Wir wissen spätestens seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008, dass wir eine globale Finanzblase haben. Deren Ursachen liegen in der virtuellen Vermehrung von Geld, das realwirtschaftlich nicht existiert. Und in der Anhäufung von Vermögen bei einem kleinen Teil der Weltbevölkerung. Es gibt Kapital, das weder verbraucht noch investiert werden kann und das dennoch profitable Anlagemöglichkeiten sucht. Es ist egal, ob dies zahlungsunfähige US-Hausbesitzer, irische Banken oder der griechische Staat sind.
Die Bevölkerung in Griechenland wird also gezwungen, den Gürtel immer enger zu schnallen, damit Zahlen im Computer von einem Konto aufs andere wandern können - für Geldwerte, die niemals bei realen Menschen zur Befriedigung realer Bedürfnisse ankommen.
Hervorhebung von mir, der Rest von Miltiadis Oulios. Danke.



Nicht, dass wir das nicht schon vorher wussten, aber manchmal ist es wichtig sich nochmal die doch recht einfachen Zusammenhänge klar zu machen.
Ich kann schon fast bildlich die große Blase sehen die sich langsam über den Planeten bewegt und überall Geld, Lebensfreude und Energie absaugt. Irgendwie muss ich da an die “Dinger” aus Krieg der Welten denken... oder an die Quallen aus Spongebob.