»Themes« (Schemata?) sind was feines. Früher hatten wir zwei »Themes« zur Auswahl: wir konnten uns beim Kauf eines Monitors zwischen »grün« und »bernstein« entscheiden.
Dann kamen die Klickibunti-Computer und jedes zweite Programm ließ uns aus Paletten unsere Lieblingsfarben auswählen. Wer das ausprobierte, lebte danach eine nicht genau definierte, aber kurze Zeit mit dem visuellen Obstsalat auf dem Bildschirm – optische Heterogenität kann die Orientierung erleichtern, muss aber nicht – bevor er oder sie zu den Voreinstellungen zurück kehrte. Unser territoriales Bedürfnis ließ sich einfacher und ansprechender mit einer schlichten Hintergrundgrafik befriedigen.
Die »Themes« von heute geben dem Benutzer immer noch die Illusion, auf das Geschehen in seinem Computer (oder »Händi« oder wo auch immer »Themes« Einsatz finden) Einfluss zu haben, auch wenn sich das darauf beschränkt, aus einer Liste von vorgegebenen Kombinationen von Farben, Grafiken und Klängen die am wenigsten abstoßende Kombination auszuwählen.
Anscheinend gibt’s jetzt in den USA auch eine Textverarbeitung für Drehbücher, die mit Themes arbeitet. Irgendwer hat da den Standard-Hollywood-Film eingeladen und dann das »Hitchhiker«-Theme ausgewählt. Und rausgekommen ist der Standard-Hollywood-Film in Hitchhiker-Farben, mit Hitchhiker-Grafiken und Hitchhiker-Klängen.
Nachtrag, 15. März 2023: Produzenten, Drehbuchautor und Regisseur des Films gehörten, zusammen mit allen Verantwortlichen bei Disney, zu den ersten, die an die Wand gestellt wurden, als die Revolution kam.


Ich hab daran zu knabbern, dass ich mir gestern einen Blogkommentar und eine Instant Message verkniffen hab. Die Idee, im Blog der Lebensgefährtin eines Terrorismusverdächtigen, die ihre Erfahrungen mit der (zeitweise ziemlich stümperhaften) Rundumüber
Aufgenommen: Okt 20, 15:09