Hmmm. Kernel 2.4.25 hat sich auf der VDR-Maschine eden nicht bewährt. Nach wenigen Stunden Betriebszeit traten sporadisch NFS-Fehler (»Stale NFS handle«) auf - damit war kein stabiler Betrieb möglich, also hab ich den Schritt zurück zu 2.4.22 gemacht und schon sind diese Probleme verschwunden. Leider hat das Update immer noch nix an den korrupten Aufnahmen mancher Privatsender geändert. Und ich muss mich wohl nochmal um die Codecs kümmern - ich hab .avi-Dateien gefunden, die ich vor dem Update abspielen konnte, jetzt aber erst mal nicht mehr.
Das Erfolgserlebnis des Tages: aus apostrophe wurde bong - und das völlig reibungslos. bong lief mit der alten Hardware jahrelang stabil, weigerte sich aber, zusätzliche Speicherriegel zur Kenntnis zu nehmen, und das Hantieren mit den wachsenden Datenmengen war nicht mehr unbedingt spaßig. Nach dem Umbau ist bong ein Athlon XP 2000 mit 512 MB RAM und ein paar hundert GB Plattenplatz (mit dem sie jetzt viel schneller reden kann), spielt Router zwischen den DSL-Strippen und dem lokalen Netz, Webproxy und NFS-/SMB-Fileserver. Totaler Overkill, aber man gönnt sich ja sonst nix.
Dienstag, 23. März 2004
Kernel-Downgrade, Hardware-Upgrade
Geschrieben von Marc
in Kabelfreak, Medienjunkie
um
04:45
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Sonntag, 21. März 2004
NetVista-Update, bigswifty, apostrophe, VDR-Update
So, die NetVistas machen jetzt dank esound auch Töne, wenn auch nur mit ein paar ausgewählten Audioquellen, die nicht nur über den esd abspielen können, sondern dabei auch die Environment-Variable EPLAYER berücksichtigen, die die Ausgabe auf das gerade genutzte Terminal umleitet. Gnome-Events und diverse Audioplayer funktionieren, für Video ist das Setup eh nicht geeignet (der NSC-Driver läuft hier z.Zt. nur mit ‘noaccel’, über’s Netz scheinen die Video-Erweiterungen von X11 nicht zu greifen und die NetVista-CPU hat nicht so furchtbar viel Spucke), ärgerlich ist aber, dass ich keinen Browser mit Ton versorgen konnte. Mit Mozilla-ähnlichen Browsern soll das zwar mit esddsp funktionieren, aber sobald das Flash-Plugin ein Applet mit Ton abzuspielen versucht, hängt der ganze Browser. Ohne esddsp wird das Applet zwar abgespielt, aber halt ohne Ton. Das wird noch.
Die neue Spielekonsole für die beste Lebensgefährtin von allen ist eingetroffen. apostrophe, die alte Spielekonsole und Workstation, war vor einigen Wochen mit einem Plattenfehler abgeraucht und für aktuelle Spiele eh nicht mehr ausreichend. Die neue Kiste bigswifty sorgt mit einem P4, reichlich RAM und so ‘ner ekligen neuen NVidia-Karte jetzt dafür, dass ihr »Trials of Atlantis« wieder Spaß macht. Die Grafikkarte ist, nebenbei erwähnt, in Debian/sarge anscheinend nur mit dem Closed-Source-Treiber zum Laufen zu bekommen, was dank des neuen nVidia-Installers aber nur wenige Minuten kostet.
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Die neue Spielekonsole für die beste Lebensgefährtin von allen ist eingetroffen. apostrophe, die alte Spielekonsole und Workstation, war vor einigen Wochen mit einem Plattenfehler abgeraucht und für aktuelle Spiele eh nicht mehr ausreichend. Die neue Kiste bigswifty sorgt mit einem P4, reichlich RAM und so ‘ner ekligen neuen NVidia-Karte jetzt dafür, dass ihr »Trials of Atlantis« wieder Spaß macht. Die Grafikkarte ist, nebenbei erwähnt, in Debian/sarge anscheinend nur mit dem Closed-Source-Treiber zum Laufen zu bekommen, was dank des neuen nVidia-Installers aber nur wenige Minuten kostet.
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Geschrieben von Marc
in Kabelfreak, Medienjunkie
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16:56
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Tags für diesen Artikel: a42.de, Linux, Medien, proprietäre Dateiformate, Retrocomputing, Videodiskrecording
Samstag, 13. März 2004
NetVistas als X-Terminals
Außer dem Computer und dem Netzteil wird nix geliefert, Compaq-USB-Tastaturen hab ich bei eBay für €9 bekommen - die machen einen sehr brauchbaren Eindruck für das Geld, ich hab schon mehr für weniger bezahlt (mein letztes Cherry-Keyboard war mein letztes Cherry-Keyboard) und bei Mäusen bin ich eh irgendwie auf Logitech festgenagelt (z.Zt. optisch, natürlich mit Kabel).
Die 32 MB reichen eigentlich für ein X-Terminal aber weil Swappen über NFS nicht so der Performancehit ist und man ja nie weiß, was man mal machen will, gönne ich den Boxen eine Speichererweiterung auf 64-96 MB – zwei Schrauben lösen, Innereien rausziehen, SDRAM draufstecken, zusammenschieben und zuschrauben. IBM erlaubt natürlich nur extrem teure Ersatzteile, aber mit etwas Glück tun auch ganz billige 66 MHz-Riegel.
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