Ich war gelinde gesagt überrascht, als ich heute in der Sneak Preview-Vorstellung meines Stammkinos, die ich schon wochenlang nicht mehr besucht hatte, einen Film von 1964 vorgesetzt bekam. »A Hard Day’s Night« war der erste der Beatles-Filme und wurde während der frühen Beatlemania-Welle ruck-zuck in schwarz-weiß runtergedreht.
Der Film erzählt einen Tag im Leben der Fab Four, damals noch im klassischen Pilzkopflook. Der Drehbuchautor verbrachte einige Tage mit den Beatles, um ein Gefühl für die Band und ihren Tagesablauf zu bekommen, und entwickelte daraus eine alberne Komödie, die das hektische Leben der vier beschreibt –- mit einem Zitat aus dem Film zusammengefasst: »A car and a room, and a train and a room, and a room and a room.«
Der Film läuft ab 5.7. in einer digital nachbearbeiteten Fassung in den Kinos, und wenn »Tomb Raider« tatsächlich so schlecht sein sollte, wie man sagt, ist »A Hard Day’s Night« für Beatles-Fans, die von der Nachbearbeitung nicht allzu viel erwarten, eine echte Alternative. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen.
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Donnerstag, 28. Juni 2001
Sneak Review: A Hard Day's Night
Mittwoch, 20. Juni 2001
Ein Kater und zwei DVDs
Bei genauer Prüfung dieser Seiten hab ich festgestellt, dass »Neu!« für ein echtes Blog deutlich zu wenig Trivialitäten enthält, also versuch ich’s mal mit einer neuen Rubrik: dem Tagebuch. Die Hauptrollen im heutigen, ersten Eintrag spielen ein Kater und zwei DVDs.
Wir haben ein neues, viertes Familienmitglied: ein Tierheim in der Umgebung hat uns mit einem neurotischen Kater versorgt, der seinen bisherigen Namen, Sascha, sichtlich nicht leiden kann. Ulli nennt ihn Kater, Niklas nennt ihn Asterix, ich komm nicht drüber hinweg, dass er kastriert ist: »Noballs« ist anderthalb Jahre alt, grau mit einer luchsähnlichen Gesichtszeichnung und einer rosa Nasenspitze.
Die ersten beiden Tage hat er fast durchgängig unter oder hinter irgendwas verbracht, gestern abend hat er zum ersten Mal richtig das Haus erkundet und heute scheint er schon seine zukünftigen Stammplätze zu beanspruchen. Ich hab ihn schon mehrere Male gekrault und erst ein halbes Dutzend Kratzwunden – das ist ein vergleichsweise guter Schnitt. Allerdings hab ich keinen Schimmer, wie ich ihn demnächst in die Transportbox kriegen soll, um ihn zum Tierarzt zu bringen. Ich schätze, für den Griff in den Nacken bleibt mir nur eine einzige Chance... Falls dies also auf absehbare Zeit der letzte Eintrag in meinem Blog sein sollte...
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Wir haben ein neues, viertes Familienmitglied: ein Tierheim in der Umgebung hat uns mit einem neurotischen Kater versorgt, der seinen bisherigen Namen, Sascha, sichtlich nicht leiden kann. Ulli nennt ihn Kater, Niklas nennt ihn Asterix, ich komm nicht drüber hinweg, dass er kastriert ist: »Noballs« ist anderthalb Jahre alt, grau mit einer luchsähnlichen Gesichtszeichnung und einer rosa Nasenspitze.
Die ersten beiden Tage hat er fast durchgängig unter oder hinter irgendwas verbracht, gestern abend hat er zum ersten Mal richtig das Haus erkundet und heute scheint er schon seine zukünftigen Stammplätze zu beanspruchen. Ich hab ihn schon mehrere Male gekrault und erst ein halbes Dutzend Kratzwunden – das ist ein vergleichsweise guter Schnitt. Allerdings hab ich keinen Schimmer, wie ich ihn demnächst in die Transportbox kriegen soll, um ihn zum Tierarzt zu bringen. Ich schätze, für den Griff in den Nacken bleibt mir nur eine einzige Chance... Falls dies also auf absehbare Zeit der letzte Eintrag in meinem Blog sein sollte...
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Geschrieben von Marc
in Lustmensch, Medienjunkie
um
01:28
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Sonntag, 17. Juni 2001
Review: Black Adder II - The Historic Second Series (DVD)
Auch wenn die Fortpflanzungsversuche von Prinz Edmund (auch bekannt als »The Black Adder«) in der ersten Staffel gänzlich erfolglos blieben, muss er es doch irgendwie geschafft haben, einen Stammbaum zu begründen, denn sein Nachfahre Lord Edmund Blackadder vergnügt sich sechzig Jahre später am Hof von Queen Elizabeth.
In der zweiten Staffel der britischen Comedy-Serie erleben wir Rowan Atkinson gänzlich frei von jeder Mr. Bean-Attitüde als arroganten und hinterlistigen Lord Blackadder, der zwischen 1558 und 1603 um die Gunst der infantilen und ständig kichernden Queenie Elizabeth ringt.
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In der zweiten Staffel der britischen Comedy-Serie erleben wir Rowan Atkinson gänzlich frei von jeder Mr. Bean-Attitüde als arroganten und hinterlistigen Lord Blackadder, der zwischen 1558 und 1603 um die Gunst der infantilen und ständig kichernden Queenie Elizabeth ringt.
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Samstag, 16. Juni 2001
Mit dem Herzen (und dem Magen) dabei
Döner Kebab und Gyros Pita gehören seit Jahren zu meinen Grundnahrungsmitteln und, egal wo ich wohne, ich sorge dafür, dass ich eine Quelle in Reichweite habe. Anfang des Jahres bin ich von Oberhausen nach Krefeld gezogen, genauer: nach Fischeln, um dort einem mürrischen Griechen zu begegnen.
Als ich zum ersten Mal in seinem Grill für mein leibliches Wohl sorgte, beging ich die Todsünde, außer einer Gyros Pita eine Gemüsefrikadelle aus der Auslage zu bestellen. Während er sie zubereitete, ließen seine Gesichtszüge keinen Zweifel an seiner Missbilligung meiner Wahl. Er begann zu erklären, dass er stolz auf das sei, was er hier selbst zubereite, aber diese Gemüsefrikadelle, diese ganzen Tiefkühlwaren, die verkaufe er nur, da sei er nicht mit dem Herzen dabei. Und bei diesen Worten schlug er sich mit der Faust mehrere Male vor die Brust.
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Als ich zum ersten Mal in seinem Grill für mein leibliches Wohl sorgte, beging ich die Todsünde, außer einer Gyros Pita eine Gemüsefrikadelle aus der Auslage zu bestellen. Während er sie zubereitete, ließen seine Gesichtszüge keinen Zweifel an seiner Missbilligung meiner Wahl. Er begann zu erklären, dass er stolz auf das sei, was er hier selbst zubereite, aber diese Gemüsefrikadelle, diese ganzen Tiefkühlwaren, die verkaufe er nur, da sei er nicht mit dem Herzen dabei. Und bei diesen Worten schlug er sich mit der Faust mehrere Male vor die Brust.
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Geschrieben von Marc
in Schwarzseher
um
23:03
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Tags für diesen Artikel: Gesundheit, Lebensmittel
Freitag, 15. Juni 2001
Review: The Black Adder - The Historic First Series (DVD)
In dieser Staffel gibt Atkinson einen trotteligen Black Adder mit Bean-Mimik, der als Sohn von Richard IV. an dessen Hof von 1485 bis 1498 um Güter, Titel und die Gunst eines Vaters kämpft, der sich nicht mal seinen Namen merken kann. Unterstützung enthält Edmund durch seinen Freund Percy (Tim McInnerny) und seinen Diener Baldrick (Tony Robinson) – wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
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