[Ich bin nicht ganz sicher, welche Teile dieses zehn Jahre alten Textes mir inzwischen peinlich sein sollten... ich übernehme ihn mal verbatim, nur die Verlinkungen mit der Wikipedia hab ich nachgetragen.]
Eigentlich war mein Weltbild seit meiner frühesten Jugend strikt naturwissenschaftlich geprägt. In Anlehnung an die bevorzugte Sachbuchreihe meiner Kindheit bezeichne ich es gerne als »
Was ist was?«-Weltbild. Ab und zu stieß ich aber auf Ideen, die mit meinem angelesenen Wissen eigentlich nicht vereinbar waren. Interessanterweise war irgendetwas in mir sehr effektiv im Verdrängen von Phänomenen, die meinem fundamentalistisch-
materialistischen Weltbild gefährlich werden konnten.
Jeder Realitätstunnel, jedes neurosemantische System ermuntert uns, irgend eine Bedeutung zu »sehen«, auf ganz bestimmte Signale zu achten. Die Astronomen, die (aus mathematischen Gründen) an einen zehnten Planeten hinter Pluto glauben, achten beispielsweise sehr genau auf etwaige Signale aus diesem Teil der Raum-Zeit. Ein Maler dagegen wird nach Signalen einer ganz anderen Raum/Zeit-Konstellation Ausschau halten. Ein Schriftsteller, besonders ein Dichter, wird sich eher für Klänge und Konnotationen interessieren als für rein visuelle Stimuli usw.
Jeder Realitätstunnel tendiert dazu, die Aufmerksamkeit und das Interesse für andere Arten von Signalen zu dämpfen. Ich ärgere mich, wenn ich vor der Schreibmaschine sitze und das Telefon klingelt. Bobby Fischer, der amerikanische Schachgroßmeister, unterbrach angeblich einmal eine politische Diskussion mit der gereizten Frage: »Was zum Teufel hat das eigentlich mit Schach zu tun?« Wie C.P. Snow sagte: Die meisten Künstler wissen nicht nur nicht, was das zweite Gesetz der Thermodynamik besagt, sondern schämen sich ihrer Unkenntnis nicht einmal - es ist einfach irrelevant für sie.
Gemäß den Imperativen der Besitzstandswahrung der Primatenneurologie wird ein Teil der Information nicht nur ignoriert, sondern aktiv unterdrückt. Abneigung, Ärger oder Lust, den Überbringer »schlechter Nachrichten« zu bestrafen, sind allgemein bekannte Verhaltensweisen unserer Spezies. Je bewußter wir uns dieser Neigungen sind und versuchen, dagegen anzukämpfen, um so eher werden wir wagen, unwillkommene Signale zu »suchen«, beispielsweise indem wir Zeitungen von Gruppierungen lesen, deren Realitätstunnel den unsrigen widersprechen, wie Bertrand Russell immer wieder empfohlen hat. Je mehr wir die uns innewohnenden Primatentendenzen ignorieren oder vergessen, um so leichter fallen wir in Fundamentalismus, Götzendienst und inquisitorische Verhaltensmodelle zurück. (Robert A. Wilson, Die neue Inquisition)
Für einen Anhänger eines wissenschaftlichen Weltbilds ist es natürlich besonders problematisch, wenn er plötzlich das Vertrauen zu »seiner Wissenschaft« verliert, weil sie offensichtlich gar nicht so objektiv ist, wie sie zu sein vorgibt. Natürlich wissen wir alle, daß vor langer Zeit große Wissenschaftler und Entdecker verspottet und ihre Werke unterdrückt, verboten oder verbrannt wurden, weil ihre unkonventionellen Theorien nicht in das bestehende wissenschaftliche Gefüge passten - aber daß in unserem Jahrhundert mit den gleichen Mitteln gekämpft wird, wenn die Meinungen unliebsamer Mitbewerber verunglimpft werden sollen, mag einen schon überraschen.
Die Wissenschaft hat weder die Wahrheit noch die Objektivität für sich gepachtet. Wissenschaftler sind Menschen und verhalten sich auch so.
Die Priester, die der Zitadelle, der wissenschaftlich-technologischen Elite unserer Zeit, dienen, werden bezahlt. Ihr Gehalt stammt zum überwiegenden Teil aus dem militärisch-wirtschaftlichen Komplex, der fast die ganze Welt besitzt und regiert und auch den Rest zu besitzen und zu regieren trachtet.
Die Zitadelle ist arrogant und sehr auf ihren Besitzstand bedacht. Immerhin ist sie ein Produkt des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts und hat viele Eigenschaften dieser Epoche in sich konzentriert, einschließlich anti-religiöser Vorurteile (denn sie mußte gegen die Kirche kämpfen, um ihre eigene Position in der Welt zu finden) und einer stillschweigenden Allianz mit der jeweiligen politischen Macht, die sie fördert und füttert. Wenn ich die Rangordnung der Mitglieder der Zitadelle als domestizierte Primaten betrachte — ein wissenschaftlicher und satirischer Begriff zugleich, den ich auch auf mich selbst und meine Freunde anwende - bin ich über ihren Kampf um Reviere weder erstaunt noch erschrocken. (Robert Anton Wilson: Die neue Inquisition)
Inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich es für einen Fortschritt halte, sagen zu können, daß ich viele Sachen einfach nicht weiß, nicht wissen kann. Bei kontroversen Themen versuche ich alle Positionen als mögliche Modelle in Betracht zu ziehen und dabei im Hinterkopf zu behalten, daß ein Modell, das ich für wahrscheinlicher halte, deshalb noch lange keine Wahrheit darstellt.
Es ist offensichtlich, daß jeder dogmatische Glaube um sich herum eine Schicht von Zweifel, Ablehnung und offener Skepsis aufbaut — gegen rivalisierende Überzeugungen. Der bornierteste Bibelfundamentalist zum Beispiel ist imstande, mit beißendem Spott die Wundertaten Buddhas anzugreifen. Der fanatischste Marxist wird zum Zyniker, wenn es um die Unfehlbarkeit des Papstes geht. Ayatollah Chomeini glaubte jedes Wort des Koran, sagte er — war aber durchaus Atheist, wenn es um die Verlautbarungen des State Department der USA ging. Das ist ein universelles Phänomen: Jeder Glaube, jede Überzeugung bewirkt notwendigerweise Zweifel oder Ablehnung gegenüber bestimmten Dingen außerhalb des Glaubens. Jeder Götze ist auf seinen Nebenbuhler eifersüchtig.
Weniger offensichtlich ist, daß auch der humorlose, besessene oder kreuzfahrende Skeptiker seinen (oder ihren) blinden Glauben hat, ein psychologisches Skotom, das unbewußt ist und daher nicht anerkannt wird. Etwas dogmatisch abzulehnen heißt zu behaupten, daß etwas unmöglich ist. Dies schließt jedoch stillschweigend den Anspruch der Kenntnis des gesamten Spektrums des Möglichen ein. In einem Jahrhundert, in dem jedes Jahrzehnt neue und schockierende wissenschaftliche Erkenntnis hervorgebracht hat, ist das in der Tat ein großer und kühner Wahn. Er setzt ein geradezu heldenhaftes Selbstbewußtsein und eine unglaubliche Unkenntnis über den Fortschritt des Intellekts innerhalb der letzten paar Jahrzehnte voraus.
Der einzige Ausweg aus dieser Falle ist, soweit ich es beurteilen kann, eine skeptische Haltung der eigenen Skepsis gegenüber, also das, was ich »neuen Agnostizismus« nenne. (Robert Anton Wilson: Die neue Inquisition)
Verschwörungstheorien sind Erklärungsversuche für gesellschaftliche Ereignisse oder Phänomene, die anders nur schwierig plausibel zu erklären sind.
Große Verschwörungen benötigen viele Mitwirkende, um Erfolg zu haben. Der Erfolg einer solchen Verschwörung scheint zweifelhaft. Allerdings sind die Verfechter einer großen Verschwörungstheorie nur schwer zu widerlegen.
Die Holocaust-Revisionisten behaupten, eine weltweite Verschwörung habe die Beweise [für sechs Millionen getötete Juden] gefälscht, an die die meisten Menschen in ihrer Naivität glauben.
Der Holocaust-Revisionismus kann im historischen Sinne schwerlich als »falsch« bezeichnet werden, denn er gehört nicht zum Historiker-Spiel — er lehnt die Regeln der Beweisführung ab, mit denen die Historiker spielen. Das leuchtet ein, wenn man ihn mit der These vergleicht, Präsident Richard Nixon habe nie existiert, und alle Beweise für eine derartige Figur seien von einer anderen weltweiten Verschwörung gefälscht worden. Weder die Holocaust-Revisionisten noch die Nixon-Revisionisten kann man widerlegen, da sie alle historischen Beweise, die für die Diskussion relevant wären, als gefälscht bezeichnen.
Ich halte es für das Klügste, den Holocaust-Revisionismus als seltsame Schleife zu definieren. Wenn man davon ausgeht, daß alle unbequemen Beweise eine Fälschung sind, öffnet man einem unendlichen Regreß Tür und Tor, denn logischerweise erhebt sich damit die Frage, ob nicht auch die Beweise für die Existenz der Holocaust-Revisionisten gefälscht sein könnten (mit anderen Worten: Haben Ethnomethodologen und andere Soziologen, die an Experimenten zur Sprengung von Realitätstunneln interessiert sind, Bücher, Pamphlete und so weiter..., die den Holocaust-Revisionismus als Experiment darstellten, möglicherweise gefälscht, um rauszukriegen, ob wir glauben würden, daß es tatsächlich Menschen gibt, die einen derartigen Unsinn verzapfen?) (Robert Anton Wilson: Die neue Inquisition)
Kleine Verschwörungen funktionieren schon mit wenigen Beteiligten, wenn es die richtigen Leute in den richtigen Positionen sind. Kleine Verschwörungen gab und gibt es ständig — und oft haben die Verschwörer ihr Ziel erreicht.
Die wahrhaft universelle Wunderpflanze Hanf zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Bis zum 19. Jahrhundert war sie der wichtigste Bio-Rohstoff des Planeten. Ihr Anbau ist inzwischen in den meisten westlichen Ländern verboten. Herer dokumentiert die Verschwörung, mit der — von Amerika ausgehend — der Hanfanbau 1937 kriminalisiert wurde. Offiziell wegen der berauschenden Wirkung. Die Wahrheit ist, daß moderne Ernte- und Verarbeitungsmethoden der Pflanze einen Siegeszug beschert hätten. Gesamte Industriebereiche waren bedroht, vom Hanf gleichsam überwuchert zu werden.
Eine Koalition der Konzerne Hearst (Holzpapierfabriken und Zeitungen) und DuPont / I.G. Farben (Chemiefasern und Arzneimittel), dazu Seilschaften von Staatsdienern und Polizeibeamten, die nach dem Fall der Alkoholprohibition von der Arbeitslosigkeit bedroht waren, setzten mit Täuschungen ein Gesetz gegen den Hanfanbau durch. Mit durchschlagendem Erfolg: Seitdem wurde die Hälfte aller amerikanischen Wälder (darunter auch Urwälder) gerodet, um Papier zu produzieren. Aus einem Hektar Hanf läßt sich aber fünfmal soviel Papier herstellen wie aus einem Hektar Wald. (Jack Herer: Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf)
Die Hanf-Verschwörung scheint aber immer noch nicht zu Ende zu sein. Obwohl der pharmazeutische Nutzen von Hanf längst bekannt ist, wehrt sich die Pharmaindustrie immer noch gegen entsprechende Forschungen. Der Grund: als Naturpflanze ist der Hanf nicht patentierbar, d.h. es ist damit lange nicht soviel Profit zu machen, wie mit Neuentwicklungen aus dem eigenen Labor. Medizinische Aspekte spielen für Pharmakonzerne höchstens eine untergeordnete Rolle.
Wenn man sich unser Gesundheitssystem betrachtet, könnte man manchmal fast den Eindruck bekommen, als wäre es ausschließlich nach marktwirtschaftlichen und bevölkerungsstrukturpolitischen Gesichtspunkten organisiert. Es scheint einen unausgesprochenen Konsens darüber zu geben, daß das Volk nicht zu krank werden darf, weil die volkswirtschaftlichen Kosten dadurch Überhand nehmen würden, es darf aber auch nicht zu gesund sein, da jede Verlängerung der Lebenserwartung den Zeitpunkt des Zusammenbruchs des Rentensystems vorverlegt.
Ich hänge [März 2007: hing!] der Theorie an, daß 5g
Vitamin C der Mindesttagesbedarf eines Erwachsenen ist. Der amerikanische Nobelpreisträger
Linus Pauling hat in meinen Augen vernünftig dargelegt, daß die propagierten »empfohlenen Richtwerte« viel zu niedrig sind.
Ein Argument das mich besonders beeindruckt hat: fast alle Säugetiere produzieren körpereigenes Vitamin C. Egal ob Maus, Elefant oder Pottwal - die Vitamin C-Konzentration im Blut aller dieser Tiere ist praktisch gleich. Die drei Ausnahmen unter den Säugetieren bilden eine südamerikanische Vampirfledermaus, die sich über das Blut ihrer Wirte mit ausreichenden Mengen an Vitamin C versorgt, das Meerschweinchen (bekanntermaßen ist Skorbut eine der häufigsten (die häufigste?) Todesursache der putzigen Tierchen) und der Mensch. Die Vitamin C-Konzentration im menschlichen Blut liegt bei der Versorgung mit den amtlich empfohlenen Richtwerten um Größenordnungen niedriger als bei allen anderen Säugetieren - dabei ist deren Körperchemie unserer sehr ähnlich.
Meanwhile, the largest-ever study of Vitamin C, involving 11348 men followed over a ten-year period concludes that »Men whose Vitamin C intake was the highest... had a 42% lower risk of death from heart disease, and a 35% lower risk of death from any cause.«
Under current FDA rules no manufacturer or seller of Vitamin C may mention this study to a prospective customer — but, amusingly, most history books still erroneously claim that the Holy Inquisition ended in 1819.
Some paranoid persons of Left and Right claim to find significance and complicity in the fact that the same few rich men seem to serve part of their lives as officers of the FDA and part as executives of the major pharmaceutical companies. Often, these men switch back and forth several times between selling expensive (and often dangerous) drugs for Eli Lilly and its competitors, and policing and working toward a total ban on cheap and totally harmless drugs for the FDA. We must not think about this, of course, or we might become »paranoid« also. Remember the magic banishing ritual: »Coinidence! Coincidence! Coincidence!« Repeat this word often enough and it banishes all data that makes you nervous...
Meanwhile, the Surgeon General’s office reports for 1990, the last year on which we have complete figures, that 360000 Americans died from tobacco (a subject of no interest to the FDA), 130000 from alcohol (another unimportant subject) and 18675 from the hard prescription drugs approved by the FDA. (A statistic you should forget as soon as possible unless you want to get very, very nervous, and even a little paranoid, yourself.)
Deaths from Vitamin C that year total 0.00 - zero, zed, none - curiously, the very same number as deaths from marijuana, another drug from which our government wishes to protect us. (Robert A. Wilson)
Laut McLuhan Project gibt es z.Zt. in mehreren Industrieländern Bestrebungen, Vitamine verschreibungspflichtig zu machen. Kann sich irgendwer vorstellen, daß es dafür medizinische Gründe gibt?
Eine Substanz, deren jüngste Geschichte mich grübeln läßt, ist
Melatonin. Ich gebe zu, daß ich die Angelegenheit nur sehr oberflächlich verfolgt habe, aber es scheint etwa folgendermaßen auszusehen: die Melatonin-Befürworter sagen, daß man durch zusätzliche Aufnahme dieser körpereigenen, in der Zirbeldrüse produzierten Substanz glücklicher, besser und länger lebt. Die Gegner sagen, daß der Stoff keinerlei physiologische Wirkung zeigt. Trotzdem wird der Zugriff auf Melatonin per Gesetz eingeschränkt.
Wieso verbietet irgendwer einen Stoff, wenn er ihn für wirkungslos (und damit für unschädlich) hält? Wieso werden Theorien unterdrückt, die nicht der Lehrmeinung entsprechen? Wie war das nochmal mit
Immanuel Velikovsky? Wieso wurden die Bücher
Wilhelm Reichs verbrannt?
Ich weiß nicht, ob es
Orgonenergie gibt oder nicht. Ich weiß aber, daß es eigentlich nicht Aufgabe eines Gerichtes sein sollte, über die Gültigkeit wissenschaftlicher Theorien zu entscheiden. Ich weiß auch nicht, ob es
morphogenetische Felder gibt — oder nicht:
Sheldrakes Ketzerei besteht in der These, es gebe in der Natur nicht-lokale Felder — so etwas ähnliches wie Reichs verbotene Orgonfelder oder die nicht-lokalen Felder in der modernen Physik. Sheldrake nennt sie »morphogenetische Felder« und behauptet, sie erlaubten bestimmte Arten von Informationsübertragungen zwischen Organismen, die einander ähnlich sind. Auf diese Weise kann, sagen wir, eine australische Ratte »wissen«, was vor ihr eine Ratte in Massachussetts erlernt hat, und zwar nicht aufgrund eines materiellen Transfers, sondern durch »morphische Resonanz«.
Auf diese These kam Sheldrake zum Teil durch seine berühmte Anordnung von Experimenten in der Tierpsychologie, die offenbar tatsächlich zu solchen Ergebnissen führten. Einzelheiten sind in seinem Werk »Das schöpferische Universum« nachzulesen.
Schon in den zwanziger Jahren hatte William McDougall von der Harvard University einen Langzeittest durchgeführt, um herauszufinden, in welchem Maß die Intelligenz bei Ratten erblich sei. Er maß die Intelligenz im Hinblick auf die Fähigkeit, Wasserlabyrinthe zu durchqueren. Kluge Ratten, die die Aufgabe schnell bewältigt hatten, wurden mit anderen klugen Ratten gekreuzt; die Spätzünder dagegen ausschließlich mit Artgenossen, die ebenfalls etwas schwerer von Begriff waren. Zweiundzwanzig Generationen später waren nicht nur die klugen Ratten immer schlauer geworden, sondern alle Ratten stellten sich proportional gesehen geschickter beim Bewältigen der Aufgabe an als vorher. Selbst die Nachkommen der Spätzünder waren schon zehnmal schneller als ihre Vorfahren. Hierfür gibt es in der orthodoxen Genetik keinerlei Erklärung.
McDougalls Experimente wurden später in Schottland und Australien wiederholt; die Ergebnisse waren überwältigend. Mittlerweile löste schon die erste Generation von Ratten die Aufgaben schneller als McDougalls letzte Generation von »klugen Ratten«.
Immerhin: Sofern man McDougall und andere nicht als verrückte oder ausgesprochen unfähige Wissenschaftler abtun will, scheint dies mit der nicht-lokalen Feldtheorie von Sheldrake vereinbar zu sein. Unvorstellbar, wie dies in den Rahmen der materialistischen Lehre hineinpassen soll, auch wenn man noch so viel daran herumbastelt. (Robert Anton Wilson: Die neue Inquisition)
In diesem Zusammenhang wird übrigens auch oft über den
hundertsten Affen gesprochen. Dabei scheint es sich aber nur um einen wissenschaftlichen Mythos zu handeln.
Literatur / Quellen:
Robert Anton Wilson: Die neue Inquisition
Irrationaler Rationalismus und die Zitadelle der Wissenschaft
Copyright © 1986 by Robert Anton Wilson
Für die deutsche Übersetzung: Copyright © 1992 by
Zweitausendeins, Frankfurt
Robert Anton Wilson: Der neue Prometheus
Die Evolution unserer Intelligenz
Copyright © 1983 by Robert Anton Wilson
Für die deutsche Übersetzung: Copyright © 1985 by Sphinx-Verlag, Basel
Richard Milton: Verbotene Wissenschaften
Copyright © 1994 by Richard Milton
Für die deutsche Übersetzung: Copyright © 1996 by
Zweitausendeins, Frankfurt
Gero von Randow (Hg.): Der hundertste Affe
Copyright © 1985-94 by The Skeptical Inquirer, Amherst, N.Y.
Für die deutsche Übersetzung: Copyright © 1993 by Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg
Diesen Artikel finde ich hervorragend, ist schon seltsam das seit so langer
Zeit es immer noch hochaktuell ist, und noch mehr das Niemand hierzu ein
Kommentar abgab.
Mein Hobby ist es Informationen im Internet aufzuspüren die das derzeitige
Weltbild erweitern könnten, um geneigte Fachleute daraufhin zu motivieren
sich auch mit diesen (sehr) alternativen Sachen ernsthaft zu beschäftigen,
was hier ebenso zu einen Paradigmenwechsel beitragen kann.
Alternatives Wissen als notwendige Erweiterung der Standard - Wissenschaft!
http://selber-denken.com/board/index.php?page=Thread&postID=56146&s=30d1ae19a47b01cf9f03017e2a189ef3bf0bb57b#post56146
oder hier eine kleine Einführung über Einsteins Rede, (Beitrag: Explikianer)
http://www.survival-forum.com/showthread.php?t=268
und welche technologischen/weltanschaulichen Konsequenzen
sich wohl in Zukunft daraus ergeben könnten.
http://expliki.org/wiki/Hauptseite
Viel Freude beim finden,...
LG