Bandbreite kann man nie genug haben. Unter diesem Motto stand schon unsere Internetanbindung in Krefeld: zweimal DSL3000 gebündelt per Multilink-PPP (das funktioniert natürlich nur mit einer geeigneten Gegenstelle, die mein Arbeitgeber netterweise zur Verfügung stellt). Downloads mit 600 KB/s find ich okay. In Saarbrücken mochte ich auf diesen Luxus nicht verzichten, also hab ich hier das gleiche Setup - allerdings mit sehr viel bescheideneren Ergebnissen.
Verwende ich eine der beiden DSL3000-Leitungen, liegt der Durchsatz im Schnitt bei 100 KB/s mit Peaks von 120 KB/s. Das ist schon mal deutlich weniger als die Hälfte der erwarteten Werte. Bündele ich beide Leitungen, bricht der Durchsatz noch stärker ein, auf etwa 80 KB/s, und nicht etwa pro Leitung, sondern 80 KB/s für beide Leitungen -- in erster Linie wohl dank der Tatsache, dass fast 10% der Päckchen irgendwo unter den Tisch fallen.
Weil ich im Moment eher selten in Saarbrücken bin und sich die Telekom ein bisschen stur stellt, ist die Situation seit Monaten unverändert. Ich hab schon x-mal bei der Telekom angerufen und das Problem geschildert. Ich hab schon mit zahlreichen mehr oder weniger kompetenten Technikern gesprochen. Ich hab immer erwähnt, dass ich das gleiche Problem auf zwei Leitungen sehe, auch wenn ich sie einzeln betreibe und abwechselnd mit ihnen teste. Ich hab wieder und wieder erklärt, dass ich den gleichen Aufbau bereits an anderen Leitungen erfolgreich und störungsfrei betrieben habe und dass ich die Kabel etc. bereits mehrfach getauscht habe. Ich hab gelegentlich darauf hingewiesen, dass ich in Krefeld weder Packet Loss hatte, noch mir jemals Fehler auf dem PPP-Device aufgefallen sind, und dass das in Saarbrücken jetzt plötzlich anders ist.
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Dienstag, 25. Januar 2005
DSL-Durchsatz-Frust
Samstag, 22. Januar 2005
Neues Spielzeug: Rio Karma
Bei der Suche nach einem Nachfolger für den Minidisc-Recorder hatte ich folgende Anforderungen:
Abspielen von MP3- und OGG-Dateien. Was anderes hab ich nicht und krieg ich auch nicht. Ob ein Player weitere proprietäre Formate (WMV oder RM oder AAC oder was weiß ich) abspielen kann, war mir schlichtweg egal.
Platz für Hundert oder mehr CDs in durchschnittlicher Qualität. Meine MP3s und OGGs reichen von 128 bis 320 kBit, teilweise VBR, je nachdem, was gerade »in« war, was ich gerade passend fand und was gerade zufällig an Plattenplatz zur Verfügung stand. Ich ging von 100 MB pro CD aus, also waren 10 GB die untere Grenze, damit kamen eh nur eine Hand voll Player mit Festplatte in die engere Wahl.
Der Player verträgt sich mit dem Betriebssystem meiner Wahl.
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Geschrieben von Marc
in Kabelfreak, Medienjunkie
um
02:43
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