Ich verlange ja nicht den Durchbruch in Richtung Cyberspace, nicht mal die legendäre Navigation durch ein dreidimensionales Dateisystem, mir würde ja schon ein bisschen Augenschmaus reichen, wenn er nicht gerade den Ruch des reinen Selbstzweckes hat.
Vor einigen Tagen bin ich dann über David Revemans Compiz gestolpert – und über das zugehörige Demovideo (s.u.). Ich musste ein bisschen basteln und Abkürzungen nehmen, um es auf meinem Notebook cotl (»City of Tiny Lights«, ein Samsung-DRS mit nVidia-Grafik unter Debian/sid) rennen zu lassen, aber das Ergebnis war die investierte Zeit definitiv wert. Compiz versorgt Gnome oder KDE mit einem neuen, sich organisch, natürlich anfühlenden Überzug.
Arbeitsflächen werden auf die Oberflächen eines
Ubuntu-Nutzer sind wohl schon ein Stückchen näher an Compiz dran, für sie gibt es bereits Pakete, die sich relativ schmerzfrei installieren lassen. Debian-Nutzer können sich damit trösten, dass die X Strike Force selbst den ITP eingereicht hat, es also nur eine Frage der Zeit ist, bis Compiz ein elementarer Teil von Debian ist.




Das Ergebnis von 3DMark06 auf meinem frisch installierten und gerade reparierten Samsung M50-1860 “Callum”“Das Samsung-Notebook ist aus der ”Reparatur" zurück und ich ärgere mich darüber, keine Rechtsschutzversicherung zu besitzen.
Aufgenommen: Sep 25, 16:14