
<br />
PS: Wo ich mich gerade so schön aufrege&hellip; wenn ich in der Tagesschau über das Sparpaket höre, dass &raquo;Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die stärksten Kürzungen hinnehmen muss&laquo;, könnte ich kotzen. Als müsste sie auf ihre Lachsschnittchen verzichten. <br />
<br />
Noch ein PS: Witzig, Lothar Dombrowski hat tatsächlich seine Kandidatur angekündigt. Es wird sich doch ein Teilnehmer der Bundesversammlung finden lassen, der ihn vorschlägt, oder?<br />
<br />
Und noch ein PS: <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2840/yes-we-gauck-das-sommermarchen-vom-besseren-kandidaten" title="Spiegelfechter: Yes we Gauck? Das Sommermärchen vom besseren Kandidaten">&raquo;Yes we Gauck? Das Sommermärchen vom besseren Kandidaten&laquo;</a> vom Spiegelfechter. Da hab ich doch gerne geflattrt.<br />
<br />
Nachtrag vom 16. Juni 2010: <a href="http://www.fixmbr.de/joachim-gauck-ist-die-personifizierung-des-leipziger-parteitages-der-cdu-und-des-fdp-parteiprogramms/" title="F!XMBR: Joachim Gauck ist die Personifizierung des Leipziger Parteitages der CDU und des FDP-Parteiprogramms">Joachim Gauck ist die Personifizierung des Leipziger Parteitages der CDU und des FDP-Parteiprogramms</a> (F!XMBR)<br />
<br />
Nachtrag vom 18. Juni 2010: <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2930/gauck-hype-welcher-gauck-hype" title="Spiegelfechter: Gauck-Hype? Welcher Gauck-Hype?">Jens Berger belegt die erwähnte virale Vermarktung</a>.<br />
 
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<dc:subject>Politik</dc:subject>
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            <name>Marc</name>
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        <published>2009-10-29T11:30:45Z</published>
        <updated>2010-06-07T14:23:10Z</updated>
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                <a href="http://www.norbertbehr.de/" title="Homepage: Norbert Behr">Norbert Behr</a> übersetzt den Amtseid der Bundeskanzlerin für <a href="http://www.wdr5.de/nachhoeren/politikum.html" title="Podcast: WDR 5 Politikum">Politikum</a> (WDR 5) in eine Sprache, die selbst ich verstehe:<br />
<br />
<blockquote>Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle der deutschen Wirtschaft widmen, ihre Renditen mehren, den Sozialstaat von ihr wenden, die Exportweltmeisterschaft wahren und die Gesetze des Marktes verteidigen, meine Klientel gewissenhaft bedienen und Gerechtigkeit gegenüber jeder nennenswerten Lobby üben werde.</blockquote><br />
<br />
Danke.<br />
 
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        <dc:subject>Politik</dc:subject>
<dc:subject>Postdemokratie</dc:subject>
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