In Kanada sinken die Umsätze der Plattenindustrie: Napster ist schuld. In Europa steigen die Umsätze der Plattenindustrie: Napster ist schuld. Dabei müsste der Marktanteil von Napster beim P2P-Sharing doch ständig sinken, wenn man die zahlreichen Alternativen betrachtet, die in den letzten Monaten entstanden sind.
Das Lastproblem, das dadurch entsteht, dass täglich neue Nutzer entdecken, dass man das Internet dufte zum Saugen von Charthits und Futurama-Episoden nutzen kann, während gleichzeitig alte Nutzer mehr Bandbreite bekommen und damit gleich ganze CDs oder Filme ziehen, hat das Internet mal wieder durch die Multiplikation des Angebots gelöst.
Nachdem MP3z jahrelang von mehr oder weniger geheimen Websites und FTP-Servern gesaugt wurden, gelang es Napster als erstem Tool im großen Stil auf den Desktops der Windows-Gemeinde zu landen und damit eine kritische Masse zu schaffen für die Akzeptanz von »Peer-2-Peer File Sharing«, also dem Austausch von Dateien unter den Teilnehmern eines Dienstes. Die große Diskussion um das bevorstehende Verbot von Napster, die durch alle Medien lief, vergrößerte die Popularität noch - auch wenn sie teilweise bizarre Absurditäten (wie z.B. www.stopnapster.com) hervorgebracht hat.
Inzwischen filtert Napster rigoros viele Titel aus dem Angebot und gibt so zahlreichen Konkurrenzdiensten die Möglichkeit, frustrierte Napster-Nutzer zu befriedigen. MusicCity ist da vermutlich der Anwärter mit den besten Chancen auf den nächsten Rechtsstreit, sperrt mich als Windows-lose Randgruppe aber aus.



Wenn jemand im August 2007 einen Blogeintrag über Napster aus dem Juni 2001 folgendermaßen zu kommentieren versucht... NAPSTER...Musik mit Vefallsdatum [sic!] braucht kein Mensch...da musst du ewig weiterlöhnen, um deine “gekaufte” Musik au
Aufgenommen: Aug 30, 18:54