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Samstag, 29. Januar 2011
Herrrenmode
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Danke fürs Gespräch, liebe ZDF.reporter
Ich möchte mich auf diesem Weg herzlich für den Beitrag über »Hasch-Plantagen« bedanken, der heute in der Sendung »ZDF.reporter« (sic!) ausgestrahlt wurde. Insbesondere dafür, dass man einen Menschen als »Experten du jour« präsentiert hat, der die Aussage traf, dass die Unterscheidung zwischen »weichen« und »harten« Drogen aufgrund des höheren THC-Gehaltes moderner Rauchhanfzüchtungen gar nicht mehr gültig sei.
Der Beitrag hat wohl jedem Kiffer, egal ob ehemalig oder noch aktiv, nochmal in Erinnerung gerufen, was man von der Kompetenz von »ZDF.reportern« und ihren Experten zu halten hat.
Interessanterweise konnte jeder, mit dem ich mich jemals darüber unterhalten habe, folgende Aussage bestätigen: Wann immer das Fernsehen über ein Thema berichtet, mit dem ich mich auskenne, stelle ich fest, dass die vermittelten »Informationen« verkürzt, verdreht, verfälscht oder schlicht erfunden sind. Jeder Zocker, der mal einen Bericht über sog. »Killerspiele« gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Ich hab den Verdacht, dass man daraus eine allgemeingültige Regel ableiten kann.
Liebe »ZDF.knechtkinder«, konzentriert Euch doch bitte auf Eure Kernkompetenz und schürt noch ein bisschen Schweinegrippenpanik oder Demographieangst. Danke.
Der Beitrag hat wohl jedem Kiffer, egal ob ehemalig oder noch aktiv, nochmal in Erinnerung gerufen, was man von der Kompetenz von »ZDF.reportern« und ihren Experten zu halten hat.
Interessanterweise konnte jeder, mit dem ich mich jemals darüber unterhalten habe, folgende Aussage bestätigen: Wann immer das Fernsehen über ein Thema berichtet, mit dem ich mich auskenne, stelle ich fest, dass die vermittelten »Informationen« verkürzt, verdreht, verfälscht oder schlicht erfunden sind. Jeder Zocker, der mal einen Bericht über sog. »Killerspiele« gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Ich hab den Verdacht, dass man daraus eine allgemeingültige Regel ableiten kann.
Liebe »ZDF.knechtkinder«, konzentriert Euch doch bitte auf Eure Kernkompetenz und schürt noch ein bisschen Schweinegrippenpanik oder Demographieangst. Danke.
Montag, 11. Mai 2009
Die geheime Zutat von Coca-Cola
Donnerstag, 9. April 2009
Wir lieben Lebensmittel: ESL-Bio-Milch
Die bei Edeka lieben Lebensmittel?
Ich liebe frische Milch. Ich hab kürzlich im örtlichen Edeka Milch gekauft. Wegen der Diskussion um ESL-Milch griff ich kurzerhand zur Bio-Milch. Beim Einräumen in den Kühlschrank bemerkte ich dann neben dem Bio-Siegel den Aufdruck »Hält extra lange frisch«.

Auf die Frage, warum Edeka dieses Produkt anbietet, antwortete man mir, dass — außer Landliebe-Milch, die ja bis vor kurzem noch »traditionell« mit GM-Futter hergestellt wurde — alle anderen Milchsorten bei Edeka »bedingt durch eine generelle [Hervorhebung im Original] Umstellung der Molkereien nur noch als sogenannte ESL- oder längerfrische Milch auf dem Markt erhältlich« seien.
Genau. Die Molkereien stellen aus reiner Gemeinheit auf ESL-Milch um, obwohl der Kunde diese Milch eigentlich gar nicht haben will. Dass davon einzig der Einzelhandel profitiert, der sich Logistikaufwand spart, spielt bei dieserVerbraucherverarsche Umstellung nicht die geringste Rolle. Edeka hat als größte Einzelhandelskette Deutschlands ja leider keinen Einfluss auf die Produkte, die sie kaufen und weiterverkaufen.
Dass die Kunden keine ESL-Milch haben wollen, schließe ich übrigens aus der Tatsache, dass sie nicht als solche beworben wird. Würden Kunden ESL-Milch verlangen, würden die Händler sicher dafür Sorge tragen, dass auf der Verpackung auch ganz dick »ESL-Milch« drauf steht. Sie verkaufen dieses Produkt aber bewusst als »Frischmilch«, weil sie (vermutlich zurecht) darauf spekulieren, dass viele Kunden den Unterschied (noch) nicht kennen.
Nachtrag, 22. April 2009: aus »Aufrüstung im Milchkrieg« bei »Ware: Lüge«:
Nachtrag, 30. April 2009: »Schweigen im Blätter-Walde« bei »Ware: Lüge«:
Ich liebe frische Milch. Ich hab kürzlich im örtlichen Edeka Milch gekauft. Wegen der Diskussion um ESL-Milch griff ich kurzerhand zur Bio-Milch. Beim Einräumen in den Kühlschrank bemerkte ich dann neben dem Bio-Siegel den Aufdruck »Hält extra lange frisch«.

»Frische« Vollmilch von »Edeka Bio Wertkost«
Auf die Frage, warum Edeka dieses Produkt anbietet, antwortete man mir, dass — außer Landliebe-Milch, die ja bis vor kurzem noch »traditionell« mit GM-Futter hergestellt wurde — alle anderen Milchsorten bei Edeka »bedingt durch eine generelle [Hervorhebung im Original] Umstellung der Molkereien nur noch als sogenannte ESL- oder längerfrische Milch auf dem Markt erhältlich« seien.
Genau. Die Molkereien stellen aus reiner Gemeinheit auf ESL-Milch um, obwohl der Kunde diese Milch eigentlich gar nicht haben will. Dass davon einzig der Einzelhandel profitiert, der sich Logistikaufwand spart, spielt bei dieser
Dass die Kunden keine ESL-Milch haben wollen, schließe ich übrigens aus der Tatsache, dass sie nicht als solche beworben wird. Würden Kunden ESL-Milch verlangen, würden die Händler sicher dafür Sorge tragen, dass auf der Verpackung auch ganz dick »ESL-Milch« drauf steht. Sie verkaufen dieses Produkt aber bewusst als »Frischmilch«, weil sie (vermutlich zurecht) darauf spekulieren, dass viele Kunden den Unterschied (noch) nicht kennen.
Nachtrag, 22. April 2009: aus »Aufrüstung im Milchkrieg« bei »Ware: Lüge«:
Was soll also dieser Betrug am Kunden?
Molkerei- und Handelskonzerne können dem Kunden nun auch während eines Lieferstreiks der Milchbauern mehrere Wochen lang(!!) »Frischmilch« anbieten und dabei die Milchbauern massiv unter Druck setzen. Nur sehr wenige Milchbauern sind in der Lage, einen solch langen »Milchstreik« zu überleben. Ausserdem bringt diese moderne Manipulation des Naturproduktes »Milch« noch eine weitere Gefahr mit sich: Man kann »Frischmilch« in der ESL-Version nun auch billigst aus Osteuropa importieren, ohne das diese »Milch« nach 2-3 Tagen Autobahnfahrt als Sauermilch bei den Verarbeitern ankommt.
Die Kunden haben keine Wahl: Die Milchregale werden fast ausschließlich mit künstlicher »Frischmilch« aus ESL-Produktion gefüllt. Die herkömmliche Frischmilch wird nur noch zu überhöhten Preisen als »Bio-Milch« angeboten.
In gewisser Weise ohne Skrupel zu recht: Verglichen mit der neuen ESL-Milch ist die herkömmliche industriell hergestellte Frischmilch tatsächlich »Bio«.
Im Jahr 2007 betrug der Martanteil der ESL-Milch noch 1-2%. Nach dem Lieferstreik der Milchbauern 2008 wurde dieser Anteil schrittweise auf über 98% Ende 2008 erhöht.
Nachtrag, 30. April 2009: »Schweigen im Blätter-Walde« bei »Ware: Lüge«:
In den EU-Gremien haben die Konzerne Dank ihrer Lobbyisten durchgesetzt, dass die Milchquoten nicht etwa gesenkt, sondern sogar noch erhöht werden. Nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU.
Freuen wir uns also darauf, in den nächsten Jahren nur noch Milch aus »EU-Herstellung« angeboten zu bekommen. Irgendwo in einer albanischen oder rumänischen Bruchbude abgefüllt, nach Deutschland gekarrt und hier von den Molkereikonzernen als »Qualitätsprodukt« in die Supermarktregale gestellt.
Die Medien werden im Auftrag dieser Konzerne ihre »Pressefreiheit« wahrnehmen und weiterhin für Actimel & Co Werbung machen.
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Zum Wohlsein!

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