Zum ersten Mal hab ich Grand Theft Auto vor langer Zeit auf dem PC gespielt, ich bin nicht sicher, ob es GTA oder GTA II war — jedenfalls war’s noch 2D und man guckte von oben auf die Spielwelt. GTA III, Vice City und San Andreas hab ich auf der PlayStation genossen. Und jedesmal war ich beeindruckt von den Verbesserungen zur Vorversion. Der Staat San Andreas mit den drei Städten Los Santos, San Fierro und Las Venturas und dem Hinterland dazwischen ist schlicht beeindruckend.
Alles, was ich im Leben wissen musste, hab ich aus Grand Theft Auto: Vice City gelernt...
- Man kann nie zu viele blau-grüne Hawaii-Hemden besitzen.
- Die wichtigsten Leute haben die größten Händies.
- Alle Sünden werden mir vergeben, sobald ich meinen Wagen umlackieren lasse.
- Das Geld liegt auf der Straße.
- Wenn man die richtigen Leute kennt, regelt sich der Rest von alleine.
- Ein Sonnenuntergang wirkt nur mit Lensflare echt.
- Wo ein Wille ist, ist auch eine Rampe.
- Wenn man Karriere machen will, muss man über Leichen gehen.
- Motorradfahren macht mehr Spaß als Autofahren, ist aber auch gefährlicher.
- Autos, die auf dem Dach liegen, fangen innerhalb weniger Sekunden unausweichlich an zu brennen und explodieren kurz darauf.
- Polizisten haben keine Augen im Hinterkopf.
- Man kann nie zu viele Freizeitanzüge mit hochgekrempelten Ärmeln besitzen.
- Das Militär schießt zuerst, und stellt danach die Fragen.
- Wenn aus einem kleinen Verkehrsunfall ein Massaker wird, ist immer die Polizei schuld.
- Man kann nie zu viele Trainingsanzüge besitzen.
- Seilen sich die Jungs aus den Polizeihubschraubern ab, wird es langsam Zeit, sich auf den Weg zu machen.
- Man kann nie zu viele Polizeiuniformen besitzen.
- Auf rotem Teppich fallen Blutlachen kaum auf.
Tipps und Tricks aus meinem Leben als Schwerstkrimineller:
- Die versteckten Gonzos sollte man möglichst früh suchen und einsammeln, weil das später aufgrund der aufgestauten Antipathien mancher Gangs gegen Tommi recht knifflig werden kann. Ähnliches gilt für Sprünge und Amokläufe. Bei zahlreichen Missionen ist es auch durchaus hilfreich, wenn man sich auch in den Hinterhöfen ein bisschen auskennt... und beim Einsammeln der Gonzos sieht man recht viel davon.
- Wenn man auf dem Motorrad sitzt, kann man das Gewicht nicht nur zu den Seiten sondern auch nach vorne oder hinten verlagern, um damit Wheelies und ähnliche Kunststückchen zu machen oder bei Sprüngen dafür zu sorgen, dass man sicher auf zwei Rädern landet.
- Wer bis zur dritten Mission von Cortez (»Guardian Angels« - »Schutzengel«) genug Geld zusammengespart hat, um sich eine Wohnung mit Garage zu leisten, kann sich einen fast unkaputtbaren Wagen organisieren: wenn Cortez bei der Mission stirbt, bleibt der Washington stehen, in dem er vorgefahren ist. Dieser Wagen ist - wohl weil er bei erfolgreich absolvierter Mission in der folgenden Spielszene vorkommt - kugelsicher, feuerfest und gegen mechanische Schäden immun. Sogar Explosionen in nächster Nähe übersteht man in diesem Wundergefährt unbeschadet - nur im Wasser versenken oder auf’s Dach legen darf man es nicht.
- Besagte Cortez-Mission »Guardian Angels« war übrigens für mich reflexlosen Grobmotoriker die erste wirklich schwere Mission... ich hab sie nur mit Zeitlupencheat geschafft - bis ich realisierte, dass die Zeit zwischen dem Einnehmen der Position auf der Treppe und dem Eintreffen der Haitianer ausreicht, um sich das nur wenige Schritte entfernte Adrenalin einzuwerfen.
- Sunshine Autos hat Garagen direkt gegenüber einer Lackiererei. Sobald man den Autohandel erworben hat, parkt man eine 600er in der zweiten Garage von links, stellt sie so auf, dass sie direkt in Richtung Lackiererei zeigt und wenn man mal wieder mit dem Hubschrauber unterwegs war und reichlich Sternchen gesammelt hat, landet man einfach auf dem Hof direkt über den Garagen, springt über die Mauer herunter, schwingt sich auf das Motorrad und braust ins Spray’n’Paint’n’Pay’n’Go.
- Geld im Schlaf verdienen: schnapp dir einen Bus und stell dich an eine geeignete Bushaltestelle. Jeder vorbeikommende Passant wird einsteigen und dir $5 dafür zahlen, stundenlang in einem überfüllten, stehenden Bus sitzen zu dürfen.
Die Anzahl der Cheat-Codes für San Andreas ist beeindruckend - dass so viele davon veröffentlicht sind, haben wir übrigens der Tatsache zu verdanken, dass jemand den Parallel-Port seines PCs an einen PS/2-Controller rangefuddelt hat, um programmgesteuert möglichst viele der Tastenkombination herauszufinden. Die gleiche Technik wird in Kürze sicher auf zahlreiche alte und neue PS/2-Spiele angewendet...


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Aufgenommen: Mär 11, 05:54