Ich hab mal in die erste Folge von »Life on Mars« (Wikipedia, IMDB) reingesehen. Ich denke, ich werde mir diese BBC-Serie wohl auf DVD zulegen; die erste Staffel erscheint Anfang Mai auch in Deutschland und ist dann deutlich günstiger als ein Import aus dem Königreich.
Und »The Shield« (Wikipedia, IMDB) ist wieder da, gestern lief die erste Folge der neuen, sechsten Staffel.
Mittwoch, 4. April 2007
Life on Mars, The Shield
Dienstag, 3. April 2007
Silent Hunter-Downgrade, Canis Canem Edit (mit Nachtrag)
Nach meinen Erlebnissen mit der... äh... Preview-Version der U-Boot-Simulation Silent Hunter IV hab ich das noch originalverpackte Spiel zurückgehen lassen. Der Besuch bei Pirate Bay hat mir so über 50 Öhre erspart. Solange Spielehersteller ganz gezielt darauf spekulieren, dass Tests, die vor dem Erscheinen eines Spiels veröffentlicht werden, über Fehler großzügig hinwegsehen, weil die Tester davon ausgehen, dass sie halt noch nicht die fehlerbereinigte Endversion des Spiels vor sich haben, solange sich die Spielehersteller in der Gewissheit wiegen, dass Software vom Umtausch ausgeschlossen ist, was ihnen unbegrenzte Zeit zur Nachbesserung verschafft, solange sie unfertige Produkte auf den Markt werfen, die sie dann in aller Hektik auf einen halbwegs brauchbaren Stand bringen, der aber immer noch weit von etwas entfernt ist, wofür ich bereit wäre, hundert Mark und mehr hinzulegen (ja, bei sowas rechne ich immer noch gerne in Mark um), solange werde ich die Produkte stichprobenartig vor dem Aufreißen der Verpackung testen. Da bin ich doch lieber ein bisschen kriminell, als mich permanent verarschen zu lassen.
Verblüffenderweise habe ich inzwischen mehr Vertrauen zu Crackern als zu Spieleherstellern. Immer wenn ich ein neues Originalspiel installiere, frage ich mich, welche negativen Auswirkungen der Kopierschutz wohl auf mein Wintendo haben wird. Am liebsten ziehe ich direkt nach der Installation, noch vor dem ersten Starten, den No-CD-Crack einer etablierten Crew drüber. Es ist ja auch deutlich bequemer, nicht ständig mit CDs und DVDs hantieren zu müssen.
Zurück zu Silent Hunter... Aus den einschlägigen Foren, in denen die Diskussion zu SH4 tobt, hab ich eher zufällig von der Grey Wolves Expansion (GWX) für SH3 erfahren. Im Gegensatz zu SH4 läuft SH3 auch auf meinem Notebook, ist bereits auf einen relativ fehlerfreien Stand hochgepatcht und hat mich schon richtig viel Lebenszeit gekostet. GWX, eine von der SH-Community zusammengestellten Sammlung von Korrekturen, Erweiterungen und historischen Kampagnen, haucht der Simulation wirklich neues Leben ein. Mit Hilfe von Samples, unter anderem aus »Das Boot«, schafft SH3+GWX übrigens trotz der zwei Jahre alten Grafik deutlich mehr Atmosphäre als SH4. Eye Candy ist halt nicht alles.
Auf der PS2 hab ich mich ‘ne Weile an »Grand Theft Fahrrad« ausgetobt: Canis Canem Edit (»Hund frißt Hund«) aka Bully persifliert das Leben in einer amerikanischen Internatsschule. Ich fand es sehr lehrreich, mal »Grand Theft Auto ohne Blut« zu spielen... ich hatte viel Spaß dabei, es war ein sehr entspanntes Spielen, aber emotional war ich nicht bei der Sache. Ich habe seltsamerweise mehr Adrenalin im Kreislauf und in der Folge auch intensivere Erfolgserlebnisse, wenn ich — gefühlt — mein virtuelles Leben riskiere. Und das, obwohl die Spielmechanik genau die gleiche ist und man bei einer Kampfniederlage sowohl in GTA als auch in Bully wieder mit vollem Lebensbalken vor der nächsten Polizeistation oder einem Krankenhaus steht. Ich weiß nicht, wieso das so ist, aber es macht mich zum bekennenden Killerspieler. Trotzdem: Bully bzw. CCE ist recommended, wenn man auf Sandkastenspiele steht. Die Missionen sind überwiegend kurz und knackig, der Schwierigkeitsgrad ist vielleicht durchgängig etwas zu niedrig, aber dafür gibt’s im Spiel eine Freakshow und ein Irrenhaus — und welches andere Spiel bietet schon beides?
Mal sehen, ob FF12 noch vor Ostern ankommt.
Nachtrag, 8. April 2008: Na bitte, es geht doch... wenn man Ubisoft genug Zeit lässt — Silent Hunter 4 wurde in der unsäglich schlechten v1.0 vor über einem Jahr veröffentlicht — kriegen sie ein brauchbares Produkt hin. Auf dem Grabbeltisch hab ich die Pazifikvariante des U-Boot-Kults für kleines Geld gefunden, auf v1.4 gepatcht, ein bisschen gespielt und voller Freude festgestellt, dass die nervigsten Fehler behoben sind. Davon war ich so begeistert, dass ich sogar nochmal ein paar Euro für das eben erschienene Addon »U-Boat Missions« investiert hab — zusammen hab ich etwa 30 Euro bezahlt.
Schlau gemacht, Ubisoft: Ihr habt letztes Jahr eine Alpha-Version auf den Markt gebracht, Euch mit den Patches schön Zeit gelassen, die schlimmsten Bugs nur scheibchenweise behoben, aber dann doch pünktlich dafür gesorgt, dass SH4 schließlich spielbar war, als es auf der Softwarepyramide landete. Beachtliche Leistung! Immerhin habt ihr von mir noch etwa ein Drittel der Kohle kassiert, die ich freudig bezahlt hätte, wenn Ihr gleich ein halbwegs fertiges Spiel veröffentlicht hättet.
Natürlich ist das nackte SH4 immer noch relativ langweilig, aber dafür gibt’s ja die Subsimmer-Community: man installiert ein paar Mods (ich hab mich für die Kombination von »Trigger Maru Overhauled« und »Run silent, run deep« entschieden) und schon hat man ein richtig spannendes, anspruchsvolles Spiel, auf dem Schwierigkeitsgrad »100% Realismus« fast schon eine Simulation. Insbesondere die Überarbeitung des Karrieremodus und der historischen Kampagnen durch die verrückten Fans der Serie ist wirklich beeindruckend. Alle Achtung! All hands man your battle stations!
Verblüffenderweise habe ich inzwischen mehr Vertrauen zu Crackern als zu Spieleherstellern. Immer wenn ich ein neues Originalspiel installiere, frage ich mich, welche negativen Auswirkungen der Kopierschutz wohl auf mein Wintendo haben wird. Am liebsten ziehe ich direkt nach der Installation, noch vor dem ersten Starten, den No-CD-Crack einer etablierten Crew drüber. Es ist ja auch deutlich bequemer, nicht ständig mit CDs und DVDs hantieren zu müssen.
Zurück zu Silent Hunter... Aus den einschlägigen Foren, in denen die Diskussion zu SH4 tobt, hab ich eher zufällig von der Grey Wolves Expansion (GWX) für SH3 erfahren. Im Gegensatz zu SH4 läuft SH3 auch auf meinem Notebook, ist bereits auf einen relativ fehlerfreien Stand hochgepatcht und hat mich schon richtig viel Lebenszeit gekostet. GWX, eine von der SH-Community zusammengestellten Sammlung von Korrekturen, Erweiterungen und historischen Kampagnen, haucht der Simulation wirklich neues Leben ein. Mit Hilfe von Samples, unter anderem aus »Das Boot«, schafft SH3+GWX übrigens trotz der zwei Jahre alten Grafik deutlich mehr Atmosphäre als SH4. Eye Candy ist halt nicht alles.
Auf der PS2 hab ich mich ‘ne Weile an »Grand Theft Fahrrad« ausgetobt: Canis Canem Edit (»Hund frißt Hund«) aka Bully persifliert das Leben in einer amerikanischen Internatsschule. Ich fand es sehr lehrreich, mal »Grand Theft Auto ohne Blut« zu spielen... ich hatte viel Spaß dabei, es war ein sehr entspanntes Spielen, aber emotional war ich nicht bei der Sache. Ich habe seltsamerweise mehr Adrenalin im Kreislauf und in der Folge auch intensivere Erfolgserlebnisse, wenn ich — gefühlt — mein virtuelles Leben riskiere. Und das, obwohl die Spielmechanik genau die gleiche ist und man bei einer Kampfniederlage sowohl in GTA als auch in Bully wieder mit vollem Lebensbalken vor der nächsten Polizeistation oder einem Krankenhaus steht. Ich weiß nicht, wieso das so ist, aber es macht mich zum bekennenden Killerspieler. Trotzdem: Bully bzw. CCE ist recommended, wenn man auf Sandkastenspiele steht. Die Missionen sind überwiegend kurz und knackig, der Schwierigkeitsgrad ist vielleicht durchgängig etwas zu niedrig, aber dafür gibt’s im Spiel eine Freakshow und ein Irrenhaus — und welches andere Spiel bietet schon beides?
Mal sehen, ob FF12 noch vor Ostern ankommt.
Nachtrag, 8. April 2008: Na bitte, es geht doch... wenn man Ubisoft genug Zeit lässt — Silent Hunter 4 wurde in der unsäglich schlechten v1.0 vor über einem Jahr veröffentlicht — kriegen sie ein brauchbares Produkt hin. Auf dem Grabbeltisch hab ich die Pazifikvariante des U-Boot-Kults für kleines Geld gefunden, auf v1.4 gepatcht, ein bisschen gespielt und voller Freude festgestellt, dass die nervigsten Fehler behoben sind. Davon war ich so begeistert, dass ich sogar nochmal ein paar Euro für das eben erschienene Addon »U-Boat Missions« investiert hab — zusammen hab ich etwa 30 Euro bezahlt.
Schlau gemacht, Ubisoft: Ihr habt letztes Jahr eine Alpha-Version auf den Markt gebracht, Euch mit den Patches schön Zeit gelassen, die schlimmsten Bugs nur scheibchenweise behoben, aber dann doch pünktlich dafür gesorgt, dass SH4 schließlich spielbar war, als es auf der Softwarepyramide landete. Beachtliche Leistung! Immerhin habt ihr von mir noch etwa ein Drittel der Kohle kassiert, die ich freudig bezahlt hätte, wenn Ihr gleich ein halbwegs fertiges Spiel veröffentlicht hättet.
Natürlich ist das nackte SH4 immer noch relativ langweilig, aber dafür gibt’s ja die Subsimmer-Community: man installiert ein paar Mods (ich hab mich für die Kombination von »Trigger Maru Overhauled« und »Run silent, run deep« entschieden) und schon hat man ein richtig spannendes, anspruchsvolles Spiel, auf dem Schwierigkeitsgrad »100% Realismus« fast schon eine Simulation. Insbesondere die Überarbeitung des Karrieremodus und der historischen Kampagnen durch die verrückten Fans der Serie ist wirklich beeindruckend. Alle Achtung! All hands man your battle stations!
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