


Sportskanone (Typ HQ-7) in Peking
Quelle: tagesthemen vom 4. August 2008
Quelle: tagesthemen vom 4. August 2008
Nachtrag, 8. August 2008: Aus dem taz-Kommentar »Lasst den Fernseher aus!« von Philipp Gessler:
Wenn schon die politische Spitze der freien Welt das böse Propaganda-Spiel der chinesischen Diktatur mitmacht, boykottieren wir es! Wir schauen im Fernsehen keine einzige Minute dieser schlimmsten Spiele seit der unseligen Veranstaltung von 1936 in Berlin. […]
Natürlich sind die Olympischen Spiele schon lange vor allem ein großes Geschäft. Doch in Peking ist diese Kommerzialisierung besonders abstoßend, weil davon nur die oberen Zehntausend im Reich der 1,2 Milliarden Menschen profitieren. Sie sind nichts weiter als ein ekelhaftes Geschäft internationaler Konzerne, weltweit operierender Medien-Mogule, korrupter Sport-Funktionäre und zynischer Parteikader. Wer von den Sportlern, ihren Verbandsvertretern oder hiesigen Politikern einen Boykott der Spiele erwartet, der sollte lieber selbst mit gutem Beispiel vorangehen - und seinen Fernseher aus lassen.


