Man sucht sich einen Job bei einem Online-Casino, besorgt sich dort Zugriff auf einen Account, der die Hole Cards (die verdeckten Karten) der anderen Spieler sehen kann — das sind genau die Accounts, die laut der bisherigen Versicherungen aller Online-Casinos überhaupt gar nie nich existieren — und trifft mit diesem Zusatzwissen halt in jeder Hand und in jeder Situation die perfekte Entscheidung: man legt hin, wenn man nicht gewinnen kann, man blufft, wenn kein Gegner callen kann, man raised, wenn man die beste Hand hat, egal wie schwach sie ist.
Sowas lässt sich ohne Kenntnis der verdeckten Karten natürlich schwer oder gar nicht nachweisen. Der Dauergewinner könnte ja einfach gut sein oder Glück haben oder beides. Es sei denn, es findet sich eine Petze im Online-Casino, die einem der Beschissenen Excel-Dateien mit den vollständigen Daten mehrerer Tourniere, bei denen der gleiche Bescheißer aktiv war, zukommen lässt. Dateien, in denen neben allen Hole Cards auch die IP-Adressen der Spieler und der Tournierbeobachter enthalten sind. IP-Adressen, von denen eine direkt ins Online-Casino weist.
So geschehen bei Absolute Poker, einem der größten Online-Casinos. (via Schneier on Security)
Samstag, 20. Oktober 2007
Wenn schon, dann richtig: So bescheißt man beim Online-Pokern
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Kommentare
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Ich denke wer wirklich Interesse an solch einem Spiel hat, der wird sich nicht dafür interessieren, wie man am Besten schummeln kann. Schließlich hat das Ganze auch mit einer gewissen Strategie zu tun und da will man doch auf ehrlicher Art und Weise besser sein als die anderen.
#1
Daniel
am
30.07.2009 08:44
(Antwort)


